Sportlicher Sommerspaß

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Sportlicher Sommerspaß

Regen, Sturm und Kälte machen endlich Pause. Dafür lädt die Natur zum Besuch ein. Genießen Sie die Sommertage, werden sie aktiv. Das bringt gute Laune und verhilft zu guten Blutzuckerwerten.

Morgenstund hat Gold im Mund. Was den Sommer betrifft, kann da auch für Morgenmuffel etwas Wahres dran sein. Beim Aufwachen ist es schon hell, Vögel zwitschern und es ist angenehm warm. In Zeiten, in denen tagsüber das Thermometer auf 25 °C und höher ansteigt, sind die frühen Morgen- und Abendstunden optimal, um Sport zu machen. Denn bei hohen Temperaturen, beispielsweise in der Mittagszeit, ist es für den Körper anstrengender, Leistung zu bringen. Der Puls schnellt rascher in die Höhe, man schwitzt stärker und kommt leichter aus der Puste.

Worauf haben Sie Lust?

Um mit Spaß und Freude auf Dauer aktiv zu bleiben, suchen Sie sich einfach aus, ob Fitness morgens oder am Abend jetzt am besten zu Ihnen und Ihrem Zeitplan passt. Um den Körper jetzt vor unnötiger Überlastung zu schützen, finden viele Sportveranstaltungen wie Volksläufe am frühen Abend statt. Haben Sie sich zum Mitlaufen oder Walken angemeldet, nehmen Sie zum obligatorischen Traubenzucker zusätzlich etwas Wasser oder eine selbst gemixte Saftschorle mit (1 Teil Saft, der zu 100 Prozent aus Frucht besteht, gemischt mit 2 bis 3 Teilen Wasser, je nach Trainingsdauer).

Auch wenn es unterwegs Wasserstationen gibt, können Sie sich so unabhängig davon erfrischen. Neben Walken, Joggen und Radfahren ist jetzt die beste Zeit für eine der gelenkschonendsten und erfrischendsten Sportarten überhaupt: Schwimmen. Und das nicht im Hallenbad, sondern draußen.

Gehen Sie öfter ins Freibad!

Was in Kindertagen ein absolutes Highlight war, kann es auch heute noch sein: ein Besuch im Freibad. Viele davon haben sich den Wünschen ihrer Gäste angepasst und beispielsweise ein reines Becken zum Bahnenschwimmen in ihrer Anlage. Hier können Sie nach persönlichem Tempo aktiv werden im kühlen Nass. Bevor Sie ins Wasser gehen, cremen Sie sich unbedingt mit wasserfester Sonnenmilch mit Lichtschutzfaktor 30, besser noch 50 ein, auch wenn es bewölkt sein sollte. Schnell ist eine halbe Stunde vergangen – und ohne Lichtschutz auf der Haut lässt der Sonnenbrand nicht lange auf sich warten.

Ganz gleich, ob Sie fit sind oder Anfänger: Versuchen Sie zum Beispiel, 15 Minuten am Stück zu schwimmen. Fortschritte sind schnell spürbar, und schon bald schaffen Sie eine halbe Stunde. Das Schöne dabei ist das Gefühl der Schwerelosigkeit, und man gerät nicht so schnell aus der Puste wie beim Joggen oder Walken.Wer regelmäßig seine Einheiten schwimmt, wird sich wundern, wie positiv sich das im Alltag bemerkbar macht. Auf einmal klappt Treppensteigen ohne Verschnaufpause, und die allgemeine Kondition hat sich enorm verbessert.

Und wenn Sie noch einen Urlaub mit Pool vor sich haben: Nutzen Sie diesen nicht nur, um sich dort zu sonnen, sondern drehen Sie auch hier ihre Runden. Das macht Spaß, bringt einen langen Atem, freut die Seele, das Gewicht und Blutzuckerwerte. Also: Auf ins kühle Nass und ins nächste Freibad!


von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-online.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (8) Seite 57

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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