- Eltern und Kind
Auszeichnung für Michael Bertsch
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Zwei Highlights der Diabetes-Charity-Gala in Berlin: der Auftritt von Marvin Fischer, Gewinner des Wettbewerbs „Diabetes-Kids-Supertalent“, und die Auszeichnung von Michael Bertsch (Diabetes-Kids).
Die achte Diabetes-Charity-Gala ging mit einem Paukenschlag zu Ende: Mit über 110 000 Euro für zwei Spendenprojekte wurde ein neuer Rekord erzielt. Gefördert werden über die nächsten zwei Jahre das Diabetes-Projekt The Gambia e. V. und das E-Learning-Modul zum Gesundheitspass Diabetes. Die Diabetes-Charity-Gala wurde von der Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe ins Leben gerufen, um auf die chronische Krankheit aufmerksam zu machen.
Bertsch: viel Herzblut und Leidenschaft
Sehr erfreulich war, dass mit Marvin Fischer und Michael Bertsch zwei Menschen im Fokus der Gala standen, die den Diabetes bei Kindern und Jugendlichen in den Blickpunkt rücken. Preisträger des Thomas-Fuchsberger-Preises 2018 (dotiert mit 5.000 Euro, die vom Industrieforum Diabetes gestiftet wurden) wurde Michael Bertsch mit seiner Community Diabetes-Kids.
„Michael Bertsch reiht sich perfekt in die Liste der Preisträger des Thomas-Fuchsberger-Preises der letzten Jahre ein: Er betreibt mit so viel Herzblut und Leidenschaft die Community und Website Diabetes-Kids.de, in der sich Tausende Eltern von Kindern mit Typ-1-Diabetes austauschen und Rat suchen. Dieses Engagement ist absolut beeindruckend und der Preisträger hat die Auszeichnung mehr als verdient“, kommentierte Dr. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE.
Größter Respekt für Marvin Fischer
Ein weiteres Highlight war der Wettbewerb Diabetes-Kids-Supertalent, den in diesem Jahr der 12-jährige Marvin Fischer mit einer Jonglage-Performance gewonnen hat. „Es berührt mich jedes Jahr zutiefst, wenn ich die Kinder mit Typ-1-Diabetes auf der Bühne sehe, die unbedingt unter Beweis stellen wollen, dass sie genauso leistungsfähig sind wie Kinder ohne Diabetes. Den Kindern gehört mein größter Respekt“, sagte Nicole Mattig-Fabian (diabetesDE-Geschäftsführerin). „Allein für diese Auftritte lohnt sich die Gala.“
Diabetesstrategie mit Leben füllen
Interessant auch: Zum ersten Mal hielt die Keynote ein Bundesgesundheitsminister. Jens Spahn benannte zentrale Elemente einer Nationalen Diabetesstrategie wie Verhältnisprävention in Kindergarten, Schule und Kantine, Reduktion von Zucker, Fett und Salz in Lebensmitteln, aber auch schnellere Entscheidungen über die Erstattung von innovativen Technologien sowie die Erhebung von Daten über Diabetes und seine Therapie.
Spahn hält es für notwendig, die vorhandenen Ansätze zusammenzuführen und die Strategie so mit Leben zu füllen. Er ergänzte, dass man die Chance einer Nationalen Diabetesstrategie etwas breiter fassen und auch andere chronische Krankheiten im Blick haben solle. Eine Nationale Diabetesstrategie wird übrigens erstmals im aktuellen Koalitionsvertrag betont.
von Redaktion Diabetes-Eltern-Journal
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-online.de
Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2018; 10 (4) Seite 10
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thomas55 postete ein Update vor 6 Tagen, 10 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße