Spendenlauf „Diabetes läuft.“: Wir nähern uns dem Closed-Loop im Laufschritt

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Spendenlauf „Diabetes läuft.“: Wir nähern uns dem Closed-Loop im Laufschritt

Der Diabetes kann nerven, ich denke, da sind wir uns wohl einig. Je länger man Diabetes hat, umso einfacher wird es… NICHT… unbedingt, eher im Gegenteil. Aber mit der Zeit bzw. den medizinisch-technischen Fortschritten schon.

Die medizinisch-technischen Fortschritte…

… erleichtern uns Diabetikern den Alltag ungemein. Das CGM/FGM beispielsweise lässt uns unsere Therapie optimieren. Man muss sich nachts keinen Wecker mehr stellen, um den Blutzucker zu kontrollieren, und wird vor einer drohenden Hypoglykämie rechtzeitig gewarnt. Die Zuckertrendanzeige mit den Pfeilen ist klasse. Ich habe keinen einzelnen, punktuellen, nichtssagenden Wert mehr, sondern ’ne kontinuierliche Zuckerkurve, eine Werteübersicht über den gesamten Tag.

Die Insulinpumpe hat mich mein Dawn-Phänomen in den Griff kriegen lassen, morgendliche Zuckeranstiege waren gestern. Und die schlauchlose Insulinpumpe, meinen OmniPod, den ich seit etwa drei/vier Jahren habe, möchte ich auch nicht mehr missen: Besonders im Training/beim Sport gibt er mir so viel Freiraum.

Die Blutzuckerwerte werden dank modernster Medizintechnik besser, es wird vieles einfacher, der Alltag angenehmer, das Leben sicherer, so viel unkomplizierter…

Einen Laufschritt weiter: das Closed-Loop

Wir nähern uns nun so langsam, aber sicher einer „künstlichen Bauchspeicheldrüse“ (Closed-Loop) und genau dieses Forschungsprojekt möchte ich mit Spenden unterstützen: http://www.diabetesde.org/bauchspeicheldruese

Spendenlauf „Diabetes läuft.“

dläuft_v2_mitSpiegelung

Nicht nur deshalb habe ich für 2016 eine Veranstaltung geplant, den Spendenlauf „Diabetes läuft.“. Denn wenn der Diabetes uns schon so disst, dann sollten wir doch gemeinsam etwas dagegen unternehmen und zurückschubsen. Aktiv dafür sorgen, dass wir die besten Therapiemöglichkeiten bekommen.

Mit einem eigens organisierten Lauf (ihr glaubt nicht, wie viel Arbeit das ist ;)) habe ich mich nun der Welfare Laufserie Hannover angenommen. Das Motto der Welfare Laufserie lautet: Tu was Gutes fertig los! Laufen für den guten Zweck: http://www.welfare-laufserie.de/

Im November heißt es nun also erstmals in Hannover „Diabetes läuft.“. Und zwar alle gemeinsam am 6. November um den Maschsee Hannover (5,8 Kilometer) unter der Schirmherrschaft von „wird in Kürze verraten ;)“. Ob Typ-1-Diabetiker, Typ-2-Diabetiker oder Nicht-Diabetiker, ob laufend, im Pferdegalopp, mit dem Fahrrad, mit Inlinern, mit Walking-Stöcken oder auf dem Hover-Board, wir rocken den Maschsee, alle zusammen, und zeigen dem Diabetes, wer bestimmt, wo es im Leben langgeht. Wir Menschen mit Diabetes tun uns zwar mit der Insulinproduktion etwas schwer, müssen auch einiges mehr beachten, ABER: Wir können auch all das, was Stoffwechsel-Gesunde leisten. Ich will NIX mehr hören von „ganz schwerer Zucker“, „darfst du das als Diabetiker überhaupt?“ oder „Zucker hatte meine Oma auch, ich weiß was das ist“. Ihr?

Die Zeit, die ihr lauft, ist Nebensache, es zählt der gute Zweck. Die drei schnellsten Läufer werden natürlich dennoch geehrt. Hier findet ihr alle Infos: http://diabetes-laeuft.de/

Das Closed-Loop-Forschungsprojekt

Künstliche BSP

Mit 10 Euro Startgeld unterstützt ihr mit eurer Teilnahme das Closed-Loop-Forschungsprojekt (die künstliche Bauchspeicheldrüse/Professor Dr. Danne). Hier findet ihr mehr Informationen dazu: http://www.diabetesde.org/bauchspeicheldruese

Neulich habe ich außerdem das Krankenhaus auf der Bult aufgesucht, in dem Professor Dr. Danne mir sein Forschungsprojekt live und in Farbe auch noch einmal vorgestellt hat. Darüber werde ich sicher dann auch auf www.diabetes-leben.com berichten.

Gemeinschaftsprojekt, denn alleine kann ich das nicht stemmen

„Diabetes läuft.“ ist eine Non-Profit-Veranstaltung für mich. Ihr unterstützt mit diesem Lauf die Diabetes-Forschung, nicht mich ;). Ich brauche euch für dieses Projekt, eure Hilfe und auch Sponsoren, damit ich nicht auf den Organisationskosten wie Versicherung, Verpflegung, Sanitäter, Presse, Aufbauten und Co. sitzen bleibe.

Einige haben mir ihre Hilfe und Unterstützung für „Diabetes läuft.“ schon zugesichert, Privatpersonen, Pharma und vor allem auch der Organisation diabetesDE danke ich schon jetzt für ihr großes Engagement. Es wird sich auszahlen, für uns alle.

Schaut hier, wie ihr helfen könnt: http://diabetes-laeuft.de/hilf-mit/

Bitte helft mit, in welcher Form auch immer. Ich danke und freue mich riesig auf euch.

Eure Steff von www.diabetes-leben.com

 

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  • kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
      Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
      Vielleicht hilft das etwas – viel Glück

  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen

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  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?