- Eltern und Kind
DDF kritisiert Diskriminierung von Kindern mit Diabetes
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Kinder wegen Diabetes von Schulen abgewiesen – die Deutsche Diabetes Föderation (DDF) prangert die Diskriminierung von Kindern mit Diabetes an und fordert bundeseinheitliche Regelung für die Inklusion von Kindern mit chronischen Krankheiten oder Behinderungen an Schulen und KiTas.
Bei der Diabetes-Selbsthilfe gibt es immer wieder Anrufe verzweifelter Eltern, deren Kind an KiTa oder Schule wegen des Diabetes nicht aufgenommen wurde. Aktuell lassen dazu Fälle aus Thüringen und Bayern aufhorchen. Häufig eskaliert die Situation, weil sich Lehrkräfte nicht in der Lage sehen Unterstützung beim Blutzuckermessen oder Insulinspritzen zu leisten. Die Angst vor Fehlern oder ungeklärten Haftungsfragen steht dabei meist im Vordergrund.
Doch diese Sorgen sind unbegründet, stellt Elke Brückel, stellvertetende Vorsitzende der Deutschen Diabetes Föderation, klar: „Es gibt eindeutige Regelungen, dass Lehrkräfte oder Erzieherinnen wegen nicht vorsätzlich begangener Fehler auch nicht haftbar gemacht werden können.“
Integrationsilfe – Mangel an Helfern und ignorante Behörden
Sollte mit der Schule keine Lösung für die pflegerisch-medizinische Unterstützung gefunden werden können, besteht die Möglichkeit eine Integrationshilfe zu beantragen, die das Kind begleitet und diese Aufgaben übernimmt. „Das liest sich gut auf dem Papier. Auch hier kämpfen die Eltern mit Ämtern und Behörden, die sich oft nicht zuständig fühlen. Auch mangelt es häufig an Integrationshelfern“, weiß Brückel zu berichten.
Deutschland hat bereits 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet und sich verpflichtet, die für die Inklusion erforderlichen Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Und Ende letzten Jahres wurde das Bundesteilhabegesetz verabschiedet. Doch damit ist der Zugang zu Bildung und das Recht auf Teilhabe bei Weitem nicht für alle Kinder mit Behinderung möglich, wie die jüngsten Fälle aus Bayern und Thüringen zeigen.
Skandal, dass solche Ausgrenzung heute überhaupt noch möglich ist
Bildung ist Ländersache und die Regelungen sind sehr unterschiedlich. Und so ist es nach nahezu acht Jahren UN-Behindertenrechtskonvention Realität, dass die Bundeslandzugehörigkeit oder einzelne Träger darüber entscheiden, ob einem Kind mit Krankheit oder Behinderung das Grundrecht auf Bildung gewährt wird.
„Dass diese Art der Ausgrenzung und Diskriminierung in unserer heutigen Zeit möglich ist, empfinden wir als Skandal“, so Elke Brückel. Weiter: „Im Alltag ist für Menschen mit Behinderung vieles möglich. Die Länder müssen an KiTas und Schulen die Voraussetzungen schaffen, damit Inklusion praktiziert werden kann. Es gibt Positivbeispiele, wie Berlin und Baden-Württemberg.“
Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Diabetes Föderation (DDF)
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uho1 postete ein Update vor 3 Tagen, 16 Stunden
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 5 Tagen, 13 Stunden
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 4 Tagen, 15 Stunden
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







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