Motivationshilfen: Zweite Staffel des Podcasts „Doc2Go“ und virtueller Lauf

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Motivationshilfen: Zweite Staffel des Podcasts „Doc2Go“ und virtueller Lauf

Laufen, Walken, Spazierengehen statt Fitnessstudio und Reha-Kurs – wer in Pandemie-Zeiten mehr Sport und Bewegung in seinen Alltag bringen möchte, muss dies in den allermeisten Fällen draußen und individuell umsetzen. Als Motivationshilfen bietet die Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe ab April die 2. Staffel des „Doc2Go”-Podcasts und im Mai einen virtueller Lauf an.

Die Inzidenzzahlen steigen weiter, eine Öffnung der Sportstätten für die breite Bevölkerung ist in weiter Ferne. Unsere Bewegungsfreiheit ist durch Lockdown, Homeoffice und Homeschooling damit weiterhin stark eingeschränkt: Schwimmbäder und Fitnessstudios sind geschlossen, das Sportvereinsleben tendiert gegen null, Reha-Kurse finden derzeit in wenigen Regionen, wo die Fallzahlen nicht ganz so hoch sind, nur in Ausnahmefällen statt.

Derzeit ist fast ausschließlich Individualsport im Freien möglich

Deutschland befindet sich aktuell also nach wie vor im Ruhemodus. Erlaubt sind jedoch bewegungsintensive Aktivitäten, als sogenannter Individualsport, im Freien. Neben Fahrradfahren erfreuen sich Laufen, Walken und Spazierengehen deshalb einer neuen Beliebtheit. Immer mehr Menschen sind auf den Beinen: Draußen ist sozusagen das neue Drinnen.

Die Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hat gleich zwei Angebote, die für moderate körperliche Aktivität stehen, eine gesundheitsfördernde Wirkung auf Psyche und Physe haben und zudem das Immunsystem positiv beeinflussen: die 2. Staffel von Doc2Go, dem Podcast zum Mitlaufen, die ab April startet und ein virtueller Lauf im Mai.

„Bewegung ist neben gesunder Ernährung das A und O für ein gesundes Leben. Es ist die beste Medizin und kostet nichts. Warum sollten wir dieses Medikament nicht öfter nutzen, gerade jetzt, in Krisenzeiten?“, begründet diabetesDE-Geschäftsführerin Nicole Mattig-Fabian die neuen Bewegungsangebote der Gesundheitsorganisation.

Am 1. April geht der Podcast „Doc2Go“ in die zweite Runde

Die erste Staffel von Doc2Go im Jahr 2020 war laut diabetesDE so erfolgreich, dass der Podcast, der zum Mitlaufen anregt, nun ab April fortgesetzt wird. Immer 30 Minuten lang gehen jeweils ein Mensch mit Diabetes und ein Arzt beziehungsweise eine Ärztin spazieren und unterhalten sich bei moderatem Tempo über das Diabetesmanagement, Ernährung und Bewegung in Coronazeiten.

In der ersten Folge am 1. April 2021 (Gründonnerstag) spaziert der Olympiasieger im Superschwergewicht Matthias Steiner, der Typ-1-Diabetes hat, seitdem er 17 Jahre alt ist, mit Dr. Jens Kröger, dem Vorstandsvorsitzenden von diabetesDE. Steiner, heute umtriebiger Autor, Unternehmer und Motivator für ein gesundes und gutes Leben mit Diabetes, erzählt über Zuckerfallen wie Rotkohl oder Krautsalat im Glas und fein schmeckendes Eiweißbrot und gibt Tipps für mehr Alltagsbewegung.

„Den Müll rausbringen oder im Garten arbeiten sind für mich Teil meines Bewegungskontos, auf das ich einzahle. Am Ende des Tages bekomme ich dann viel raus, nämlich meine Gesundheit“, lässt Matthias Steiner die Hörer wissen. Der Podcast kann ab 1. April unter www.diabetesde.org/doc2go abgerufen werden. Unterstützt wird dieses Motivations- und Informationsangebot vom Unternehmen Boehringer Ingelheim sowie den Krankenversicherern IKK classic und Allianz.

Virtueller diabetesDE-Lauf im Mai im Rahmen des DDG-Kongresses

Ein weiteres Angebot zum Mitmachen für alle Interessierten ist der virtuelle diabetesDE-Lauf, der vom 8. bis 16. Mai 2021 stattfindet – rund um den Diabetes Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Innerhalb des Aktionszeitraums können Läufer:innen zu einem selbst gewählten Datum beziehungsweise einer Uhrzeit in ganz Deutschland an ihrem jeweiligen Aufenthaltsort fünf Kilometer laufen oder walken.

Es wird keine Teilnahmegebühr bei der Anmeldung erhoben. Alle LäuferInnen sind aber angehalten, einen Beitrag in Höhe der üblichen Gebühr des Diabetes-Laufs von 10 Euro zu spenden und/oder Spenden für ihren Lauf zu sammeln. Die Anmeldung zum Lauf kann über die Kongresswebsite erfolgen. Nach Abschluss des Laufes laden die TeilnehmerInnen ihre Ergebnisse ebenfalls dort hoch. Den Link zur Kongresswebsite sowie weitere Informationen finden Sie unter www.diabetesde.org/lauf.

Im Vordergrund beider Angebote sollen laut diabetesDE die Freude an der Bewegung in der Natur stehen. Es gehe in erster Linie nicht um einen sportlichen Wettbewerb, wobei das beim Diabetes-Lauf natürlich auch möglich sei.


Quelle: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe | Redaktion

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
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