„Wenn ich nur einen Tag nicht Laufen kann, fehlt mir etwas“

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© Diabetes Programm Deutschland
„Wenn ich nur einen Tag nicht Laufen kann, fehlt mir etwas“

Heinrich Göttler ist nicht nur der älteste, sondern auch ein ganz besonders motivierter Teilnehmer beim diesjährigen Diabetes Programm Deutschland. Inzwischen kann er dank bewusster Ernährung und durch die regelmäßige Bewegung fast vollständig auf Medikamente verzichten.

Die Diagnose Diabetes-Typ-2 erhielt Heinrich Göttler erst im Alter von 74 Jahren während einer Routineuntersuchung bei seinem Hausarzt. Auf die Diagnose reagierte der heute 78-jährige ehemalige Elektroingenieur gefasst und nahm sich vor, der Krankheit aktiv entgegen zu treten. Als ersten Schritt stellte er seine Ernährung bewusst um und i(s)st heute sehr diszipliniert und gesund. Auch durch mehr Bewegung wollte er seine Gesundheitswerte gezielt verbessern.

Als er in einer Tageszeitung den Aufruf zur Teilnahme am Diabetes Programm Deutschland (DPD) in seinem Heimatort las, fühlte er sich sofort angesprochen und rief bei DPD-Trainer Günter Sauer an, um sich näher über das deutschlandweite Sportprogramm für Menschen mit Diabetes zu informieren.

Professioneller und ganzheitlicher Ansatz

Überzeugt hat ihn vor allem der professionelle und ganzheitliche Ansatz: Neben dem Lauftraining beinhaltet das Programm diverse Info- und Schulungsveranstaltungen, fachärztliche und sportwissenschaftliche Begleitung sowie einen Startplatz für ein großes Laufevent mit medizinischer Betreuung. Den Austausch mit anderen Diabetikern und die gegenseitige Motivation in der Laufgruppe möchte er nicht mehr missen.

„Wir sind alle auf einem Niveau und spornen uns gegenseitig an. Jetzt freuen wir uns als Gruppe im Oktober beim Sport-Scheck-Stadtlauf in Nürnberg teilzunehmen“. Bereits im vergangenen Jahr hat er an dem Lauf teilgenommen. Heinrich Göttler hat seine Laufzeit erheblich verbessert und war in diesem Jahr der schnellste Läufer der Nürnberger Diabetiker-Gruppe über die Distanz von 10,5 km mit 1:15:56.

Inzwischen kann Heinrich Göttler durch die regelmäßige Bewegung fast vollständig auf Medikamente verzichten. Sein Alter ist für ihn kein Grund kürzer zu treten. Solange es ihm möglich ist, will Heinrich Göttler auch weiterhin möglichst jeden Tag ein wenig Sport treiben und aktiv am Leben teilhaben.


Quelle: Pressemitteilung des Diabetes Programm Deutschland (DPD)

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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