20 Jahre Forschung für Kinder

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20 Jahre Forschung für Kinder

Typ-1-Diabetes heilen oder vermeiden! Das ist das große Ziel der Stiftung „Das zuckerkranke Kind“. Seit 20 Jahren bemüht sich die Stiftung um finanzielle Mittel und fördert damit Forschungsprojekte.

Forschung hilft heilen – wir helfen forschen. Das ist das Motto der Stiftung „Das zuckerkranke Kind“. 1994 als Tochter der Deutschen Diabetes-Stiftung gegründet, blickt sie in diesem Jahr auf 20 Jahre erfolgreiche Arbeit zurück.

“Leider haben wir bisher unser großes Ziel, Diabetes zu einer heilbaren oder gar vermeidbaren Krankheit zu machen, noch nicht erreicht”, bedauert der Vorsitzende, Dr. Ralph Ziegler. Doch auf dem Weg dorthin zählt jeder kleine Schritt, und schon das nächste Forschungsergebnis kann einen wichtigen Stein im großen Mosaik liefern.

Die Stiftung ist eine reine Forschungsstiftung und unterstützt kleinere Projekte, die dann als Start-up ein größeres Forschungsprojekt anstoßen sollen. Wichtig dabei ist, dass die Forschungsanträge qualitativ hochwertig sind. Und das wird durch externe Gutachter, die auf den jeweiligen Fachgebieten Koryphäen sind, gewährleistet.

Viele Mosaiksteine

In den letzten 20 Jahren hat die Stiftung mit über einer Million Euro Diabetes-Forschungs-Projekte gefördert, deren Ergebnisse viele kleine Mosaiksteine geliefert haben. So kann man heute z. B. viel besser erkennen, wer ein erhöhtes Risiko hat, die Familien können entsprechend aufgeklärt und geführt werden.

Wichtig ist es laut Ziegler, Geduld zu haben. “Irgendwann wird es so sein, dass man den einen Schlussstein im Mosaik findet, oder dass man sagen kann, wenn die Kombination A, B und C zusammentrifft, dann entsteht Diabetes. Das ist es wahrscheinlich: eine Kombination mehrerer Faktoren als Auslöser für Typ-1-Diabetes.”

Und hier sieht die Stiftung ihre Aufgabe: kleine Projekte zu fördern, die den Anschub für große Forschungsvorhaben geben, um letztendlich den Schlussstein zu finden.

Unterstützer gesucht

Da alle Stiftungsmitglieder ehrenamlich arbeiten und kaum Mittel zur Verfügung stehen, sind die Aktivitäten begrenzt. “Wir suchen daher immer Multiplikatoren und Unterstützer. Hier könnten z. B. Eltern von Kindern mit Diabetes mithelfen, indem sie die Stiftung in ihrem Umfeld bekannter machen.”

Kontakt: Dr. med. Ralph Ziegler, Vorsitzender Stiftung „Das zuckerkranke Kind“, Diabetologische Schwerpunktpraxis für Kinder und Jugendliche, Mondstr. 148, 48155 Münster, E-Mail: rz@ziegler-muenster.de
, www.das-zuckerkranke-kind.de

Spendenkonto: Stiftung „Das zuckerkranke Kind“, Konto-Nr. 18 00 05 51 11, Sparkasse Paderborn-Detmold, BLZ 476 501


von Redaktion Diabetes-Eltern-Journal

Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2014; 7 (1) Seite 27

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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