- Bewegung
In guter Balance
2 Minuten
Haben Sie schon mal versucht, auf einer unebenen, wackeligen Unterlage stabil zu stehen? Falls nicht, sollten Sie das unbedingt probieren. Es wird Ihnen im Alltag nützlich sein und stärkt dabei eine Reihe von Muskeln.
Ein kleiner Sturz über eine Stufe, ein Stolperer einfach nur beim Gehen – typische Dinge, die im Alltag vorkommen können. Je stabiler die Muskulatur ist, desto niedriger ist dabei das Risiko für Verletzungen. Um im alltäglichen Leben fest und stabil auf beiden Beinen zu stehen, lohnt es sich, öfter ein paar Übungen auf einer instabilen Unterlage zu machen.
Beim Balance-Training werden rechte und linke Gehirnhälfte aktiviert, die Reaktionsgeschwindigkeit verbessert sich, und stabilisierende Muskeln lassen sich auf einfache Weise kräftigen. Das wiederum ist optimal zur Sturzprophylaxe. Im Rehasport und beispielsweise bei Pilates werden Koordinationsübungen gern auf unebenem Untergrund oder einem Balance-Kissen trainiert.
Von Training zu Training steigern
Balance-Training lässt sich einfach und unkompliziert zu Hause ausüben – am besten auf einem Balance-Luft- oder -Schaumstoffkissen. Je weicher die Unterlage ist, desto anspruchsvoller ist das Training darauf. Optimal ist es, mit nackten Füßen oder rutschfesten (ABS-)Socken darauf zu stehen. Am Anfang ist es eine sehr wackelige Sache. Zur Sicherheit ist beispielsweise ein Stuhl zum Abstützen für Anfänger sinnvoll. Nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor, sondern stehen Sie erst einmal stabil auf dem Kissen. Damit es bei Übungen nicht zu wackelig wird, hilft es, einen festen Punkt im Raum zu fixieren.
Dann geht es los mit lockerem Gehen auf dem Kissen. So bekommt der Körper ein erstes Gefühl für den ungewohnten Untergrund. Wiederholen Sie am Anfang jede Übung 10-mal, steigern Sie von Training zu Training. Starten Sie damit, ein angewinkeltes Bein zu heben und das untere Bein nach vorne zu kicken. Danach setzen Sie das Bein nicht ab und heben es einfach nur leicht an und senken es. Dann stellen Sie sich wieder stabil aufs Kissen und fahren mit der anderen Seite fort. Anschließend absolvieren Sie auf dem Pad Kniebeugen. Je langsamer Sie in die Hocke gehen, umso intensiver werden die Muskeln trainiert.
Ausfallschritt und Rückentraining
Zur Stärkung von Koordination und Muskulatur bietet sich der Ausfallschritt auf dem Kissen an: Dazu wird das angewinkelte Bein auf dem Kissen positioniert und das andere Bein nach hinten gestreckt. Dann gehen Sie langsam nach unten und kommen wieder hoch.
Zum Rückentraining strecken Sie ein Bein nach hinten und atmen tief ein und aus. Gesteigert wird die Übung, indem beide Arme nach vorne gestreckt werden und nur ein Bein auf dem Kissen steht. Im Liegen eignet sich das Balance-Kissen für Übungen im Vierfüßler-Stand oder als Unterstützung des Lendenwirbelbereichs zum Training der Bauchmuskeln.
Die Übungen verbessern Ihre Körperhaltung, ebenso die Koordination, und Sie betreiben aktive Sturz- und Verletzungsvorsorge. Sie spüren Fortschritte, damit Sie auf beiden Beinen fest durchs Alltagsleben gehen können.
von Kirsten Metternich von Wolff
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (9) Seite 47
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 2 Tagen, 13 Stunden
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen, 3 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße