- Eltern und Kind
Digitalisierungs- und Technologiereport Diabetes 2020
2 Minuten

Wie denken von Diabetes betroffene Menschen und Diabetologen über die Digitalisierung und neue Technologien in der Diabetologie? Das zeigen die Umfragen, die im Rahmen des Digitalisierungs- und Technologiereports Diabetes (D.U.T-Report) 2020 durchgeführt wurden.
Das Ergebnis ist eindeutig: Die für den D.U.T-Report befragten Eltern von Kindern mit Diabetes sind der Digitalisierung gegenüber sehr positiv eingestellt und sehen darin zudem ein sehr großes Potenzial. Die wichtigsten Themen für die Eltern: Closed-Loop-Systeme, Software zur Analyse der Glukosedaten und Kompatibilität mit anderen Systemen. Interessant ist der Vergleich: Auch Erwachsene mit Typ-1-Diabetes und Ärzte sind optimistisch gestimmt, erreichen jedoch nicht so hohe Werte wie die Eltern von Kindern mit Typ-1-Diabetes.
Die Umfrage zum D.U.T-Report
Auch 2019 zeigt eine wissenschaftlich geleitete Umfrage, inwieweit digitale Anwendungen in Deutschland schon genutzt werden. Teilgenommen haben 326 Ärzte, die diabetologisch tätig sind. 2019 wurden zudem Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes sowie Eltern von Kindern mit Typ-1-Diabetes nach ihrer Sicht auf neue Technologien befragt.
Insgesamt stehen die befragten Eltern von Kindern mit Typ-1-Diabetes und Erwachsenen mit Typ-1-Diabetes der Digitalisierung in der Diabetologie am positivsten gegenüber. Die Ärzte sind mehrheitlich auch positiv gegenüber der Digitalisierung eingestellt, ähnlich sieht es bei den befragten Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes aus (73,3 % positiv eingestellt).
Das Potenzial der Digitalisierung zur Optimierung ihrer Therapie schätzen sowohl betroffene Menschen mit Diabetes als auch Diabetologen als sehr hoch ein. Während die Eltern von Kindern mit Diabetes und Erwachsene mit Typ-1-Diabetes deutlich mehr Potenzial in der Digitalisierung sehen als die Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes (die nur zu 65,8 % ein großes Potenzial in der Digitalisierung sehen), verorten sich die Diabetologen dazwischen.
3.427 Personen haben teilgenommen, darunter 278 ( 8,1 Prozent) Eltern von Kindern mit Diabetes. Durchgeführt wurde die Befragung vom Forschungsinstitut der Diabetes Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) in Zusammenarbeit mit dem Zukunftsboard Digitalisierung der Berlin-Chemie AG.
von Redaktion
Diabetes-Eltern-Journal, Kirchheim-Verlag,
Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2020; 12 (2) Seite 5
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uho1 postete ein Update vor 3 Tagen, 4 Stunden
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 5 Tagen, 2 Stunden
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 4 Tagen, 3 Stunden
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
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