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Druckfrisch: Das sind die Themen im Diabetes-Anker 7/2026
4 Minuten

Die neue Ausgabe ist ab dieser Woche erhältlich: Prof. Dr. Thomas Haak aus der Chefredaktion stellt die Themen des Diabetes-Anker-Magazins 7/2026 vor. Unter anderem geht es um Ursachen von Hyper- und Hypoglykämien und wie zu hohe oder zu niedrige Blutzuckerwerte vermieden bzw. behandelt werden, um weitere Autoimmunkrankheiten, die neben einem Typ-1-Diabetes auftreten können sowie ums Essen unterwegs und auf Reisen.
Liebe Leserinnen und Leser,
diesmal nehmen wir den Slogan Ihres Diabetes-Ankers einmal wörtlich, nämlich Sie in allen Höhen und Tiefen zu begleiten. Und damit meinen wir nicht die Lebensphasen mit ihren Ups and Downs oder den wohlverdienten Urlaub oben in den Bergen oder auf null Meter am Meer, sondern etwas, das die meisten von Ihnen schon einmal mehr oder weniger aus der Bahn geworfen hat. Hohe und tiefe Glukosewerte können einen ganz schön auf Trab halten und manchmal in Angst und Schrecken versetzen.
Ganz ehrlich: Bei allen Errungenschaften der modernen Diabetologie können wir die wilden Ausreißer der Glukosewerte immer noch nicht ganz verhindern. Was wir aber können, ist, diesen Eskapaden des Diabetes ihren Schrecken zu nehmen, indem wir erklären, was zu Unter- und Überzuckerungen, also Hypo- und Hyperglykämien führt, wie man diese rechtzeitig erkennt und behandelt oder bestenfalls ganz verhindert. Genau das tun wir in diesem Titelthema Ihres Diabetes-Ankers.
Vollgepackt haben wir diese sommerliche Ausgabe mit weiteren Themen, die bewegen, anregen oder zum Nachdenken verleiten – sei es das Thema „Autoimmunität“ in der Rubrik Medizin, „Bewegungs-Snacks“ in der Forschung oder „Neues von der Zuckersteuer“ der Politik. Wir fragen auch nach bei unserem Rechts-Experten Oliver Ebert, welche Gesundheitsdaten Ärzte oder sogar Behörden an die Führerscheinstelle weitergeben dürfen, und vor allen, was sie nicht dürfen. Und da wären wir auch schon bei Sommer, Sonne und Urlaub mit Kirsten Metternich von Wolffs Tipps für gesunden Reiseproviant und Picknick.
Bei der Fülle der Informationen bleibt mir nur noch, Ihnen allen einen schönen Sommer, einen erholsamen Urlaub und viele tolle Momente zu wünschen, bis wir uns mit der nächsten Ausgabe des Diabetes-Ankers im September zurückmelden. Bleiben Sie gesund und genießen Sie die kommenden Wochen ohne allzu große Höhen und Tiefen.

Herzlichst
Ihr
Prof. Dr. Thomas Haak
Diabetes-Anker-Chefredaktion

Das sind die Themen in der Diabetes-Anker-Ausgabe 7/2026:
Titelthema: Hyper- und Hypoglykämien – was Tiefs und Hochs bedeuten
Diabetes, egal welchen Typs, kann zu Folgen führen. Die langfristigen sind oft gut bekannt wie Schäden an den Gefäßen und Nerven. Doch es gibt auch akute Folgen, die oft als „Therapie-Begleiter“ gesehen werden, aber durchaus ernst zu nehmen sind: zu tiefe und zu hohe Blutzuckerwerte.
Dass zu tiefe Blutzuckerwerte meist unangenehm sind, weiß jeder, der schon Unterzuckerungen erlebt hat. Aber sie können auch weitere Folgen nach sich ziehen, ebenfalls akut und langfristig. Wer weiß, warum sie entstehen und warum sie ernst zu nehmen sind, kann gegensteuern.
Zu hohe Blutzuckerwerte, besonders wenn sie länger dort verharren und nicht zu senken sind, müssen genauso ernst genommen werden. Denn dann droht eine Übersäuerung des Körpers, die lebensbedrohlich sein kann. Also: Gut informiert kann man vorbeugen und reagieren.

Autoimmunität: Typ-1-Diabetes kommt selten allein
Ein Typ-1-Diabetes kommt selten allein. Weitere Autoimmunerkrankungen, bei denen sich das Immunsystem gegen eigene Zellen des Körpers richtet, begleiten ihn oft. In „Medizin verstehen“ gibt es daher dieses Mal einen Blick über den Tellerrand.

Genießen im Sommer: Reise-Proviant, Reste-Verwertung, Picknick
Endlich ist der Sommer da. Mit ihm steigen Lust und Laune auf ein gemütliches Picknick im Freien. Für viele geht es jetzt auch auf Reisen. Was lohnt sich als Reise-Proviant und wie lassen sich vor dem Urlaub Reste vermeiden? Unsere Expertin Kirsten Metternich von Wolff gibt dazu Tipps in „Essen und Genießen“.

Darüber hinaus gibt es in gewohnten und neuen Rubriken viele weitere interessante Themen und Inhalte:
- In den Rubriken „Mein Leben mit Diabetes“ sowie „Mein Leben für Diabetes“ stellen wir dieses Mal Kathy Dalinger vor, die im gemeinsamen Interview mit Tochter Leonie über das Aufwachsen mit Diabetes berichtet und wie Kathy nun als Vorsitzende der Stiftung Dianiño andere Diabetes-Familien unterstützt. Zudem haben wir mit der Diabetologin Annie Matthew, Oberärztin und Leiterin des Diabeteszentrums und der Ernährungsmedizin am Universitätsklinikum Essengesprochen.
- Wie die vielfältigen Funktionen von CGM-Systemen an die individuellen Bedürfnisse des Alltags von Menschen mit Diabetes angepasst werden können, erfahren Sie in „Therapie und Technik“.
- In der Rubrik „Eltern und Familie“ verraten wir zum einen, wie es leichter gelingt, bei Kindergeburtstagen und anderen Festen die Glukosewerte von Kindern mit Diabetes im Blick zu behalten und als Elternteil den Ablauf entspannt zu gestalten. Zum anderen erklären wir im zweiten Teil der Mini-Serie zum Thema, was bei einer Ketoazidose zu tun ist.
- In „Aus der Forschung“ stellen wir neue Studien über die positiven Effekte von Sport und Bewegung bei Diabetes vor. Und in „Nachgefragt – Recht“ erläutern wir die Rechtslage bezüglich der Weitergabe von Gesundheitsdaten an die Führerscheinstelle.
- Wie es Juliana Heidenreich während ihres Schulaustauschs mit Typ-1-Diabetes in Spanien erging, berichtet sie in „Menschen und Geschichten“.
- Wie gewohnt gibt es wieder einen umfangreichen Bereich für die Verbände und in der Kolumne „Fernweh“ berichtet die reisefreudige freie Journalistin Susanne Löw über ihr Leben mit Diabetes.
von Prof. Dr. Thomas Haak und Redaktion Diabetes-Anker
Prof. Dr. med. Thomas Haak ist Facharzt für Innere Medizin mit Spezialisierung auf Diabetologie und langjähriger Chefredakteur der Zeitschrift Diabetes-Anker (vormals Diabetes-Journal). Er war von 2000 bis Juli 2025 Chefarzt der renommierten Diabetes-Klinik Bad Mergentheim und engagiert sich stark in Forschung und Lehre. Zudem ist er in verschiedenen Fachgesellschaften und Organisationen aktiv, darunter die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE. Seine Schwerpunkte liegen auf modernen Diabetes-Therapien, Schulungskonzepten und der Prävention von Folgeerkrankungen.
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 5 Tagen, 20 Stunden
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





