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Druckfrisch: die Themen im Diabetes-Anker 4/2026
4 Minuten

Die neue Magazin-Ausgabe ist ab sofort erhältlich: Dr. Katrin Kraatz aus der Chefredaktion stellt die Themen des Diabetes-Anker-Magazins 4/2026 vor. U.a. geht es um die Früherkennung des Typ-1-Diabetes, präventive Maßnahmen, um das erhöhte Krebsrisiko durch Diabetes zu senken sowie Tipps für abwechslungsreiches Kochen im Single-Haushalt.
Liebe Leserinnen und Leser,
manch eine oder einer wird sich noch an den Moment der Diagnose des Typ-1-Diabetes erinnern, sei es bei einem selbst oder bei jemandem aus der Familie. Mitunter war das dramatisch, wenn das Leben mit der chronischen Krankheit auf der Intensivstation begann. Auch heute ist das immer noch zu häufig der Fall, weil die Anzeichen des Diabetes nicht bekannt waren oder falsch gedeutet wurden.
Inzwischen lässt sich ein Typ-1-Diabetes, zum Beispiel bei Familien-Mitgliedern, deutlich früher erkennen: durch den Nachweis von für die Erkrankung typischen Antikörpern. Ist so das Frühstadium des Diabetes bekannt, kommen später die Symptome nicht unerwartet und der Start gelingt besser. Im Titelthema beleuchten wir diese Möglichkeiten von verschiedenen Seiten.
Auch die organisierte Selbsthilfe fordert, das Screening in die Regelversorgung aufzunehmen. Gleichzeitig betont sie, wie wichtig der Ausbau medizinischer, psychologischer und sozialer Strukturen zum Unterstützen der Familien ist, wenn ein Typ-1-Diabetes im Frühstadium vorliegt.
Mit modernen Technologien lässt sich ein Diabetes heute gut behandeln. Manchmal aber hinterlassen diese Hilfsmittel Spuren an der Haut, denn sie werden in die Haut gestochen und auf ihr festgeklebt. Informationen, wie die Haut gut zu schützen und zu pflegen ist, gibt es im zweiten Teil der Haut-Serie auf den Seiten „Eltern und Familie“.
Ein wichtiges Thema nimmt „Medizin verstehen“ in den Blick: das erhöhte Risiko für bösartige Erkrankungen bei Vorliegen eines Diabetes. Einer der Risikofaktoren ist Übergewicht, was auch für den Typ-2-Diabetes gilt. Hier vorzubeugen, hat also mindestens doppelten Nutzen.
Mit den abwechslungsreichen Rezepten im aktuellen Heft lässt sich ein Schritt in genau diese Richtung tun. Dabei geht der Genuss nicht verloren. Und wer noch mehr tun möchte: Der Frühling lädt jetzt ein, sich viel in der Natur zu bewegen, sei es langsam oder zügig zu Fuß, per Fahrrad oder auch mit anderen Geräten, die man mit Muskelkraft antreibt.

Herzlichst
Ihre
Dr. Katrin Kraatz
Diabetes-Anker-Chefredaktion

Das sind die Themen in der Diabetes-Anker-Ausgabe 4/2026:
Titelthema: Screenen und behandeln – Typ-1-Diabetes frühzeitig erkennen
Auch heute noch wird ein Typ-1-Diabetes häufig erst erkannt, wenn der Stoffwechsel bereits entgleist ist. Die Blutzuckerwerte sind stark erhöht, der Körper übersäuert. Oft startet das Leben mit Typ-1-Diabetes auf der Intensivstation.
Das muss nicht sein, denn mit einem Screening lässt sich ein Frühstadium eines Typ-1-Diabetes erkennen. Neue Medikamente, eins bereits zugelassen, ermöglichen, das Auftreten des Diabetes mit Symptomen bis zu einigen Jahren hinauszuzögern. Expertinnen und Experten erklären die Hintergründe.
Wie es sich anfühlt, vom eigenen Frühstadium eines Typ-1-Diabetes zu wissen, erzählt eine Familie im Interview.

Prävention anpassen: Erhöhtes Krebs-Risiko durch Diabetes
Bei Diabetes verdrängen Krebs-Erkrankungen mehr und mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen als häufigste Todesursache. Dabei sind insbesondere für Menschen mit Typ-2-Diabetes ein paar Dinge zu beachten. Worauf es dabei ankommt, erklärt Dr. Gerhard-W. Schmeisl in der Rubrik „Medizin verstehen“.

Mit Genuss und Abwechslung: Kochen für eine Person
Viele Menschen leben allein, die Gründe dafür sind vielfältig. Häufig fehlt im Einzel-Haushalt die Abwechslung beim Essen oder es wird überwiegend außer Haus gegessen. Wie sich ohne großen Aufwand Variation in den Speiseplan bringen lässt, die auch noch lecker und gesund ist, zeigt Expertin Kirsten Metternich von Wolff in „Essen und Genießen“ auf.

Darüber hinaus gibt es in gewohnten und neuen Rubriken viele weitere interessante Themen und Inhalte:
- In den Rubriken „Mein Leben mit Diabetes“ sowie „Mein Leben für Diabetes“ stellen wir wieder Personen vor, die mit Diabetes leben, ihn behandeln, daran forschen oder sich anderweitig diesbezüglich engagieren. Dieses Mal: Sängerin und Moderatorin Shirin Valentine, die das Ratgeber-Buch „Weil du es kannst – das ultimative Handbuch für Neudiagnostizierte mit Typ-1-Diabetes“ geschrieben hat sowie Diabetesberaterin Kerstin Remus, die seit Jahrzehnten Kinder und Jugendliche mit Diabetes betreut.
- Systeme zum kontinuierlichen Glukose-Messen bieten viele Vorteile. Um sie nutzen zu können, ist es wichtig, den Umgang mit diesen Systemen zu beherrschen und ein paar Tipps und Hinweise zu kennen. Diese verrät Diabetesberaterin Regine Werk in „Therapie und Technik“.
- In der Rubrik „Eltern und Familie“ gibt es den zweiten Teil unserer Serie „HAUT“-Sache Typ-1-Diabetes. Dieses Mal geht es darum, wie durch regelmäßige und richtige Pflege beim Tragen von Diabetes-Technologie die Schutz-Funktion vor Keimen, Schmutz, Kälte und Hitze erhalten bleibt.
- In „Aus der Forschung“ gehen wir der Frage nach, wie Kinder und Jugendliche so geschult werden können, dass sie fit sind für einen eigenständigen Umgang mit ihrer Diabetestherapie in allen Alltagssituationen sind und in „Nachgefragt – Psychologie“ geht es um den richtigen Umgang mit Werten und Zahlen beim Diabetes-Management, um sich von diesen Daten nicht stressen zu lassen.
- Janina Klinger ist ein Multitalent. Obwohl ihr Start in ihr Leben mit Typ-1-Diabetes nicht einfach war, hat sie ihren Weg gemacht. Sie hat eine Tochter und arbeitet heute als Erzieherin – mit ein Anstoß für ihr neues Buch, wie sie in „Menschen und Geschichten“ berichtet.
- Wie gewohnt gibt es wieder einen umfangreichen Bereich für die Verbände und in der Kolumne „Fernweh“ berichtet die reisefreudige freie Journalistin Susanne Löw über ihr Leben mit Diabetes.
von Dr. med. Katrin Kraatz und Redaktion Diabetes-Anker
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olivers postete ein Update vor 2 Tagen, 16 Stunden
Hallo Zusammen!
Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
Liebe Grüße
Oliverzojou96 postete ein Update vor 3 Tagen, 17 Stunden
Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂
darktear postete ein Update vor 4 Tagen, 9 Stunden
Hallo,
hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁LG Sandra
- olivers antwortete vor 2 Tagen, 16 Stunden
Nun, ich weiß nicht, was ihr alles probiert habt. Aber Handyneustart, Bluetooth neu aktivieren, Akku muss genug Kapazität haben. Vielleicht ist der Sensor auch locker, Schweiss hat auch immer bei mir Schwierigkeiten gemacht (wird beim Kind nicht sein).
Gruß Oliver - darktear antwortete vor 18 Stunden
@olivers: Haben wir alles gemacht und hat dennoch nicht geholfen 🙁
Wir haben auch spezielle Pflaster zum drauf kleben,aber die machen keine Probleme.
Nun sollten bis mitte nächster Woche die neuen Sensoren kommen und ich hoffe es klappt dann mal ohne ProblemeGruß Sandra



