Stressfrei durch die Weihnachtszeit

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Stressfrei durch die Weihnachtszeit

Geschenke besorgen, weihnachtlich dekorieren, Plätzchen backen, Gäste bewirten, Projekte zu Ende bringen, Festessen vorbereiten, kochen … und dann? Endlich einmal durchatmen. Die Zeit zwischen den Jahren ist mit Stress verbunden. Höchste Zeit für unsere Entschleunigungstipps!

Kirsten Metternich, die Autorin dieses Artikels, ist Diätassistentin und Ernährungsberaterin. Außerdem ist sie Redakteurin des Diabetes-Journals, zuständig für die Rubrik „Essen und Trinken“. Im Journal schreibt sie außerdem über Fitness und Wellness. Auch Bücher übers Backen (Backen mit Stevia undCo) und andere Ernährungsthemen hat sie bereits geschrieben. Wenn sie nicht gerade Bücher schreibt, findet man sie im Kino, auf Reisen oder auf großen Konzerten.

“Dieses Jahr tue ich mir den ganzen Weihnachtsrummel nicht an.” Ein Gedanke, der in vielen Köpfen ist – nur leider klappt es mit der Umsetzung im Countdown mehr schlecht als recht. Laut Untersuchungen fühlen sich besonders Frauen in dieser Zeit gestresster als üblich. Im Job steigt der Druck, weil sämtliche Projekte bis zum Jahresende fertig sein müssen. Zu Hause geht es dann weiter. Stellt sich die Frage, ob so manch heimischer Stress ein Stück weit hausgemacht ist. Muss alles immer pünktlich zum 1. Advent perfekt sein? Müssen es immer sechs Plätzchensorten sein, die bis dahin gebacken werden? Lassen sich Geschenke auch schon weit, weit vor dem 24. Dezember kaufen? Wer bei sämtlichen Aufgaben den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, sollte besser planen.

Ohne Erkältung durch die stressige Zeit

Wer einiges vorhat, ist meist angespannt und anfälliger für Erkältungen. Die kann man, gerade jetzt, nicht gebrauchen. Essen Sie täglich frisches Obst und Gemüse. Gründliches Händewaschen kann schützen. Heißer Tee, beispielsweise mit Ingwer, wärmt von innen und ist gut für die Atemwege. Zur Befeuchtung von Nase und Rachen bietet es sich an, die Nase täglich mittels Nasendusche zu spülen. Draußen stets Handschuhe und Mütze anziehen. Denken Sie auch an genug Schlaf, passend zu Ihrem Schlafbedürfnis. Wer dann noch regelmäßig nach draußen geht, ist gewappnet, um gut durch die Weihnachtszeit zu kommen. In diesem Sinne wünschen wir eine stressfreie Zeit und guten Rutsch.

Tipps gegen den Weihnachtsstress

  • Muss alles immer so perfekt sein, wie Sie es in Ihrem Kopf haben? Schrauben Sie Erwartungen herunter. Zunächst nicht so einfach, aber Übung macht den Meister.
  • Wer kann Ihnen beim Dekorieren, Einkaufen, Kochen etc. helfen?
  • Trauen Sie sich zu fragen. Wer nicht fragt, bekommt auch keine Hilfe.
  • Treffen Sie konkrete Absprachen, damit sich jeder in der Familie an seine Aufgaben hält.
  • Gönnen Sie sich kleine Ruhe-Inseln am Tag oder planen etwas Zeit nur für sich.
  • Genießen Sie den Geist der Weihnachtszeit, planen Sie verschiedene Aktivitäten.
  • Besuchen Sie einen Weihnachtsmarkt.
  • Holen Sie sich Deko-Inspirationen beim Schaufensterbummel.
  • Laden Sie Familie oder Freunde zum Backen ein: Jeder bereitet einen Teig vor und Sie backen und teilen die Sorten gemeinsam.

Hilfe aus dem Netz

Noch mehr für eine entspannte Weihnachtszeit finden Sie z. B. hier: Unter www.palverlag.de finden Sie weitere gute Tipps gegen den Weihnachtsstress und unter www.brigitte.de können Sie testen, welcher Weihnachtstyp Sie sind.


von Kirsten Metternich | nfg
Diabetes-Journal, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-online.de

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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