- Bewegung
Nebenbei fit mit Alltagsbewegung
2 Minuten

Zweieinhalb Stunden körperliche Aktivität empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) pro Woche. Klingt zunächst viel, doch wer täglich ein paar Dinge mehr zu Fuß oder mit dem Rad erledigt, schafft sein Pensum schneller als gedacht.
Praktisch wären es an fünf Tagen pro Woche täglich 30 Minuten. Wem das am Stück zu viel ist, kann die Dauer halbieren, also 2-mal 15 Minuten. Beispielswese morgens direkt nach dem Aufstehen Gymnastik und abends bei den Nachrichten die restliche Viertelstunde. So einfach ist es möglich, mehr aktiven Schwung in seinen Alltag zu bringen. Dennjede noch so kleine Bewegung ist besser, als inaktiv zu sein. Auch wenn es zig Gründe gibt, die viele hemmt, sich mehr zu bewegen.
Weg mit den Ausreden
“Ab morgen gehe ich endlich wieder ins Fitness-Studio. Bei dem trüben Wetter fehlt mir die Lust, draußen durch die Gegend zu laufen. Wenn ich nach Hause komme ist es schon dunkel, oder nach der Arbeit muss ich erst noch andere Dinge erledigen und auch mal was essen. Dann noch Sport, das geht nicht.” Klingelt es da bei Ihnen?
Wer Sport nicht als festen Termin in seinen Kalender einträgt und dann auch tatsächlich aktiv wird, scheitert schnell an guten Vorsätzen, fühlt sich schlecht und setzt sich zunehmend unter Druck. Wer es absolut nicht schafft, regelmäßig zu schwimmen, zu walken oder Rad zu fahren, kann erst einmal mit kleinen Fitness-Einheiten starten.
Das bringen kurze Action-Impulse
Schon ein Plus an Alltagsbewegung trägt dazu bei, sich zunehmend fitter, beweglicher und wohler zu fühlen. Auch der Blutzuckerspiegel dankt es, und Werte können sich leichter im gesunden Bereich einpendeln. Spätestens nach sechs Wochen gehen neue Angewohnheiten in Fleisch und Blut über und entwickeln sich zum Automatismus, beispielsweise auf der Stelle gehen beim Zähneputzen. Das geht auf einmal wie von selbst, ohne dass Sie noch darüber nachdenken müssen.
Genussfutter für Körper und Geist
Sitzen ist das neue Rauchen. So sieht es zumindest in den westlichen Industrienationen aus. Die meisten Menschen sitzen 8 bis 12 Stunden täglich. Wie wäre es, zu jeder vollen Stunde aufzustehen und ein paar Minuten umher zu gehen? Sobald das Telefon klingelt, heißt es auch aufstehen. Optimal sind laut WHO täglich 10.000 Schritte zu gehen. Eine Stunde langsames Radfahren entspricht etwa 7500 Schritten. Wer zügig unterwegs ist, schafft die doppelte Menge.
Noch besser ist joggen: Eine halbe Stunde füllt das Konto mit 6- bis 7000 Schritten. 30 Minuten schwimmen, also richtiges Bahnenziehen, entspricht etwa 5500 Schritten. Wer es genau wissen möchte, legt sich einen Schrittzähler zu. Einfache Modelle gibt es schon ab 10 €. Je mehr Funktionen sie haben, desto teurer. Für den Anfang ist ein ganz einfaches Modell völlig ausreichend. Setzen Sie einen Schrittzähler doch auf Ihren Weihnachtswunschzettel. Dann können Sie schon an den Feiertagen damit loslegen. Auf ein bewegtes 2018.
von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (12) Seite 67
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße