Fußball-Camps für Kinder mit Diabetes

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© Michael M. Roth MicialMedia
Fußball-Camps für Kinder mit Diabetes

Sport verbindet – auch und gerade Kinder mit Diabetes, die beim Sport in gemischten Gruppen auf ganz andere Dinge achten müssen als ihre Team-Mitglieder. Bei den Fußball-Camps der Fußballfabrik können sie einen Tag mit anderen Dia-Kids mit medizinischer Betreuung unbeschwert trainieren.

Die Fußballfabrik organisiert in zahlreichen Städten eintägige Fußballcamps für Kinder mit Diabetes im Alter von 5 bis 15 Jahren. Termine gibt es beispielsweise in Münster, Köln, Hannover, Magdeburg, Hamburg, München (ausgebucht), Weinheim und Berlin.

Tagesablauf im Fußballcamp

Das Programm beginnt um 9:30 Uhr und endet gegen 15:15 Uhr. Die Kids bekommen ein Trikot und eine Trinkflasche. Der Tag besteht aus einer Trainingseinheit vormittags, einem gemeinsamen Mittagessen, einem Wettbewerb, einem zweiten Training (Abschlussturnier) und der Möglichkeit zum Austausch für die Eltern und die Kinder. Während des Trainings werden die Glukosewerte alle 20-30 Minuten kontrolliert.

Spielend lernen

So lernen die Kinder nicht nur mehr über Fußball, sondern auch über ihr Diabetesmanagement beim Sport – und die Eltern können sich während eines intensiven Trainingstages zurücklehnen, anstatt selbst ständig die Glukosewerte ihrer Kinder im Blick haben zu müssen. Zeit zum Austausch zwischen den Kindern, aber auch mit anderen Eltern, bleibt ebenfalls. Einen Eindruck von einem solchen Fußballcamp vermittelt Bastian Niemeier in diesem Video.

Kosten und Anmeldung

Der Teilnahmebeitrag beträgt 35 Euro (Frühbucherpreis 25 Euro), unterstützt werden die Camps von Dexcom und VitalAire. Eine Übersicht der bevorstehenden Camps und Möglichkeit zur Anmeldung gibt es direkt auf der Website der Fußballfabrik.


von Dr. Mirjam Eiswirth

Mirjam Eiswirth ist promovierte Sprachwissenschaftlerin. Sie lebt seit 1996 mit Diabetes und seit 2008 mit Zöliakie. Sie war tätig als Redakteurin für das Diabetes-Eltern-Journal und hat zwei Bücher veröffentlicht. Heute arbeitet sie als Coach und Referentin.

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  • Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂

  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

    Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 4 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas