- Eltern und Kind
CJD Berchtesgaden: Für jeden eine Chance
2 Minuten
Im Diabeteszentrum des CJD Berchtesgaden lernen Kinder und Jugendliche in einer Langzeit-Rehabilitation mit ihrem Diabetes umzugehen. Die Stabilisierung des Stoffwechsels und der schulische Erfolg sind wichtige Ziele.
Wer ins Diabeteszentrum des Christlichen Jugenddorfwerks (CJD) Berchtesgaden kommt, bleibt für länger: Die Kinder und Jugendlichen sind zur Langzeit-Rehabilitation nach Oberbayern gekommen. Zu Hause waren alle Hilfen ausgeschöpft – also ambulante Angebote den Diabetes betreffend, Erziehungshilfe und andere pädagogische Hilfen.
In Berchtesgaden sollen die Kinder und Jugendlichen zwischen derzeit 9 und 21 Jahren gesundheitlich stabilisiert werden, der HbA1c-Wert soll sich verbessern, es soll zu keinen schweren Hypoglykämien oder gar Ketoazidosen mehr kommen – was bei manchen zu Hause öfter der Fall gewesen ist.
- Die Betreuung ist interdisziplinär: In jedem Haus/jeder Wohngruppe arbeitet ein pädagogisch-medizinisches Team. Psychologen, Diabetologen, Diätassistenten sind vor Ort.
- Für interessierte Familien gibt es eine Elternberatung (E-Mail: florian.brandner@cjd.de
).
Auch Schule und Ausbildung sind wichtig: Die Kinder und Jugendlichen finden hier alle Schulformen vor, auch ein berufsvorbereitendes Jahr oder ein Ausbildungsjahr ist möglich (vom CJD Berchtesgaden werden Ausbildungen in verschiedenen Berufsfeldern angeboten). Wer ins Diabeteszentrum kommt, bleibt in der Regel für ein Jahr – mindestens.
“Oft ist es so, dass sie zwei bis drei Jahre bei uns bleiben”, sagt Diabeteskoordinator Torsten Vetters. Vetters ist Sportwissenschaftler, Diabetesberater und auch therapeutischer Teamleiter für die sechs Wohngruppen, in denen die Kinder und Jugendlichen mit Diabetes leben.
Sehr wichtig: Elternarbeit und Sport
Auch wenn es zu Hause nicht gut klappt: Aus der vertrauten Umgebung wegzugehen, ist nicht immer leicht, wie auch Diabeteskoordinator Vetters bestätigt.
Wichtig ist der aktive Kontakt zu den Eltern durch die pädagogischen Mitarbeiter, die Mediziner, die Diabetesberaterinnen. Zweimal im Jahr gibt es ein Elternseminar, einmal mit eher medizinischem, einmal mit eher pädagogischem/psychologischem Schwerpunkt. In den Ferien (und auch mal zwischendurch) können die Kinder und Jugendlichen nach Hause fahren.
Eine sehr große Rolle spielt der Sport. “Der Sport ist ein gutes Mittel, sich mit dem Diabetes zu beschäftigen”, sagt Torsten Vetters, der schon einige anspruchsvolle Projekte wie die Besteigung des Watzmanns oder die Mountainbike-Woche in Saalbach-Hinterglemm organisiert hat und auch viel Sport und Bewegung in den Alltag einbaut.
von Redaktion Diabetes-Eltern-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-eltern-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2016; 9 (3) Seite 23
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stephanie-haack postete ein Update vor 6 Tagen, 14 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 6 Tagen, 16 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 6 Tagen, 14 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
