- Eltern und Kind
Betreuung auf Klassenfahrten: Helfer mit Herz gesucht
2 Minuten
Seit letztem Jahr vermittelt die Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) ehrenamtliche Helfer, die Kinder mit Typ-1-Diabetes auf Klassen-, Hort- und Kitafahrten betreuen. Interessenten werden auch für dieses Jahr händeringend gesucht – insbesondere für die Zeitspannen zwischen April und Juni sowie im September und Oktober.
Damit immer mehr Kinder sagen können „Na klar komme ich mit!“ werden Helfer mit Herz gesucht, die ein Kind mit Typ-1-Diabetes auf einer Klassenfahrt begleiten. Oft müssen diese Kinder nämlich bei Klassen-, Hort- und Kitafahrten zu Hause bleiben, weil Lehrer oder Erzieher nicht die Verantwortung für sie übernehmen.
Wichtig: fundierte Erfahrung mit Typ-1-Diabetes
2019 hat die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) erstmals bundesweit ehrenamtliche Klassenfahrtbetreuer vermittelt. Es wurden insgesamt 58 Kinder betreut, dem standen 71 Anfragen gegenüber. Inzwischen hat sich das Angebot herumgesprochen. In diesem Jahr gibt es schon wieder über 60 Anfragen. Besonders groß ist der Bedarf zwischen April und Juni sowie im September und Oktober.
Die ehrenamtlichen Betreuer müssen über fundierte Erfahrung mit Typ-1-Diabetes verfügen. Sie helfen, wenn mal ein Katheter kaputtgeht, die Pumpe nicht funktioniert oder beim BE-Schätzen. Ganz nebenbei vermitteln sie auch den Mitschülern und Lehrern Diabetes-Wissen. Das stärkt die Akzeptanz der Diabetes-Kinder bei den Mitschülern und die Integration im Klassenverband.
„Wir freuen uns über Bewerbungen von Frauen und Männern, gern auch Jüngere, die selbst Typ 1 haben. Oder die sich als Mutter, Vater oder Typ F gut mit der Diabetestherapie bei Typ 1 auskennen. Ebenso willkommen sind Menschen mit medizinischem Hintergrund“, sagt Kathrin Bahr, Projektleiterin bei der DDH-M. Die Betreuer müssen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen.
Versicherung und Kostendeckung werden gewährleistet
Kathrin Bahr ist Ansprechpartnerin für Eltern und die ehrenamtlichen Betreuer. Sie sagt: „Es ist gut, wenn Betreuer und Kind aus einer Region sind und sich im Elternhaus vorher kennenlernen können. In der Vorbereitungsphase pflegen wir den Kontakt zu beiden Seiten und haben bei der Vermittlung bisher ein gutes Händchen bewiesen.“
Die Betreuer sind durch die DDH-M versichert. Von den Ländern oder Kommunen bekommen sie Fahrkosten, Verpflegungs- und Eintrittsgelder erstattet sowie oft auch eine Aufwandsentschädigung. Das wird regional unterschiedlich gehandhabt. Die DDH-M berät die Eltern bei der Beantragung der Kostenübernahme.
Helfer mit Herz gesucht
Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Kathrin Bahr, Projektleiterin Fahrtenbetreuung
Albrechtstr. 9, 10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 201 677-37, Fax: +49 (0)30 120 894 709
E-Mail: klassenfahrt@ddh-m.de
Weiterführende Informationen zum Projekt finden Sie in einer Informationsbroschüre sowie auf der Website von DDH-M.
Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M)
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann? -
uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 3 Wochen
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 1 Woche, 1 Tag
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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Hallo hexle,
ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”
Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.
Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.
Beste Grüße
PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.
Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.
@ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.
@schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….