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Spendenlauf „Diabetes läuft.“: Wir nähern uns dem Closed-Loop im Laufschritt
3 Minuten

Der Diabetes kann nerven, ich denke, da sind wir uns wohl einig. Je länger man Diabetes hat, umso einfacher wird es… NICHT… unbedingt, eher im Gegenteil. Aber mit der Zeit bzw. den medizinisch-technischen Fortschritten schon.
Die medizinisch-technischen Fortschritte…
… erleichtern uns Diabetikern den Alltag ungemein. Das CGM/FGM beispielsweise lässt uns unsere Therapie optimieren. Man muss sich nachts keinen Wecker mehr stellen, um den Blutzucker zu kontrollieren, und wird vor einer drohenden Hypoglykämie rechtzeitig gewarnt. Die Zuckertrendanzeige mit den Pfeilen ist klasse. Ich habe keinen einzelnen, punktuellen, nichtssagenden Wert mehr, sondern ’ne kontinuierliche Zuckerkurve, eine Werteübersicht über den gesamten Tag.
Die Insulinpumpe hat mich mein Dawn-Phänomen in den Griff kriegen lassen, morgendliche Zuckeranstiege waren gestern. Und die schlauchlose Insulinpumpe, meinen OmniPod, den ich seit etwa drei/vier Jahren habe, möchte ich auch nicht mehr missen: Besonders im Training/beim Sport gibt er mir so viel Freiraum.
Die Blutzuckerwerte werden dank modernster Medizintechnik besser, es wird vieles einfacher, der Alltag angenehmer, das Leben sicherer, so viel unkomplizierter…
Einen Laufschritt weiter: das Closed-Loop
Wir nähern uns nun so langsam, aber sicher einer „künstlichen Bauchspeicheldrüse“ (Closed-Loop) und genau dieses Forschungsprojekt möchte ich mit Spenden unterstützen: http://www.diabetesde.org/bauchspeicheldruese
Spendenlauf „Diabetes läuft.“

Nicht nur deshalb habe ich für 2016 eine Veranstaltung geplant, den Spendenlauf „Diabetes läuft.“. Denn wenn der Diabetes uns schon so disst, dann sollten wir doch gemeinsam etwas dagegen unternehmen und zurückschubsen. Aktiv dafür sorgen, dass wir die besten Therapiemöglichkeiten bekommen.
Mit einem eigens organisierten Lauf (ihr glaubt nicht, wie viel Arbeit das ist ;)) habe ich mich nun der Welfare Laufserie Hannover angenommen. Das Motto der Welfare Laufserie lautet: Tu was Gutes fertig los! Laufen für den guten Zweck: http://www.welfare-laufserie.de/
Im November heißt es nun also erstmals in Hannover „Diabetes läuft.“. Und zwar alle gemeinsam am 6. November um den Maschsee Hannover (5,8 Kilometer) unter der Schirmherrschaft von „wird in Kürze verraten ;)“. Ob Typ-1-Diabetiker, Typ-2-Diabetiker oder Nicht-Diabetiker, ob laufend, im Pferdegalopp, mit dem Fahrrad, mit Inlinern, mit Walking-Stöcken oder auf dem Hover-Board, wir rocken den Maschsee, alle zusammen, und zeigen dem Diabetes, wer bestimmt, wo es im Leben langgeht. Wir Menschen mit Diabetes tun uns zwar mit der Insulinproduktion etwas schwer, müssen auch einiges mehr beachten, ABER: Wir können auch all das, was Stoffwechsel-Gesunde leisten. Ich will NIX mehr hören von „ganz schwerer Zucker“, „darfst du das als Diabetiker überhaupt?“ oder „Zucker hatte meine Oma auch, ich weiß was das ist“. Ihr?
Die Zeit, die ihr lauft, ist Nebensache, es zählt der gute Zweck. Die drei schnellsten Läufer werden natürlich dennoch geehrt. Hier findet ihr alle Infos: http://diabetes-laeuft.de/
Das Closed-Loop-Forschungsprojekt

Mit 10 Euro Startgeld unterstützt ihr mit eurer Teilnahme das Closed-Loop-Forschungsprojekt (die künstliche Bauchspeicheldrüse/Professor Dr. Danne). Hier findet ihr mehr Informationen dazu: http://www.diabetesde.org/bauchspeicheldruese
Neulich habe ich außerdem das Krankenhaus auf der Bult aufgesucht, in dem Professor Dr. Danne mir sein Forschungsprojekt live und in Farbe auch noch einmal vorgestellt hat. Darüber werde ich sicher dann auch auf www.diabetes-leben.com berichten.
Gemeinschaftsprojekt, denn alleine kann ich das nicht stemmen
„Diabetes läuft.“ ist eine Non-Profit-Veranstaltung für mich. Ihr unterstützt mit diesem Lauf die Diabetes-Forschung, nicht mich ;). Ich brauche euch für dieses Projekt, eure Hilfe und auch Sponsoren, damit ich nicht auf den Organisationskosten wie Versicherung, Verpflegung, Sanitäter, Presse, Aufbauten und Co. sitzen bleibe.
Einige haben mir ihre Hilfe und Unterstützung für „Diabetes läuft.“ schon zugesichert, Privatpersonen, Pharma und vor allem auch der Organisation diabetesDE danke ich schon jetzt für ihr großes Engagement. Es wird sich auszahlen, für uns alle.
Schaut hier, wie ihr helfen könnt: http://diabetes-laeuft.de/hilf-mit/
Bitte helft mit, in welcher Form auch immer. Ich danke und freue mich riesig auf euch.
Eure Steff von www.diabetes-leben.com
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße