- Bewegung
Sportprogramm für Menschen mit Diabetes und ihre Angehörigen
2 Minuten

Regelmäßige Bewegung ist bei Diabetes und seiner Vorform ein wesentlicher Teil der Therapie. Dass Betroffene dauerhaft trainieren und Spaß dabei entwickeln, gehört zu den Anliegen von Novo Nordisk. Das weltweit führende Diabetes-Unternehmen unterstützt deshalb im dritten Jahr das Diabetes Programm Deutschland. In diesem Jahr erweitert das fachärztlich betreute deutschlandweite Programm sein Angebot um Radgruppen.
Ebenfalls neu: Auch Angehörige können sich für das Training anmelden – ein wichtiger Schritt. Denn wie eine internationale Studie aufzeigte, sind Freunde und Familie die wichtigste Quelle der Unterstützung beim täglichen Diabetesmanagement.
Es braucht mehr als Medikament, um eine chronische Erkrankung wie Diabetes erfolgreich zu behandeln
„Als treibende Kraft für Innovationen in der Diabetestherapie wissen wir, dass es mehr als Medikamente braucht, um eine chronische Erkrankung wie Diabetes erfolgreich zu behandeln. Deshalb unterstützen wir Initiativen wie das Diabetes Programm Deutschland – sie sind Teil unseres weltweiten Konzepts ‚Changing Diabetes® – Diabetes verändern‘“, sagt Tina Abild Olesen, Geschäftsführerin Novo Nordisk Deutschland. „Besonders freuen wir uns darüber, dass in diesem Jahr erstmals Angehörige zusammen mit den Betroffenen trainieren können. Das ist ein wichtiger Schritt, um Menschen mit Diabetes im täglichen Umgang mit ihrer Erkrankung besser zu unterstützen.“
Angehörige sind wichtigste Quelle der Unterstützung
Gestützt wird diese Erkenntnis durch die internationale DAWN2™ Studie(Diabetes Attitudes, Wishes and Needs). Sie hat im Jahr 2012 die psychosozialen Belastungen von Menschen mit Diabetes und erstmals auch ihrer Angehörigen beleuchtet. Zu diesen Belastungen zählen zum Beispiel die Sorge um die eigene Leistungsfähigkeit oder die Angst vor gesundheitlichen Einschränkungen durch Hypoglykämien (Unterzuckerungen). „Die Ergebnisse von DAWN2™ zeigen sehr deutlich, dass Angehörige für Menschen mit Diabetes die wichtigste Quelle derUnterstützung darstellen“, betont Tina Abild Olesen.
So nennen 63% der Befragten mit Typ 1 Diabetes und 44% mit Typ 2 Diabetes ihre Familie als wichtigste Quelle der sozialen Unterstützung. Gleichzeitig fühlen sich die Angehörigen zu selten gut in das Diabetesmanagement einbezogen: Mehr als ein Drittel von ihnen fühlen sich frustriert, weil sie nicht wissen, wie sie am besten helfen können. Damit liegt Deutschland nur knapp unter dem internationalen Durchschnitt (36,7%).
Bewegungsprogramm startet im April – auch in Mainz
Diese Erkenntnis setzt das Diabetes Programm Deutschland in diesem Jahr erstmals um: Erstmals können sich Angehörige von Teilnehmern zum Training anmelden. Außerdem erweitert das DPD sein Angebot 2016 um Radfahrgruppen. Damit stehen Betroffenen jetzt drei Bewegungsangebote auf verschiedenen Leistungsniveaus zur Auswahl: Laufen, Walking und Radfahren.
Die Trainings starten im April in über 25 deutschen Städten: geplant sind Gruppen in Berlin, Bonn, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Halle (Saale), Kehl am Rhein, Köln, Kürten, Leipzig, Lindlar, Mainz, Meppen, Minden, München, Neunkirchen, Nürnberg, Seligenstadt, Walldorf, Wilhelmshaven und Zwickau.
Interessenten mit Typ 1 oder Typ 2 Diabetes, Prädiabetes und deren Angehörige können sich jetzt unter www.diabetes-programm-deutschland.de oder der Telefonnummer 0221-5777758 zu einem achtmonatigen Training (Laufen, Walking oder Radfahren) beim Veranstalter, der Rosenbaum Nagy Management & Marketing GmbH, direkt anmelden. Vorerfahrung ist nicht nötig. Die Teilnehmer trainieren von April bis November ein- bis zweimal wöchentlich in kleinen Gruppen unter fachärztlicher Begleitung.
Quelle: Pressemeldung Novo Nordisk
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uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 1 Woche, 4 Tagen
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
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