- Leben mit Diabetes
Verkauf dir deine Diabetes-Therapie: #6 Das Journaling
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Wer kennt sie nicht – Diabetes-Tagebücher. Die kleinen Notizhefte, in denen Blutzuckerwerte und Insulindosen notiert werden. Dazu gibt es inzwischen auch Apps. Wozu also noch zusätzlich zum Diabetes-Protokoll noch ein Tagebuch führen? Journaling ist das etwas andere Tagebuch, das eine gute Ergänzung zum täglichen Blutzucker-Protokoll sein kann.
Mehr als nur Zahlen, Daten, Fakten – es geht auch um den Kontext
Denn wer Ziele verfolgt, wie seine Ernährung umzustellen oder mehr Sport zu treiben, der kann mit Journaling reflektieren und beobachten, WIE er seinen Zielen Schritt für Schritt näherkommt. Es geht also nicht nur darum, Zahlen und Daten festzuhalten. Viel mehr bietet Journaling auch die Möglichkeit, den Kontext zu analysieren und zu sehen, mit welchen Methoden und unter welchen Bedingungen die Schritte in Richtung Ziel stattfinden. Daraus lassen sich dann Schlüsse ziehen, um langfristig erfolgreich zu sein.
Mit dem Tagebuch die Motivation steigern und dranbleiben
Das Journaling hat noch einen Vorteil: Ihr macht euch täglich euer Ziel bewusst und seht, ob ihr etwas für euer Ziel tut. Es steigert also die Motivation und ruft euch euer Ziel in Erinnerung.
Ideen fürs Journaling – was ihr mit einem Tagebuch beobachten könntet:
- Ernährungsgewohnheiten
- Gefühle und Emotionen
- Stressempfinden
- Schlafverhalten
Ihr könnt auch gerne mein Arbeitsblatt zu Hilfe nehmen. Ladet es einfach hier herunter:
Hier findet ihr Stephanies bisherige Videos:
- Verkauf dir deine Diabetes-Therapie: #1 Einführung
- Verkauf dir deine Diabetes-Therapie: #2 Vom Ziel und der Zielgruppe
- Verkauf dir deine Diabetes-Therapie: #3 Darstellung vs. Wirkung
- Verkauf dir deine Diabetes-Therapie #4: Vision und Mission
- Verkauf dir deine Diabetes-Therapie #5: Die Auswahl der Kanäle
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lena-schmidt postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße