- Bewegung
Sport wirkt nicht bei allen Menschen gleich
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Regelmäßige Bewegung und Sport helfen, etliche Gesundheitswerte zu verbessern. US-Forscher haben nun untersucht, ob der Organsimus bei allen Menschen gleichsam darauf anspricht.
Bewegung hat viele positive Effekte auf den Körper, das wird kein Arzt bestreiten. Auch für Menschen mit Typ-2-Diabetes lautet meist die erste Empfehlung, sich mehr zu bewegen, um den Blutzuckerspiegel auf einfache Weise ohne Medikamente zu senken.
Bewegung hilft, viele Gesundheitswerte zu optimieren
Ist diese Wirkung bei allen Menschen gleich, oder gibt es individuelle Unterschiede? Dieser Frage gehen amerikanische Wissenschaftler in einer aktuellen Studie nach.
Regelmäßige körperliche Aktivität verbessert den Blutzuckerspiegel, senkt den Blutdruck, hilft Gewicht abzubauen und stärkt die Knochen und das Herzkreislaufsystem. Dies sind nur einige Wirkungen von Sport auf den menschlichen Körper, die durch wissenschaftliche Daten belegt sind.
Bei 15 bis 20 Prozent werden nicht alle Gesundheitsparameter verbessert
In einer aktuellen, systematischen Auswertung von Studien zum Thema Bewegung zeigen Wissenschaftler, dass sich bei 15 bis 20 Prozent der Probanden der Blutzuckerstoffwechsel, das Ansprechen der Zellen auf Insulin und der Körperfettanteil durch körperliches Training nicht verbessern.
Eine Ursache dafür könnte in den Genen liegen. Auch äußere Einflüsse wirken auf die Erbsubstanz ein und verändern diese. Wie die Forscher vermuten, können Lebensstiländerungen diesen Prozess rückgängig zu machen.
Individuelle Strategien für Non-Responders
Für den Therapieerfolg sei es wichtig, nicht-ansprechende Patienten frühzeitig zu erkennen. Je nach individueller Ursache müssten diesen Menschen andere Strategien angeboten werden.
Die gute Nachricht ist, dass Sport auch bei Patienten, deren Blutzuckerstoffwechsel nicht wie gewünscht anspricht, in jedem Fall gesund ist. Die positiven Auswirkungen auf die Gefäße, den Muskelapparat und die Psyche verbessern trotzdem die Lebensqualität.
Quelle: Pressemitteilujng des Diabetesinformationsdienstes am Helmholtz Zentrum München
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lena-schmidt postete ein Update vor 4 Tagen, 18 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße