Online-Befragung: Fitness-Armband – Fluch oder Segen?

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Online-Befragung: Fitness-Armband – Fluch oder Segen?

Schrittzähler oder Fitness-Armbänder können motivieren, sich im Alltag mehr zu bewegen. Doch manche Menschen verlieren schnell die Lust am Schritte zählen – woran das liegt und wie die Fitness-Tracker die Motivation beeinflussen, untersucht ein Forscherteam der Universität Chemnitz. Probanden, die einen Online-Fragebogen ausfüllen, werden noch gesucht.

Nehme ich die Treppe, weil mir Bewegung gut tut, oder nur, weil das kleine Gerät an meinem Handgelenk die Schritte aufzeichnet? Und lohnt sich die Anstrengung des Treppensteigens auch dann, wenn ich den Schrittzähler gar nicht trage? Psychologen der Universität Chemnitz bestätigten in ihrer ersten Untersuchung, dass Fitness-Tracker eine Art Abhängigkeit hervorrufen können, die auf die Dauer eher wenig Lust auf Bewegung macht. Vor allem bei Menschen, die aus sich selbst heraus wenig Spaß am Sport empfinden, kann dies schnell dazu führen, das Gerät schnell wieder in die Ecke zu werfen.

Teilnehmer gesucht: Wer hat sein Fitness-Armband abgelegt?

Nun beschäftigen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der unterschiedlichen Motivation der Fitness-Armband-Träger. Warum verabschieden sich manche Menschen so schnell wieder von ihren kleinen Beobachtern am Handgelenk? Dazu entwickelte das Team einen Online-Fragebogen, der sich speziell an Personen richtet, die das Tragen von Fitness-Armbändern für sich beendet haben. Wie lange sie vorher ein solches Gerät getragen haben, spielt keine Rolle.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden noch gesucht. Der Fragebogen, dessen Bearbeitung 15 bis 20 Minuten dauert. Die Ergebnisse der Untersuchung werden voraussichtlich im Dezember 2018 vorliegen. Die Teilnehmer können sich bei der Studienleitung auf Wunsch über die Ergebnisse informieren.

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche

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