Spendenlauf von diabetesDE: Anmeldung ab sofort möglich

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Spendenlauf von diabetesDE: Anmeldung ab sofort möglich

Bewegung ist derzeit wichtiger denn je, denn sie kann vor schweren Covid-19-Verläufen schützen. Eine Möglichkeit dazu, bei der man obendrein etwas für den guten Zweck tun kann, ist die Teilnahme am diabetesDE-Spendenlauf: Vom 8. bis 16. Mai können Sie beim virtuellen 5-km-Lauf oder -Walk teilnehmen, die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Die Inzidenzzahlen steigen weiter, die Intensivstationen haben kaum noch Kapazitäten: Die Corona-Pandemie hat Deutschland immer noch fest im Griff. Eine neue britische Studie belegt, dass ein bewegungsarmer Lebensstil das Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken und an der Krankheit zu versterben, deutlich erhöht. Inaktive haben gegenüber mäßig Aktiven demzufolge ein 20 Prozent höheres Risiko auf einen Krankenhausaufenthalt, ein um 10 Prozent höheres Risiko, auf die Intensivstation zu müssen und ein um 32 Prozent höheres Sterberisiko.

Bewegungsarmut stelle demnach für den Krankheitsverlauf sogar ein wesentlich höheres Risiko dar als bspw. Rauchen, Adipositas oder Bluthochdruck. Ein Grund mehr, die Bevölkerung derzeit zu dem zu ermutigen, was trotz der pandemiebedingten Einschränkungen erlaubt ist: Laufen, Joggen und Walken an der frischen Luft.

8. bis 16. Mai: virtueller 5-km-Spendenlauf

Normalerweise böte der traditionell während der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) am Himmelfahrtstag in Berlin stattfindende Diabetes-Spendenlauf der gemeinnützigen Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe dazu die Möglichkeit, der aufgrund der Corona-Einschränkungen aber auch dieses Jahr nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden kann.

diabetesDE bietet daher vom 8. bis 16. Mai 2021 allen Interessierten die Möglichkeit, stattdessen an einem virtuellen 5-km-Spendenlauf teilzunehmen. Innerhalb dieses Aktionszeitraums können sie zu einem selbst gewählten Zeitpunkt in ganz Deutschland an ihrem jeweiligen Aufenthaltsort fünf Kilometer Laufen oder Walken. Unterstützt wird das Event vom Unternehmen AstraZeneca.

Teilnehmen und zehn Euro spenden

Und mitmachen kann wirklich jeder: Für den diabetesDE-Lauf wird keine Teilnehmergebühr bei der Anmeldung erhoben. Alle LäuferInnen sind aber aufgefordert, einen Beitrag in Höhe der üblichen Teilnehmergebühr des Diabetes-Laufs von 10 Euro für die Aufklärungsarbeit von diabetesDE zu spenden und/oder Spenden für ihren Lauf zu sammeln. Nach Abschluss des Laufs können die TeilnehmerInnen ihr Ergebnis selbst hochladen, auf Wunsch auch gerne mit Foto.

„Wir würden uns freuen, wenn sich möglichst viele Familien zusammen mit ihren Kindern beteiligen. Jegliche Bewegung hilft, die psychologische Belastung, der insbesondere Kinder und Jugendliche durch die derzeitigen Einschränkungen wie Homeschooling, Ausfall von Vereinssport und Einschränkungen des Freundeskreises ausgesetzt sind, ein wenig zu minimieren“, ruft diabetesDE-Geschäftsführerin Nicole Mattig-Fabian zu einer breiten Beteiligung auf.

Gutes tun für Körper und Psyche

Denn die aktuelle Corona- und Psyche-Studie (COPSY) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat erhoben, dass sich 71 Prozent der Kinder und Jugendlichen durch die Kontaktbeschränkungen während der Coronapandemie und des Lockdowns belastet fühlen. Eine Forsa-Umfrage im September 2020 unter 1000 Familien ergab, dass zwischen dem Lockdown im März und September 27 Prozent der Eltern und neun Prozent der Kinder unter 14 Jahren an Gewicht zugelegt haben.

„Kinder mit Übergewicht sind Risikokandidaten, im Erwachsenenalter Adipositas oder Diabetes Typ 2 zu entwickeln. Das wollen wir mit aller Macht verhindern und den Menschen die Freude an der Bewegung aufzeigen. Das geht gut und gerne mit der ganzen Familie“, betont Mattig-Fabian. Laut den Corona-Regeln der Bundesregierung ist bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 der Aufenthalt in der Öffentlichkeit grundsätzlich nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person erlaubt.


Quelle: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe | Redaktion

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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