Bodensee-Freizeit, Teen-Treff, Reiterferien …

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Bodensee-Freizeit, Teen-Treff, Reiterferien …

Zum Teil ist es für Kinder und Jugendliche mit Diabetes schwierig, an Klassenfahrten oder Jugendreisen teilzunehmen. Um die Familien zu unterstützen, bietet die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und die Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) seit Jahren verschiedene Diabetes-Camps an. Sport, Spiel und altersgerechte Diabetes-Schulungen stehen bei allen Angeboten im Mittelpunkt, für eine fachgerechte Betreuung der Teilnehmer ist gesorgt. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

Für die meisten Kinder in Deutschland ist die Teilnahme an Klassenfahrt, Wandertag oder Ferienlager selbstverständlich. Doch Familien, deren Kind an Diabetes Typ 1 erkrankt ist, stellt dies auch 2017 immer noch vor Herausforderungen. Denn viele Lehrer und Erzieher scheuen sich, oft aus mangelndem Wissen, Verantwortung für ein chronisch krankes Kind zu übernehmen. In der Folge werden betroffene Kinder und Jugendliche von außerschulischen Aktivitäten ausgeschlossen oder dürfen nur in Begleitung ihrer Eltern teilnehmen.

Um Kinder und Jugendliche mit Diabetes und ihre Familien zu unterstützen, organisiert diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe daher gemeinsam mit der Selbsthilfeorganisation DDH-M seit Jahren verschiedene Diabetes-Camps, bei denen die Teilnehmer eine Woche voller sportlicher Aktivitäten und altersgerechter Diabetes-Schulungen erleben können.

Auftakt mit der Bodensee-Freizeit

Den Auftakt macht traditionell die „Bodensee-Freizeit“, die vom 05. bis 09. Juni 2017 (Pfingstferien in mehreren Bundesländern) in Radolfzell (Baden-Württemberg) direkt am Bodensee stattfindet. Es gibt Plätze für 30 Kinder mit Typ-1-Diabetes von neun bis 13 Jahren.

Reiterferien in Memmingen

Zum dritten Mal gibt es im Sommer zwei „Diabetes-Riding-Camps“, an denen jeweils acht Jugendliche mit Diabetes zwischen zwölf und 16 Jahren teilnehmen können. Durch den Einsatz von Therapiepferden wird bei den Riding-Camps die individuelle Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmer positiv unterstützt. Beide Camps finden auf der Chrom-Ranch nahe Memmingen (Bayern) statt, vom 24. bis 29 Juli und vom 31. Juli bis 05. August 2017 (Sommerferien in fast allen Bundesländern).

Teens trefffen sich in Brandenburg

Bereits zum sechsten Mal findet dieses Jahr der „Diabetes-Teen-Treff“ statt. Vom 06. bis 12. Juli 2017 (Sommerferien in fast allen Bundesländern) fahren wieder 20 Jugendliche von zwölf bis 17 Jahren ins Haus Hoher Golm in Baruth/Mark (Brandenburg).

Erlebniswoche auf Burg Rabenstein

Im Herbst schließt dann die „Erlebniswoche“ die Diabetes-Camps für 2017 ab: Bei dieser am längsten etablierten Freizeit von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe gibt es wieder 30 Plätze für Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren. Die Erlebniswoche findet vom 22. bis 27. Oktober 2017 (Herbstferien in mehreren Bundesländern) auf der Burg Rabenstein / Fläming (Brandenburg) statt.

Weitere Informationen und Anmeldung

Weitere Informationen über die Freizeiten und ein Anmeldeformular zum Download finden Eltern auf der Website von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe unter

Mit einer Spende die Familien unterstützen

Um die Ferienfreizeit-Angebote für die Familien betroffener Kinder und Jugendlicher bezahlbar zu machen, unterstützt diabetesDE die Projekte aus Spendengeldern. So müssen die Familien nur eine geringe Selbstbeteiligung zahlen. Bitte tragen auch Sie dazu bei, dass Kinder in kindgerechter Umgebung neues Selbstbewusstsein gewinnen und Sicherheit im Umgang mit ihrer Krankheit erlangen können.

diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe freut sich über Spenden zur Unterstützung der Ferienfreizeiten:
Spendenkonto
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE59 1002 0500 0001 1888 00
BIC: BFSWDE33BER
Stichwort „Ferienfreizeiten“, es sind auch Spenden für individuelle Freizeiten möglich


Quelle: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe/DDH-M

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  • tako111 postete ein Update vor 6 Tagen, 3 Stunden

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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