Mitfiebern – und selbst in Bewegung kommen

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Mitfiebern – und selbst in Bewegung kommen

Vom 10. Juni bis 10. Juli 2016 wird Fußball das beherrschende Thema in Europa sein. Viele Millionen Zuschauer werden die Spiele im Fernsehen und beim Public Viewing verfolgen. Doch Passivsport am Bildschirm bringt leider wenig für die eigene Gesundheit. Deshalb weist die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention im Vorfeld der EM auf die Rolle von Sport und Bewegung im Kampf gegen Bluthochdruck hin.

Denn ebenso präsent wie das „Fußballfieber“ zur Zeit der EM ist der Bluthochdruck in den westlichen Industrienationen – und zwar dauerhaft. In Deutschland sind zwischen 20 und 30 Millionen Menschen davon betroffen. Viele von ihnen wissen gar nicht, dass sie unter Bluthochdruck leiden und steuern auf schwere Folgeerkrankungen zu: Bluthochdruck zieht Schäden an den Blutgefäßen nach sich, die mitunter tödlichen Folgen sind Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenerkrankungen.

Neben einem normalen Körpergewicht trägt Sport entscheidend dazu bei, den Blutdruck zu regulieren – wenn man ihn aktiv betreibt. „Deswegen empfehlen wir Menschen mit Bluthochdruck an erster Stelle und noch vor der Einnahme von Medikamenten regelmäßige Bewegung und Ausdauersport“, sagt Professor Dr. med. Burkhard Weisser, Vorstandsmitglied der Deutschen Hochdruckliga (DHL) und Direktor des Instituts für Sportwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Die körperliche Fitness ist nachweislich mit Bluthochdruck verbunden, führt Sportmediziner Weisser aus. Eine aktuelle schwedische Studie zeigt, dass eine niedrige Ausdauerleistungsfähigkeit auch bei normalgewichtigen jungen Männern ein Risiko für einen späteren Bluthochdruck darstellt. Bei den Studienteilnehmern mit der geringsten körperlichen Fitness und dem höchsten Gewicht war das Risiko sogar um ein Drei- bis Vierfaches erhöht. Die bekannten Risikofaktoren wie Übergewicht, ungesunde Ernährung oder Bewegungsmangel können die Betroffenen selbst beeinflussen.

Vor allem das Übergewicht ist in den Industrienationen ein Problem: Rund zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen in Deutschland sind übergewichtig. „Um Bluthochdruck langfristig zu vermeiden, ist neben der Gewichtsreduktion Bewegung mindestens genauso bedeutend. Die sportlichen Leistungen der Profis sollten Ansporn sein, auch seine eigene Gesundheit und Fitness zu überprüfen“, so Weisser. Um „am Ball zu bleiben“ rät der Experte dazu, die geeignete Sportart für sich selbst herauszufinden. Es müsse nicht zwangsläufig Ausdauersport sein. Auch ein korrekt durchgeführtes Krafttraining (ohne Pressatmung) könne seinen Beitrag zu einer erhöhten körperlichen Fitness leisten. Die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL ruft daher vor der EM zu mehr Bewegung für einen guten Blutdruck auf.

Über die Deutsche Hochdruckliga DHL – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention
Die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL bündelt die Expertise zur arteriellen Hypertonie in Deutschland. Gegründet 1974, engagiert sie sich seitdem für eine bessere Versorgung von Menschen mit Bluthochdruck. Weltweit bleibt Bluthochdruck die größte Gefahr für die Gesundheit. Deshalb verfolgt die DHL das Ziel „30-50-80“: Jeder Mensch ab 30 Jahren sollte seinen Blutdruck kennen. Ab 50 sollte der Blutdruck bei jedem kontrolliert und gut eingestellt sein. Menschen mit 80 sollten nicht an Folgeschäden des Bluthochdrucks wie Schlaganfall oder Herzinfarkt leiden.

Quelle: Deutsche Hochdruckliga DHL – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention

Fußball, Fußball, Fußball!
  • Im Vorfeld der EM spielte der FC Diabetologie gegen den FC Bundestag. Mit dabei als prominenter Unterstützer: Pierre Littbarski. Wer hat gewonnen? Das lesen Sie im Spielbericht von Diabetes-Journal-Chefredakteur Günter Nuber.
  • Holger Stromberg bekocht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft – im Interview mit Essen & Trinken-Redakteurin Kirsten Metternich verrät er einiger seiner Tricks für eine gesunde und genussvolle Ernährung.
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  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂