- Bewegung
Sattelfest – das Ziel im Blick
2 Minuten
12 Teilnehmer, 1001 km, ein Ziel: In neun Tagen auf E-Bikes durch ganz Deutschland radeln – vom Timmendorfer Strand bis zur Zugspitze. Dieser Herausforderung stellen sich vom 15. bis 23. August 2016 zwölf Menschen mit Diabetes. Unter dem Motto „Sattelfest – Das Ziel im Blick“ startet erstmalig die „Tour de Diabetes“, welche eindrucksvoll zeigen soll, dass Sport und Diabetes sich keineswegs ausschließen.
Auf die (E-Bike)-Pedale, fertig, los!, heißt es ab dem 15. August 2016 im Rahmen der ersten „Tour de Diabetes“, die einmal längs durch Deutschland führt. Vom Startpunkt Timmendorfer Strand aus radeln die Teilnehmer zuerst Richtung Lüneburg, in den anschließenden Tagen geht es dann südwärts über Hannover (16.08), Friedland (17.08.), Bad Salzungen (18.08.), Schweinfurt (19.08.), Nürnberg (20.08.), Donauwörth (21.08.), Ammersee (22.08.) bis zur Zugspitze (23.08.).
Zwölf Fahrer, zwölf verschiedene (Lebens-)Geschichten
Die Besonderheit an der Tour: Obwohl sie ganz unterschiedlichen Altersklassen angehören, haben alle Teilnehmer einen Typ-1- oder Typ-2-Diabetes. Ein Blick auf das Starterfeld zeigt: 12 Teilnehmer bedeuten auch 12 verschiedene (Lebens-)Geschichten. Die jüngste Teilnehmerin ist 28 Jahre alt, die älteste Teilnehmerin 72 Jahre.
Einer der Radfahrer ist Christof Neuß, 53 Jahre alt und seit 10 Jahren an Typ-2-Diabetes erkrankt. Er nimmt an der Tour teil, weil „ich erstens gerne in Deutschland unterwegs bin und sicher vieles noch nicht gesehen habe und weil ich die Herausforderung annehmen möchte auch am achten Tag noch auf den Sattel steigen zu können. Außerdem freue ich mich darauf, neue Leute kennen zu lernen.“
Die „Tour de Diabetes“ ist die Probe aufs Exempel dafür, dass Menschen mit Diabetes trotz ihrer Erkrankung in der Lage sind, von der deutschen Ostseeküste bis zum höchsten Berggipfel Deutschlands zu radeln. In sportlicher Hinsicht gibt es für sie – dank moderner diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten – kaum Einschränkungen. Während der gesamten Tour werden die Teilnehmer intensiv betreut von einem Diabetes-Team, bestehend aus Arzt und Diabetesberaterin.
Partner der Aktion
Als Partner haben die Fahrer die Sponsoren Bosch mit leistungsstarken E-Bike-Motoren sowie Abbott mit dem Flash Glukose Messsystem FreeStyle Libre an ihrer Seite. Unterstützt werden sie zudem durch winDiab, dem wissenschaftlichen Institut für niedergelassene Diabetologen, dem Auftragsforschungsinstitut Profil (Institut für Stoffwechselforschung) und durch den hessischen Fahrradhersteller Riese und Müller mit seinen E-Bikes.
Schirmherr ist die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Organisiert wird die Tour de Diabetes von der Agentur feen – kongress & event.
Mehr über die „Tour de Diabetes“
Mehr Informationen über die „Tour de Diabetes“ wie die genauen Etappenzielorte, einen Zeitplan und regelmäßige Updates der Teilnehmer finden Sie unter der Websitetour-de-diabetes.de oder auf den folgenden Social Media Kanälen: Facebook und Instagram.
Quelle: Pressemitteilung der Rothenburg & Partner Medienservice GmbH
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Ernährung
2 Minuten
- Leben mit Diabetes
8 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
-
schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 2 Tagen, 21 Stunden
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
-
tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
-
katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen, 3 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
-

Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße