Dienstleistungen in der Apotheke: Service ohne Zuzahlung und schnell verfügbar

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Apotheker erklärt einer älteren Kundin an der Ladentheke einer Apotheke eine Medikamentenpackung. Im Hintergrund sind Regale mit weiteren Arzneimitteln und eine Mitarbeiterin zu sehen.
Foto: zinkevych – stock.adobe.com
Dienstleistungen in der Apotheke: Service ohne Zuzahlung und schnell verfügbar

Für viele Menschen gehört die Apotheke bei Fragen zu ihrer Gesundheit zu den ersten Anlaufstellen – Online-Angebote hin oder her. Das Angebot der Apotheken an Dienstleistungen hat sich immer mehr erweitert. Manfred Krüger erklärt, welcher Service in der Apotheke angeboten wird – schnell verfügbar und auch ohne Zuzahlung!

Menschen mit Diabetes finden in Apotheken schon jetzt wichtige Angebote zur Prävention und Verbesserung der Sicherheit im Umgang mit ihren Medikamenten. Das vor Kurzem von Bundestag und Bundesrat verabschiedete Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) ergänzt dieses Angebot in Zukunft.

Mehr Sicherheit im Alltag

Seit Juni 2022 bieten viele Apotheken eine „Erweiterte Medikationsberatung bei Polypharmazie“ an. Dies ist eine Analyse aller einzunehmenden Medikamente. Alle Patientinnen und Patienten, die dauerhaft fünf oder mehr Arzneimittel anwenden, können sie in Anspruch nehmen. Deshalb Polypharmazie, aus dem Griechischen für „viel“.

Im Rahmen eines Gesprächs mit der Patientin oder dem Patienten erfassen die Apothekerinnen und Apotheker die gesamte Medikation und unterzeihen sie einer pharmazeutischen Prüfung. Die Apothekerin oder der Apotheker findet heraus, ob es Arzneimittel-bezogene Probleme gibt. Dies wäre zum Beispiel der Fall, wenn zwei Arzneimittel, von verschiedenen Ärzten verordnet, zwar unterschiedliche Namen, aber den gleichen Wirkstoff haben – eine unbeabsichtigte Doppelmedikation.

Apotheken als Dienstleister

  1. Menschen mit Diabetes finden in Apotheken wichtige Angebote zur Prävention und Verbesserung der Sicherheit im Umgang mit ihren Medikamenten.
  2. Diese Angebote ergänzen die Betreuung durch Ärztinnen und Ärzte.
  3. Durch das Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) wird dieses Angebot in Zukunft ergänzt.

Es werden Wechselwirkungen und Anwendungsfehler identifiziert, die schaden und möglicherweise zu weiteren, aber unnötigen Verordnungen führen können. Im Rahmen der Medikations-Analyse erfahren die Patientinnen und Patienten, welches Medikament für welche Erkrankung verordnet wurde, auch wenn sich Packung und Farbe ändern können.

Neue Dienstleistungen in der Apotheke

Mit dem Umsetzen des ApoVWG wird die Palette der pharmazeutischen Dienstleistungen deutlich erweitert. Viele dieser neuen Dienstleistungen kommen Menschen mit Diabetes zugute.

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  • Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂

  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

    Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 4 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas