Druckfrisch: die Themen im Diabetes-Anker 4/2026

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Druckfrisch: Das sind die Themen im Diabetes-Anker 6/2026 | Foto: Mike Fuchs / Konstantin Yuganov – stock.adobe.com / MedTriX
Fotos: Mike Fuchs / Konstantin Yuganov – stock.adobe.com / MedTriX
Druckfrisch: die Themen im Diabetes-Anker 4/2026

Die neue Magazin-Ausgabe ist ab sofort erhältlich: Dr. Katrin Kraatz aus der Chefredaktion stellt die Themen des Diabetes-Anker-Magazins 4/2026 vor. U.a. geht es um die Früherkennung des Typ-1-Diabetes, präventive Maßnahmen, um das erhöhte Krebsrisiko durch Diabetes zu senken sowie Tipps für abwechslungsreiches Kochen im Single-Haushalt.

Liebe Leserinnen und Leser,

manch eine oder einer wird sich noch an den Moment der Diagnose des Typ-1-Diabetes erinnern, sei es bei einem selbst oder bei jemandem aus der Familie. Mitunter war das dramatisch, wenn das Leben mit der chronischen Krankheit auf der Intensivstation begann. Auch heute ist das immer noch zu häufig der Fall, weil die Anzeichen des Diabetes nicht bekannt waren oder falsch gedeutet wurden.

Inzwischen lässt sich ein Typ-1-Diabetes, zum Beispiel bei Familien-Mitgliedern, deutlich früher erkennen: durch den Nachweis von für die Erkrankung typischen Antikörpern. Ist so das Frühstadium des Diabetes bekannt, kommen später die Symptome nicht unerwartet und der Start gelingt besser. Im Titelthema beleuchten wir diese Möglichkeiten von verschiedenen Seiten.

Auch die organisierte Selbsthilfe fordert, das Screening in die Regelversorgung aufzunehmen. Gleichzeitig betont sie, wie wichtig der Ausbau medizinischer, psychologischer und sozialer Strukturen zum Unterstützen der Familien ist, wenn ein Typ-1-Diabetes im Frühstadium vorliegt.

Mit modernen Technologien lässt sich ein Diabetes heute gut behandeln. Manchmal aber hinterlassen diese Hilfsmittel Spuren an der Haut, denn sie werden in die Haut gestochen und auf ihr festgeklebt. Informationen, wie die Haut gut zu schützen und zu pflegen ist, gibt es im zweiten Teil der Haut-Serie auf den Seiten „Eltern und Familie“.

Ein wichtiges Thema nimmt „Medizin verstehen“ in den Blick: das erhöhte Risiko für bösartige Erkrankungen bei Vorliegen eines Diabetes. Einer der Risikofaktoren ist Übergewicht, was auch für den Typ-2-Diabetes gilt. Hier vorzubeugen, hat also mindestens doppelten Nutzen.

Mit den abwechslungsreichen Rezepten im aktuellen Heft lässt sich ein Schritt in genau diese Richtung tun. Dabei geht der Genuss nicht verloren. Und wer noch mehr tun möchte: Der Frühling lädt jetzt ein, sich viel in der Natur zu bewegen, sei es langsam oder zügig zu Fuß, per Fahrrad oder auch mit anderen Geräten, die man mit Muskelkraft antreibt.


Herzlichst

Ihre
Dr. Katrin Kraatz

Diabetes-Anker-Chefredaktion

Das Diabetes-Anker-Magazin im MedTriX-Shop bestellen.

Das sind die Themen in der Diabetes-Anker-Ausgabe 4/2026:


Titelthema: Screenen und behandeln – Typ-1-Diabetes frühzeitig erkennen

Auch heute noch wird ein Typ-1-Diabetes häufig erst erkannt, wenn der Stoffwechsel bereits entgleist ist. Die Blutzuckerwerte sind stark erhöht, der Körper übersäuert. Oft startet das Leben mit Typ-1-Diabetes auf der Intensivstation.

Das muss nicht sein, denn mit einem Screening lässt sich ein Frühstadium eines Typ-1-Diabetes erkennen. Neue Medikamente, eins bereits zugelassen, ermöglichen, das Auftreten des Diabetes mit Symptomen bis zu einigen Jahren hinauszuzögern. Expertinnen und Experten erklären die Hintergründe.

Wie es sich anfühlt, vom eigenen Frühstadium eines Typ-1-Diabetes zu wissen, erzählt eine Familie im Interview.

Die Themen im Diabetes-Anker 4/2026 – Titelthema: Screenen und behandeln – Typ-1-Diabetes frühzeitig erkennen | Foto: Andrej Schurawlew – stock.adobe.com
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Prävention anpassen: Erhöhtes Krebs-Risiko durch Diabetes

Bei Diabetes verdrängen Krebs-Erkrankungen mehr und mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen als häufigste Todesursache. Dabei sind insbesondere für Menschen mit Typ-2-Diabetes ein paar Dinge zu beachten. Worauf es dabei ankommt, erklärt Dr. Gerhard-W. Schmeisl in der Rubrik „Medizin verstehen“.

Die Themen im Diabetes-Anker 4/2026 – Prävention anpassen: Erhöhtes Krebs-Risiko durch Diabetes | Foto: marvent – stock.adobe.com
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Mit Genuss und Abwechslung: Kochen für eine Person

Viele Menschen leben allein, die Gründe dafür sind vielfältig. Häufig fehlt im Einzel-Haushalt die Abwechslung beim Essen oder es wird überwiegend außer Haus gegessen. Wie sich ohne großen Aufwand Variation in den Speiseplan bringen lässt, die auch noch lecker und gesund ist, zeigt Expertin Kirsten Metternich von Wolff in „Essen und Genießen“ auf.

Die Themen im Diabetes-Anker 4/2026 – Mit Genuss und Abwechslung: Kochen für eine Person | Foto: Pixel-Shot – stock.adobe.com
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Darüber hinaus gibt es in gewohnten und neuen Rubriken viele weitere interessante Themen und Inhalte:

  • In den Rubriken „Mein Leben mit Diabetes“ sowie „Mein Leben für Diabetes“ stellen wir wieder Personen vor, die mit Diabetes leben, ihn behandeln, daran forschen oder sich anderweitig diesbezüglich engagieren. Dieses Mal: Sängerin und Moderatorin Shirin Valentine, die das Ratgeber-Buch „Weil du es kannst – das ultimative Handbuch für Neudiagnostizierte mit Typ-1-Diabetes“ geschrieben hat sowie Diabetesberaterin Kerstin Remus, die seit Jahrzehnten Kinder und Jugendliche mit Diabetes betreut.

  • Systeme zum kontinuierlichen Glukose-Messen bieten viele Vorteile. Um sie nutzen zu können, ist es wichtig, den Umgang mit diesen Systemen zu beherrschen und ein paar Tipps und Hinweise zu kennen. Diese verrät Diabetesberaterin Regine Werk in Therapie und Technik“.

  • In der Rubrik „Eltern und Familie“ gibt es den zweiten Teil unserer Serie „HAUT“-Sache Typ-1-Diabetes. Dieses Mal geht es darum, wie durch regelmäßige und richtige Pflege beim Tragen von Diabetes-Technologie die Schutz-Funktion vor Keimen, Schmutz, Kälte und Hitze erhalten bleibt.

  • In „Aus der Forschung“ gehen wir der Frage nach, wie Kinder und Jugendliche so geschult werden können, dass sie fit sind für einen eigenständigen Umgang mit ihrer Diabetestherapie in allen Alltagssituationen sind und in „Nachgefragt – Psychologie“ geht es um den richtigen Umgang mit Werten und Zahlen beim Diabetes-Management, um sich von diesen Daten nicht stressen zu lassen.

  • Janina Klinger ist ein Multitalent. Obwohl ihr Start in ihr Leben mit Typ-1-Diabetes nicht einfach war, hat sie ihren Weg gemacht. Sie hat eine Tochter und arbeitet heute als Erzieherin – mit ein Anstoß für ihr neues Buch, wie sie in „Menschen und Geschichten“ berichtet.

  • Wie gewohnt gibt es wieder einen umfangreichen Bereich für die Verbände und in der Kolumne „Fernweh“ berichtet die reisefreudige freie Journalistin Susanne Löw über ihr Leben mit Diabetes.

von Dr. med. Katrin Kraatz und Redaktion Diabetes-Anker

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  • diahexe postete ein Update vor 2 Tagen, 13 Stunden

    Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?

  • ckmmueller postete ein Update vor 6 Tagen

    Ich habe ein Riesenproblem mit den Sensoren Guardian 4 von Medtronic. Es klappt nicht. Transmitter neu, aber auch das hilft nicht. Fast jeder Sensor braucht 2 Stunden, normale Wartezeit, dann beginnt er zu aktualisieren …. Nix passiert, außer das mein BZ unkontrolliert ansteigt. Vorletzte Woche über 400, letzte Woche hatte ich BZ 510 – ein Wert, den ich über 25 Jahre nicht mehr hatte. Ich bin sehr verzweifelt, weil es mit CGM von Medtronic nicht funktioniert. Gerade warte ich mal wieder darauf, dass der neue Sensor arbeitet. Heute habe ich mich über ChatGPT über andere Pumpen und Sensoren informiert. Tandem und Dexcom 7 soll gut sein und die Wartezeit des Sensors braucht nur 30 minuten. Kennt sich jemand damit aus? Hat ähnliche Probleme mit Medtronic wie ich? Dank für Antworten / Infos

    • Hallo, ich habe ein ähnliches Problem gehabt. Samstags neuen Sensor gesetzt, hat nach 2 Stunden aktualisiert, lief dann ein paar Stunden, wieder aktualisiert und dann aufgefordert den Sensor zu wechseln. Bis Montag hatte ich dann 4!Sensoren verbraucht. Habe dann einen neuen Transmitter geben lassen und eine völlig neue Einstichstelle gewählt. Danach ging es. Mein neustes Problem ist, dass sich meine Pumpe und mein Smartphone dauernd entkoppelt und sich dann stundenlang nicht mehr koppeln lassen. Manchmal muss ich dann die App neu laden bis es wieder funktioniert.

  • anseaticids postete ein Update vor 2 Wochen

    Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.

    Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“

    Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.

    Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
    individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.

    So können Kinder lernen, wachsen und
    selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
    Unsere Mission ist einfach:

    ✔ Kindern Sicherheit geben
    ✔ Familien den Alltag erleichtern
    ✔ Kita- und Schulteams entlasten
    ✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.

    Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.

    Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.

    Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
    📧 moin@hanseatic-kids.de
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