Druckfrisch: die Themen im Diabetes-Anker 5/2026

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Druckfrisch: die Themen im Diabetes-Anker 5/2026 | Foto: Jennifer Sanchez / MedTriX
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Druckfrisch: die Themen im Diabetes-Anker 5/2026

Die neue Magazin-Ausgabe ist ab nächster Woche erhältlich und Prof. Dr. Thomas Haak aus der Chefredaktion stellt die Themen des Diabetes-Ankers 5/2026 vor. U.a. geht es um den Schutz der Füße bei Diabetes, Ernährung in den Wechseljahren und wie sich Übergewicht durch Lebensstilanpassungen und Medikamente effektiv behandeln lässt.

Liebe Leserinnen und Leser,

zu Weihnachten bekam ich ein Wearable geschenkt. Das ist ein kleines Gerät an einem Armband, das ganz viele Körperfunktionen wie Schlafqualität, Ruhepuls, Schrittzahl und andere Körperfunktionen misst. Darüber hinaus fragt es mich täglich, wie mein Wohlbefinden ist. Dazu zählt auch die Frage, ob ich am vergangenen Tag Dankbarkeit ausgedrückt habe. Und ehrlicherweise frage ich mich seither täglich, ob ich wirklich dankbar gewesen bin.

Vor einigen Tagen hatte ich mir mein Knie beim Sport verletzt und konnte schlecht laufen. Seitdem das wieder ausgeheilt ist, richtet sich meine Dankbarkeit insbesondere auch auf das Funktionieren meines Körpers. Und ganz ehrlich: Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn die Sinnesorgane funktionieren, die inneren Organe mitmachen und auch die Beweglichkeit und Fitness so ist, dass man im normalen Leben gut zurechtkommt.

Früher habe ich das immer als Selbstverständlichkeit hingenommen. Heute weiß ich es mehr und mehr zu schätzen und bin dankbar dafür.

In dieser Ausgabe des Diabetes-Ankers erhalten Sie wieder viele Beiträge und Links zu digitalen Medien zum Thema „Gesund leben mit Diabetes“. Und dazu zählt natürlich nicht nur der Erhalt aller wichtigen Körperfunktionen, sondern auch die Freude am Leben und ein gesundes Genießen. Manche Beiträge werden Sie auch zum Schmunzeln bringen, wenn Sie diese Ausgabe durchsehen.

Ich wünsche Ihnen daher viel Spaß beim Lesen und Genießen und vielleicht auch ein wenig beim Ausdrücken von Dankbarkeit.


Herzlichst

Ihr
Prof. Dr. Thomas Haak

Diabetes-Anker-Chefredaktion

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Das sind die Themen in der Diabetes-Anker-Ausgabe 5/2026:


Schwerpunkt-Thema: Gut kümmern um die Füße

Viele Menschen leben mit Schäden an den Füßen durch den Diabetes. Was man dann tun kann, beleuchten wir in diesem Titelthema. Ein Psychologe erläutert die Möglichkeiten, wie man zu mehr Selbst-Fürsorge für die Füße gelangt, anstatt die Probleme zu verdrängen – für Füße, die einen lange gut tragen.

Eine wichtige Rolle für den Schutz der Füße spielen Schuhe und weitere Hilfsmittel. Sie sind ein entscheidender Faktor für das Vorbeugen und das Heilen von Wunden. Und wir stellen eine neue Behandlungsmöglichkeit bei schlecht heilenden Fußwunden vor. Die Rede ist von kaltem Plasma, das Bakterien in der Wunde abtöten und die Wundheilung fördern kann.

Druckfrisch: die Themen im Diabetes-Anker 5/2026 | Schwerpunkt-Thema „Gut kümmern um die Füße“ | Foto: VRD – stock.adobe.com
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Übergewicht effektiv behandeln

Wer mit Übergewicht lebt, hat meist schon die Erfahrung gemacht, dass Abnehmen schwierig ist. Mit modernen Medikamenten, zusätzlich zu einem gesunden Lebensstil, lässt sich die chronische Erkrankung jedoch immer effektiver behandeln. Alles Wichtige dazu erklärt Dr. Gerhard-W. Schmeisl in der Rubrik „Medizin verstehen“.

Foto: Andrii – stock.adobe.com/Generiert mit KI

Essen und genießen: Wechseljahre – neue Lebensphase, neue Gewohnheiten

In den Wechseljahren verändern sich der Hormonhaushalt und damit die körperlichen Bedürfnisse. Typischen Beschwerden wie Hitzewallungen oder Veränderungen an Herz und Knochen kann mit einem veränderten Lebensstil entgegengewirkt werden – auch bezüglich der Ernährung, wie unsere Expertin Kirsten Metternich von Wolff in „Essen und Genießen“ zu berichten weiß.

Foto: Olivier Le Moal – stock.adobe.com

Darüber hinaus gibt es in gewohnten und neuen Rubriken viele weitere interessante Themen und Inhalte:

  • In den Rubriken „Mein Leben mit Diabetes“ sowie „Mein Leben für Diabetes“ stellen wir wieder Personen vor, die mit Diabetes leben, ihn behandeln, daran forschen oder sich anderweitig diesbezüglich engagieren. Dieses Mal: der reise- und sportbegeisterte Michael Krauser aus der Community-Redaktion und Dr. Michael Bösch, der beim DiaWalk ehrenamtlich viele Menschen in Bewegung bringt und für einen gesünderen Lebensstil begeistert.

  • Sind Diabetes-Technologien nur etwas für Jüngere? Dieses Stereotyp ist längst überholt, denn auch Menschen im höheren Alter profitieren von modernen Hilfsmitteln. Diabetesberaterin Juliane Ehrmann erklärt in Therapie und Technik“, wie ältere Menschen mit Diabetes – unter Berücksichtigung der jeweiligen Lebenssituation – dadurch mehr Sicherheit und Lebensqualität im Alltag erhalten können.

  • In der Rubrik „Eltern und Familie“ erscheint der dritte Teil unserer Serie „HAUT-Sache Typ-1-Diabetes“. Dieses Mal geht es darum, was man gegen bereits vorhandene Haut-Veränderungen tun kann. In einem weiteren Beitrag erklären wir, was beim Sport im Körper passiert und wie Aktivität die Insulinwirkung beeinflusst.

  • In „Aus der Forschung“ geben wir einen Einblick in den Online-Roundtable „Nieren im Blick“, in dem Expertinnen und Experten zum Weltnierentag 2026 wichtige Fakten zur Nierengesundheit vorgestellt und Fragen der Zuschauenden beantwortet haben. Und in „Nachgefragt – Recht“, stellt Oliver Ebert die Neuerungen in der kürzlich aktualisierten Leitlinie „Diabetes und Straßenverkehr“ detailliert vor.

  • Kati Hoefer, die seit 1980 mit Typ-1-Diabetes lebt, hatte sich gut ausgerüstet und begleitet von ihrer Hündin Nanni auf den deutschen Teil des Jakobswegs gemacht. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen teilt sie in „Menschen und Geschichten“.

  • Wie gewohnt gibt es wieder einen umfangreichen Bereich für die Verbände und in der Kolumne „Fernweh“ berichtet die reisefreudige freie Journalistin Susanne Löw über ihr Leben mit Diabetes.

von Prof. Dr. med. Thomas Haak und Redaktion Diabetes-Anker

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 6 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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