Wir sind dann mal weg – mit Diabetes im Gepäck

2 Minuten

Wir sind dann mal weg – mit Diabetes im Gepäck

Die AG Diabetes, Sport und Bewegung der DDG wird im April / Mai 2022 eine 9-tägige Erlebniswanderung für Menschen mit Typ-2-Diabetes in Galizien (Nord-Spanien) auf dem Camino Inglés durchführen. Die Kombination aus Schulung, individueller Beratung, praktischer Sportausübung und sozialem Austausch steht dabei im Vordergrund.

Ein ganz besonderes Event erwartet Menschen mit Typ-2-Diabetes vom 29. April – 07. Mai 2022: Die Arbeitsgemeinschaft Diabetes, Sport und Bewegung der DDG e. V. veranstaltet unter der ärztlichen Leitung von Dr. H.-P. Kempe eine 9-tägige Diabetes-Erlebniswanderung für Typ-2-Diabetiker in Galizien auf dem Camino Inglés. In den letzten beiden Jahren konnten die geplanten Touren leider wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. In diesem Jahr soll es nun definitiv losgehen.

Camino Inglés: Geheimtipp unter den Jakobswegen

Der Camino Inglés liegt in der nördwestlichsten Ecke Nordspaniens und gilt als Geheimtipp unter den Jakobswegen. Der Weg verläuft in hügeliger Landschaft von Ferrol nach Santiago de Compostela. Die Gesamtstrecke beträgt 120 km. Neben der körperlichen Aktivität bietet der Jakobsweg eine einzigartige Möglichkeit zur Einkehr und Besinnung.

Geplant ist eine Teilnehmerzahl von 20 bis 30 Patienten mit Typ-2-Diabetes inkl. 6 Betreuern. Das Betreuerteam besteht aus 3 sporterfahrenen Diabetologen (u. a. Sportmedizinern) und 3 Diabetesberater(innen). Sportwissenschaftlich wird die Veranstaltung durch Prof. Dr. Christian Brinkmann. (IST Hochschule Düsseldorf/ Deutsche Sporthochschule Köln) begleitet.

Kontinuierliche Stoffwechselkontrolle mittels CGM-Systemen

Anhand einer kontinuierlichen Stoffwechselkontrolle mittels CGM-Systemen, wird täglich eine individuelle Beratung und Therapieanpassung an die bewegungsbedingten Blutzucker-Schwankungen durch die begleitenden Fachleute erfolgen.

Die Ziele des Seminars sind:

  • Mit der eigenen Krankheit bewusster umgehen, sich mit seiner Erkrankung beschäftigen und sich über den Austausch mit anderen Betroffenen erfolgreich motivieren.
  • Aktiv Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung nehmen: Mut zur Bewegung finden, sie in den Alltag integrieren und die eigene Belastbarkeit unter medizinischer Begleitung erfahren.
  • „Spirituelle” Unterstützung erfahren durch die Wanderung auf dem Pilgerweg in einer anderen Kultur.
  • Aufklärung der Öffentlichkeit über das individuell Erreichbare und hierüber andere Betroffene inspirieren.
  • Durch eine optimale Vorbereitung Erfolg haben: wissenschaftliche Beratung der Reise durch die IST Hochschule Düsseldorf und die Deutsche Sporthochschule Köln, Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin (Prof. Dr. Christian Brinkmann).

Auf Wunsch werden im Vorfeld Trainingspläne erstellt, so dass die Teilnehmer sich individuell auf das Ereignis vorbereiten können. Eine örtliche Reiseorganisation wird die Unterbringung, Versorgung und Bereitstellung eines Busses organisieren.

Alles Wichtige auf einen Blick


Voraussetzungen:
  • Typ-2-Diabetes
  • gute Kondition und Lust am Wandern (Trainingspläne für die Vorbereitung werden bereitgestellt)
  • ärztliches Attest (Checkliste wird zugeschickt)

Kosten:
680 Euro inkl. Flug von Frankfurt, Unterkunft und Halbpension und allen Transfers vor Ort, individuelles Coaching.

Teilnehmeranzahl:
max. 30 Personen (inkl. Betreuer),

Anmeldung:
über die Geschäftsstelle AG Diabetes, Sport und Bewegung der DDG e. V.
Ansprechpartner: Dr. H.-P. Kempe, Tel: 0172 8888 715, E-Mail: kempe@kempe-stemler.de

Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es auf der Website der AG Diabetes, Sport und Bewegung.


Quelle: Arbeitsgemeinschaft Diabetes, Sport und Bewegung der DDG e. V.

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Ähnliche Beiträge

Faschingszeit: Gute Vorsätze – mit kurzer Pause

Der Februar ist da – und mit ihm die Zeit, in der viele Menschen mit einer gewissen Skepsis auf ihre individuellen Neujahrs-Vorsätze schauen. Hält die Motivation noch oder hat sich der Alltag mit seinen kleinen Versuchungen wieder durchgesetzt – insbesondere bezüglich der nun anstehenden Faschingszeit? Gerade für Menschen mit Diabetes sind gute Vorsätze ein zentraler Baustein ihrer Therapie.
Faschingszeit: Gute Vorsätze – mit kurzer Pause | Foto: Petra Fischer – stock.adobe.com

2 Minuten

Mit Diabetes gut vorbereitet ins Krankenhaus: Was muss mit, was vorab geklärt werden?

Es kann schnell passieren, dass man ins Krankenhaus muss, auch ohne dass der Diabetes der Grund ist. Damit dort möglichst alles gut abläuft, ist es sinnvoll, ein paar Dinge vorab zu wissen und vorzubereiten. Denn bei geplanten Aufenthalten im Krankenhaus kann man manches schon im Vorfeld abklären.
Mit Diabetes gut vorbereitet ins Krankenhaus: Was muss mit, was vorab geklärt werden? | Foto: Halfpoint - stock.adobe.com

5 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist das neue Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage

Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community

Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen

Community-Feed

  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 1 Stunde

    Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

  • vio1978 postete ein Update vor 2 Tagen, 11 Stunden

    Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀

Verbände