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Druckfrisch: die Themen im Diabetes-Anker 5/2026
4 Minuten
Die neue Magazin-Ausgabe ist ab sofort erhältlich: Prof. Dr. Thomas Haak aus der Chefredaktion stellt die Themen des Diabetes-Anker-Magazins 5/2025 vor. U.a. geht es um den Schutz der Füße bei Diabetes, Ernährung in den Wechseljahren und wie sich Übergewicht durch Lebensstilanpassungen und Medikamente effektiv behandeln lässt.
Liebe Leserinnen und Leser,
zu Weihnachten bekam ich ein Wearable geschenkt. Das ist ein kleines Gerät an einem Armband, das ganz viele Körperfunktionen wie Schlafqualität, Ruhepuls, Schrittzahl und andere Körperfunktionen misst. Darüber hinaus fragt es mich täglich, wie mein Wohlbefinden ist. Dazu zählt auch die Frage, ob ich am vergangenen Tag Dankbarkeit ausgedrückt habe. Und ehrlicherweise frage ich mich seither täglich, ob ich wirklich dankbar gewesen bin.
Vor einigen Tagen hatte ich mir mein Knie beim Sport verletzt und konnte schlecht laufen. Seitdem das wieder ausgeheilt ist, richtet sich meine Dankbarkeit insbesondere auch auf das Funktionieren meines Körpers. Und ganz ehrlich: Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn die Sinnesorgane funktionieren, die inneren Organe mitmachen und auch die Beweglichkeit und Fitness so ist, dass man im normalen Leben gut zurechtkommt.
Früher habe ich das immer als Selbstverständlichkeit hingenommen. Heute weiß ich es mehr und mehr zu schätzen und bin dankbar dafür.
In dieser Ausgabe des Diabetes-Ankers erhalten Sie wieder viele Beiträge und Links zu digitalen Medien zum Thema „Gesund leben mit Diabetes“. Und dazu zählt natürlich nicht nur der Erhalt aller wichtigen Körperfunktionen, sondern auch die Freude am Leben und ein gesundes Genießen. Manche Beiträge werden Sie auch zum Schmunzeln bringen, wenn Sie diese Ausgabe durchsehen.
Ich wünsche Ihnen daher viel Spaß beim Lesen und Genießen und vielleicht auch ein wenig beim Ausdrücken von Dankbarkeit.

Herzlichst
Ihr
Prof. Dr. Thomas Haak
Diabetes-Anker-Chefredaktion

Das sind die Themen in der Diabetes-Anker-Ausgabe 5/2025:
Schwerpunkt-Thema: Gut kümmern um die Füße
Viele Menschen leben mit Schäden an den Füßen durch den Diabetes. Was man dann tun kann, beleuchten wir in diesem Titelthema. Ein Psychologe erläutert die Möglichkeiten, wie man zu mehr Selbst-Fürsorge für die Füße gelangt, anstatt die Probleme zu verdrängen – für Füße, die einen lange gut tragen.
Eine wichtige Rolle für den Schutz der Füße spielen Schuhe und weitere Hilfsmittel. Sie sind ein entscheidender Faktor für das Vorbeugen und das Heilen von Wunden. Und wir stellen eine neue Behandlungsmöglichkeit bei schlecht heilenden Fußwunden vor. Die Rede ist von kaltem Plasma, das Bakterien in der Wunde abtöten und die Wundheilung fördern kann.

Übergewicht effektiv behandeln
Wer mit Übergewicht lebt, hat meist schon die Erfahrung gemacht, dass Abnehmen schwierig ist. Mit modernen Medikamenten, zusätzlich zu einem gesunden Lebensstil, lässt sich die chronische Erkrankung jedoch immer effektiver behandeln. Alles Wichtige dazu erklärt Dr. Gerhard-W. Schmeisl in der Rubrik „Medizin verstehen“.

Essen und genießen: Wechseljahre – neue Lebensphase, neue Gewohnheiten
In den Wechseljahren verändern sich der Hormonhaushalt und damit die körperlichen Bedürfnisse. Typischen Beschwerden wie Hitzewallungen oder Veränderungen an Herz und Knochen kann mit einem veränderten Lebensstil entgegengewirkt werden – auch bezüglich der Ernährung, wie unsere Expertin Kirsten Metternich von Wolff in „Essen und Genießen“ zu berichten weiß.

Darüber hinaus gibt es in gewohnten und neuen Rubriken viele weitere interessante Themen und Inhalte:
- In den Rubriken „Mein Leben mit Diabetes“ sowie „Mein Leben für Diabetes“ stellen wir wieder Personen vor, die mit Diabetes leben, ihn behandeln, daran forschen oder sich anderweitig diesbezüglich engagieren. Dieses Mal: der reise- und sportbegeisterte Michael Krauser aus der Community-Redaktion und Dr. Michael Bösch, der beim DiaWalk ehrenamtlich viele Menschen in Bewegung bringt und für einen gesünderen Lebensstil begeistert.
- Sind Diabetes-Technologien nur etwas für Jüngere? Dieses Stereotyp ist längst überholt, denn auch Menschen im höheren Alter profitieren von modernen Hilfsmitteln. Diabetesberaterin Juliane Ehrmann erklärt in „Therapie und Technik“, wie ältere Menschen mit Diabetes – unter Berücksichtigung der jeweiligen Lebenssituation – dadurch mehr Sicherheit und Lebensqualität im Alltag erhalten können.
- In der Rubrik „Eltern und Familie“ erscheint der dritte Teil unserer Serie „HAUT-Sache Typ-1-Diabetes“. Dieses Mal geht es darum, was man gegen bereits vorhandene Haut-Veränderungen tun kann. In einem weiteren Beitrag erklären wir, was beim Sport im Körper passiert und wie Aktivität die Insulinwirkung beeinflusst.
- In „Aus der Forschung“ geben wir einen Einblick in den Online-Roundtable „Nieren im Blick“, in dem Expertinnen und Experten zum Weltnierentag 2026 wichtige Fakten zur Nierengesundheit vorgestellt und Fragen der Zuschauenden beantwortet haben. Und in „Nachgefragt – Recht“, stellt Oliver Ebert die Neuerungen in der kürzlich aktualisierten Leitlinie „Diabetes und Straßenverkehr“ detailliert vor.
- Kati Hoefer, die seit 1980 mit Typ-1-Diabetes lebt, hatte sich gut ausgerüstet und begleitet von ihrer Hündin Nanni auf den deutschen Teil des Jakobswegs gemacht. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen teilt sie in „Menschen und Geschichten“.
- Wie gewohnt gibt es wieder einen umfangreichen Bereich für die Verbände und in der Kolumne „Fernweh“ berichtet die reisefreudige freie Journalistin Susanne Löw über ihr Leben mit Diabetes.
von Prof. Dr. med. Thomas Haak und Redaktion Diabetes-Anker
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 12 Stunden, 38 Minuten
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann? -
uho1 postete ein Update vor 6 Tagen, 7 Stunden
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 2 Wochen
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 1 Woche, 2 Tagen
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 1 Woche, 2 Tagen
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 1 Tag, 4 Stunden
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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