- Eltern und Kind
DDF kritisiert Diskriminierung von Kindern mit Diabetes
2 Minuten

Kinder wegen Diabetes von Schulen abgewiesen – die Deutsche Diabetes Föderation (DDF) prangert die Diskriminierung von Kindern mit Diabetes an und fordert bundeseinheitliche Regelung für die Inklusion von Kindern mit chronischen Krankheiten oder Behinderungen an Schulen und KiTas.
Bei der Diabetes-Selbsthilfe gibt es immer wieder Anrufe verzweifelter Eltern, deren Kind an KiTa oder Schule wegen des Diabetes nicht aufgenommen wurde. Aktuell lassen dazu Fälle aus Thüringen und Bayern aufhorchen. Häufig eskaliert die Situation, weil sich Lehrkräfte nicht in der Lage sehen Unterstützung beim Blutzuckermessen oder Insulinspritzen zu leisten. Die Angst vor Fehlern oder ungeklärten Haftungsfragen steht dabei meist im Vordergrund.
Doch diese Sorgen sind unbegründet, stellt Elke Brückel, stellvertetende Vorsitzende der Deutschen Diabetes Föderation, klar: „Es gibt eindeutige Regelungen, dass Lehrkräfte oder Erzieherinnen wegen nicht vorsätzlich begangener Fehler auch nicht haftbar gemacht werden können.“
Integrationsilfe – Mangel an Helfern und ignorante Behörden
Sollte mit der Schule keine Lösung für die pflegerisch-medizinische Unterstützung gefunden werden können, besteht die Möglichkeit eine Integrationshilfe zu beantragen, die das Kind begleitet und diese Aufgaben übernimmt. „Das liest sich gut auf dem Papier. Auch hier kämpfen die Eltern mit Ämtern und Behörden, die sich oft nicht zuständig fühlen. Auch mangelt es häufig an Integrationshelfern“, weiß Brückel zu berichten.
Deutschland hat bereits 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet und sich verpflichtet, die für die Inklusion erforderlichen Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Und Ende letzten Jahres wurde das Bundesteilhabegesetz verabschiedet. Doch damit ist der Zugang zu Bildung und das Recht auf Teilhabe bei Weitem nicht für alle Kinder mit Behinderung möglich, wie die jüngsten Fälle aus Bayern und Thüringen zeigen.
Skandal, dass solche Ausgrenzung heute überhaupt noch möglich ist
Bildung ist Ländersache und die Regelungen sind sehr unterschiedlich. Und so ist es nach nahezu acht Jahren UN-Behindertenrechtskonvention Realität, dass die Bundeslandzugehörigkeit oder einzelne Träger darüber entscheiden, ob einem Kind mit Krankheit oder Behinderung das Grundrecht auf Bildung gewährt wird.
„Dass diese Art der Ausgrenzung und Diskriminierung in unserer heutigen Zeit möglich ist, empfinden wir als Skandal“, so Elke Brückel. Weiter: „Im Alltag ist für Menschen mit Behinderung vieles möglich. Die Länder müssen an KiTas und Schulen die Voraussetzungen schaffen, damit Inklusion praktiziert werden kann. Es gibt Positivbeispiele, wie Berlin und Baden-Württemberg.“
Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Diabetes Föderation (DDF)
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße