Große Umfrage zur Diabetes-Technologie

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Große Umfrage zur Diabetes-Technologie

Wie beurteilen Sie als Eltern eines Kindes mit Diabetes die Diabetestechnologie, die uns seit einigen Jahren begleitet und sich rasant entwickelt? Und was erwarten Sie von der Technologie der Zukunft? Tragen Sie mit Ihren wichtigen und starken Meinungen zu einer besseren Diabetesversorgung bei!

Vor zwei Jahren haben wir Sie schon einmal gefragt, wie Sie neue Technologien und Zukunftstrends der Diabetesbehandlung beurteilen. Die Resonanz war überwältigend: 3 427 Menschen mit Diabetes und Eltern von Kindern mit Diabetes haben an der Befragung teilgenommen. Die Ergebnisse ergaben erstmals ein umfassendes Bild, wie moderne Diabetes-Technologien aus Patientensicht beurteilt werden. Auch ­Zukunfts-Chancen und -Risiken wurden beurteilt.

Dank Ihrer Hilfe: neue Einsichten

Die Ergebnisse wurden veröffentlicht im „Digitalisierungs- und Technologiereport 2020“ (dut-report.de) im Kirchheim-Verlag. Auf nationalen wie internationalen wissenschaftlichen Kongressen und in wissenschaftlichen Veröffentlichungen wurden die Resultate präsentiert – kürzlich sogar im renommierten „Journal of Diabetes Science and Technology“!

Der Tenor der ersten Befragung lautete: Menschen mit Diabetes haben eine sehr positive Einstellung zu neuen Technologien, sogar deutlich positiver als die ebenfalls befragten Ärztinnen und Ärzte. Und: Die meisten der Befragten erwarten durch neue Technologien eine Erleichterung der Therapie und eine deutlich bessere Dia­beteseinstellung.

Technologien verändern sich schnell und die Digitalisierung schreitet voran: Deshalb bitten wir Sie nun erneut um Ihre Meinung zu neuen Technologien und zur Digitalisierung in der Diabetestherapie.

Machen Sie mit – es ist ganz einfach!


  • Mitmachen können Menschen mit Diabetes und Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes, und zwar bis 1. Oktober 2021.
  • Mit dem unten stehenden Link gelangen Sie zur Umfrage, die Sie mit Computer, Tablet oder Smartphone ausfüllen können.
  • Die Umfrage wird durchgeführt vom unabhängigen Forschungsinstitut der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM). Die Antworten sind völlig anonym, es werden keine persönliche Daten gespeichert.

zur Umfrage

Wir sind gespannt auf Ihre Ansichten, Wünsche und Erwartungen –und werden ausführlich über die Ergebnisse der Umfrage berichten. Nutzen Sie die Chance, sich Gehör zu verschaffen – und machen Sie mit! Denn die Digitalisierung der Diabetestherapie schafft nur einen Mehrwert, wenn sie aus Sicht der Patienten gedacht wird.


Autor:

Prof. Dr. Bernhard Kulzer
Dipl.-Psychologe
Forschungsinstitut Diabetes-Akademie Mergentheim (FIDAM)
Theodor-Klotzbücher-Straße 12
97980 Bad Mergentheim
Website: www.fidam.de

Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2021; 12 (3) Seite 5

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 3 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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