Slacklining mit Diabetes

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Community-Beitrag
Slacklining mit Diabetes

Ob beim Essen, in der Partnerschaft, beim Sport oder im Job – immer wieder muss ich auf mich selbst schauen. Bei einem Spaziergang ist mir dazu letztens eine gute Metapher eingefallen. Ich war mit meiner Tochter Emilia und meinem Diabetes-Warnhund Daphne zum Spazieren in Seefeld. Es lag noch kein Schnee und die Bäume standen herbstlich ohne Laub am Wegesrand. Entlang unserem Spazierweg beobachtete ich einen jungen Mann, der zwischen zwei Bäumen in einer Entfernung von circa 50 Metern ein Seil spannte. Er wollte über diese ganze Strecke auf dem Seil balancieren. Diese neue Trendsportart nennt sich auch „Slacken“. Beim Slacken wird ähnlich wie beim Seiltanzen ein Schlauchband zwischen zwei Befestigungspunkten – sehr oft Bäume – gespannt.

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Der Sportler balanciert über das Band mit dem Versuch, nicht abzustürzen. Vergleiche ich das Slacken mit meinem Diabetes, stellt sich mir die Frage, was passiert, wenn ich mal abstürze? Beim Slacken habe ich immer wieder den Boden unter den Füßen. Was bedeutet Abstürzen beim Diabetes? Beim Diabetes bedeutet Abstürzen für mich, in eine Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit zu fallen. Oder beim Augenarzt gesagt zu bekommen, dass es bereits sichtbare Schädigungen am Augenhintergrund gibt. Oder wenn einem der Partner sagt, dass ihn die ständige Rücksichtnahme auf den Diabetes nervt und er geht. Als Slackliner habe ich beim Absturz immer festen Boden unter den Füßen. Aber was habe ich beim Leben mit einer chronischen Erkrankung wie dem Diabetes? Für uns als Diabetiker geht es, glaube ich, nicht um eine gnadenlose Selbstoptimierung. Genau die wird heutzutage in den Medien viel zu sehr propagiert. Es geht vielmehr darum, darauf zu kommen, was mich als Diabetiker im täglichen Leben entlastet und was mir ganz praktisch hilft. Wo sind die kleinen Inselchen, die mir Schutz bieten in der täglichen rauhen See? Wo haben sich die kleinen Ansatzpunkte versteckt, die mir die Kraft für Weiterentwicklung und Veränderung geben? Das kann ein guter Freund sein, der mir aufmerksam zuhört. Es kann das fröhliche Lachen meiner Tochter sein, wenn sie wieder einmal mit ihren Murmeln spielt. Oder auch ein kurzes Innehalten am Abend bei einem guten Glas Rotwein.

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  • tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 10 Stunden

    Mein Abo?

  • hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 4 Tagen

    Hallo,
    das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
    Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann?

    • Hallo hexle,
      ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
      Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
      Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”

      Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.

      Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.

      Beste Grüße

    • PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.

    • Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.

    • @ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.

    • @schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….

  • uho1 postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?

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