- Aus der Community
Tanzt euch frei!
3 Minuten

Heute möchte ich euch mitnehmen in meinen Alltag. Denn das Monatsthema ist ja: Bewegung in den dunklen Monaten. Jetzt fragt ihr euch vielleicht, was ich beruflich mache… Ich bin Tanzlehrerin mit Leib und Seele und das ist der Job, der mein Leben seit 2,5 Jahren noch perfekter macht. Ich gehe seit 2,5 Jahren jeden Tag so gerne zur Arbeit, freue mich auf den Tag, meine Kollegen, die Kurse und unsere Gäste. Aktuell ist alles etwas anders, was aber nichts daran ändert, dass ich jeden Tag gerne aufstehe und zur Arbeit fahre. Ich genieße die Zeit noch mehr als eh schon.
Warum ich euch das alles erzähle…
Als Tanzlehrerin ist es mein Job, den Menschen, die Tanzen lernen wollen, das Tanzen beizubringen. Im – ich nenne es mal – „normalen Alltagsgeschäft“ tanzen wir nicht so viel, denn unsere Gäste stehen dort im Mittelpunkt. Da wir ja seit einiger Zeit in der Tanzschule keinen Präsenzunterricht geben können, haben wir uns dazu entschieden, Videos zu drehen. Ach, was haben wir da Spaß. Wenn ich daran denke, kann ich vor Freude nur in die Luft springen und ja, ich rede immer noch von meiner Arbeit.
Das Tolle an den Videos ist, dass wir so viel tanzen wie noch nie im Unterricht. Wir lernen unglaublich viel voneinander, unterrichten zusammen, lachen, bis wir nicht mehr können, und tanzen per Livestream gemeinsam mit unseren Gästen. Tanzen verbindet. Tanzen macht uns glücklich, bringt uns zum Lachen und das Schönste am Tanzen ist tatsächlich, dass wir überall tanzen können.

Was für mich Tanzen bedeutet
Was mir persönlich sehr fehlt, ist, abends nach den Kursen rauszugehen und für ein paar Stunden Salsa oder West Coast Swing zu tanzen. Beim Tanzen kann ich abschalten, mich fallen lassen, im Hier und Jetzt sein und einfach nur genießen. Das Beste daran ist, dass auch mein Blutzucker das meist auch ziemlich gut findet. Ich kann es bis heute nicht erklären, denn ich bin sehr sensibel und emotional, und wenn es mir gut geht, ich schöne Musik höre, dabei alles hinter mir lassen kann und mich in gewisser Weise „frei“ fühle, macht mein Diabetes das mit – für mich irgendwie ein Phänomen. Bewegung tut also nicht nur meiner Gesundheit gut, sondern versorgt Körper, Geist und Seele, wie toll!
Wenn ich tanze, kann ich ganz ich selbst sein. Jeder von uns ist einzigartig, einzigartig als Mensch und einzigartig in seiner Art und Weise zu tanzen. Tanzen ist so vielseitig. Wir können in einer Gruppe, mit einem Partner, alleine vor dem Spiegel oder im Auto tanzen und wie oben schon erwähnt: Tanzen geht immer und überall. Es gibt in diesem Moment kein Richtig und kein Falsch.

Heute schon getanzt?
Nein? Dann sucht euch euer aktuelles Lieblingslied aus, dreht laut auf und tanzt! Ich wünsche euch ganz viel Spaß dabei. Gerne dürft ihr mir in den Kommentaren mitteilen, wie es euch danach ging. Ich freue mich, von euch zu lesen.
Bis ganz bald, eure Divya
Übers Tanzen gibt es inzwischen schon einige Beiträge in der #BSLounge, zum Beispiel diese:
- Tanzen ist Träumen mit den Füßen von Felicitas
- Im Forró-Fieber – der Blutzucker tanzt mit von Susanne
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße