Wir sind dann mal weg – mit Diabetes im Gepäck

2 Minuten

Wir sind dann mal weg – mit Diabetes im Gepäck

Die AG Diabetes, Sport und Bewegung der DDG wird im Mai 2020 eine 9-tägige Erlebniswanderung für Menschen mit Typ-2-Diabetes in Galizien (Nord-Spanien) auf dem Camino Ingles durchführen. Die Kombination aus Schulung, individueller Beratung, praktischer Sportausübung und sozialem Austausch steht dabei im Vordergrund.

Ein ganz besonderes Event erwartet Menschen mit Typ-2-Diabetes vom 1. bis 9. Mai 2020: Die Arbeitsgemeinschaft Diabetes, Sport und Bewegung der DDG e. V. veranstaltet unter der ärztlichen Leitung von Dr. H.-P. Kempe eine neuntägige Diabetes-Erlebniswanderung für Typ-2-Diabetiker in Galizien auf dem Camino Inglés.

Camino Inglés: Geheimtipp unter den Jakobswegen

Der Camino Inglés liegt in der nördwestlichsten Ecke Nordspaniens und gilt als Geheimtipp unter den Jakobswegen. Der Weg verläuft in hügeliger Landschaft von Ferol nach Santiago de Compostela. Die Gesamtstrecke beträgt 120 km. Neben der körperlichen Aktivität bietet der Jakobsweg eine einzigartige Möglichkeit zur Einkehr und Besinnung.

Geplant ist eine Teilnehmerzahl von 20 bis 30 Patienten mit Typ-2-Diabetes und 6 Betreuern. Das Betreuerteam besteht aus 3 sporterfahrenen Diabetologen (u. a. Sportmedizinern) und 3 Diabetesberater(innen). Sportwissenschaftlich wird die Veranstaltung durch Prof. Dr. Christian Brinkmann (IST Hochschule Düsseldorf/ Deutsche Sporthochschule Köln) begleitet.

CGM-Systeme für die Teilnehmer während der Reise

Anhand einer kontinuierlichen Stoffwechselkontrolle mittels CGM-Systemen, welche den Teilnehmer während der Reise zur Verfügung gestellt werden, wird täglich eine individuelle Beratung und Therapieanpassung an die bewegungsbedingten Blutzucker-Schwankungen durch die begleitenden Fachleute erfolgen.

Die Ziele des Seminars sind:

  • Mit der eigenen Krankheit bewusster umgehen, sich mit seiner Erkrankung beschäftigen und sich über den Austausch mit anderen Betroffenen erfolgreich motivieren.
  • Aktiv Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung nehmen: Mut zur Bewegung finden, sie in den Alltag integrieren und die eigene Belastbarkeit unter medizinischer Begleitung erfahren.
  • „Spirituelle” Unterstützung erfahren durch die Wanderung auf dem Pilgerweg in einer anderen Kultur.
  • Aufklärung der Öffentlichkeit über das individuell Erreichbare und hierüber andere Betroffene inspirieren.
  • Durch eine optimale Vorbereitung Erfolg haben: wissenschaftliche Beratung der Reise durch die IST Hochschule Düsseldorf und die Deutsche Sporthochschule Köln, Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin (Prof. Dr. Christian Brinkmann).

Auf Wunsch werden im Vorfeld Trainingspläne erstellt, so dass die Teilnehmer sich individuell auf das Ereignis vorbereiten können. Eine örtliche Reiseorganisation wird die Unterbringung, Versorgung und Bereitstellung eines Busses organisieren.

Alles Wichtige auf einen Blick


Voraussetzungen:
  • Typ-2-Diabetes
  • gute Kondition und Lust am Wandern (Trainingspläne für die Vorbereitung werden bereitgestellt)
  • ärztliches Attest (Checkliste wird zugeschickt)

Kosten:
600 Euro inkl. Flug von Frankfurt, Unterkunft und Halbpension und allen Transfers vor Ort, individuelles Coaching.
Frühbucherrabat bis 1. Dezember 2019: 540 Euro.

Teilnehmeranzahl:
max. 30 Personen (inkl. Betreuer),

Anmeldung:
über die Geschäftsstelle AG Diabetes, Sport und Bewegung der DDG e. V.
Ansprechpartner: Dr. H.-P. Kempe, Tel: 0172 8888 715, E-Mail: kempe@kempe-stemler.de

Anmeldungen sind bis 2. Januar 2020 möglich.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es auf der Website der AG Diabetes, Sport und Bewegung.


Quelle: Arbeitsgemeinschaft Diabetes, Sport und Bewegung der DDG e. V.

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Ähnliche Beiträge

Rezept für Gratinierte Sommer-Früchte
Sommer auf dem Grill: Aprikosen und Nektarinen werden mit Zitronensaft und Rosmarin aromatisiert, mit Camembert überbacken und in nur 20 Minuten servierfertig. Mit Nährwerten pro Portion eignet sich das Dessert auch für die diabetesbewusste Küche.
Rezept für Gratinierte Sommer-Früchte | Foto: MedTriX / Bernhard und Gabi Kölsch

2 Minuten

Kinderbuch-Autorin Samira Firoziboyaghchi: Diabetes stärkte sie auf ihrem Lebensweg
Samira Firoziboyaghchi wuchs im Iran auf und bekam als junge Frau Typ-1-Diabetes. Inzwischen lebt sie in Deutschland. Ihr Diabetes stärkte sie auf ihrem Lebensweg. Auch deshalb hat sie das Kinderbuch „Mira und der blaue Drache“ geschrieben, dass Kindern mit Diabetes Mut machen und Stärke geben soll.
Kinderbuch-Autorin Samira Firoziboyaghchi: Diabetes stärkte sie auf ihrem Lebensweg | Foto: privat

8 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

Verbände