Kinderdiabetologe für “Grill-Studie” geehrt

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Kinderdiabetologe für “Grill-Studie” geehrt

Auf der Jahrestagung für Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie (JA-PED 2017) in Freiburg wurde dem Kinderdiabetologen Privatdozent Dr. Roland Schweizer von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Tübingen der AGPD-Abstract Award verliehen (AGPD: Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie). Die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung erhielt er für die Posterpräsentation der so genannten „Grill“-Studie. Darin geht es um die Insulindosis für fett- und eiweißreiche Mahlzeiten

Jugendliche konsumieren häufig Mahlzeiten mit wenig Kohlenhydraten, aber einem hohen Eiweiß- und Fettanteil. Große Mengen von Protein führen zu einer Erhöhung des Blutzuckers, Fett verzögert den Blutzuckeranstieg. Für Kinder und Jugendliche mit einem Typ 1-Diabetes stellt sich die Frage, wie viel Insulin sie zusätzlich benötigen, um beispielsweise beim Grillen den proteinbedingten Blutzuckeranstieg nach einer Fett-Protein-reichen Mahlzeit (FPRM) zu verhindern.

Die Tübinger Studie „Der Proteinfaktor: Verhinderung des Blutzuckeranstiegs nach Fett-Protein-reicher Mahlzeit (FPRM) durch zusätzliche Insulingabe“. wurde mit im letzten Jahr mit Jugendlichen aus der Diabetesambulanz der Kinderkliniken Tübingen und Reutlingen durchgeführt und von der Stiftung Hilfe für kranke Kinder und dem Tübinger Förderverein für Kinder und Jugendliche mit Diabetes gefördert. Die sogenannte „Grill-Studie“ untersuchte, wie viel Insulin Heranwachsende mit Diabetes benötigen, wenn sie fett- oder eiweißreiche Mahlzeiten – beispielsweise beim Grillen – zu sich nehmen. Die Ergebnisse der Studie nehmen unmittelbar Eingang in die Behandlung und tragen wesentlich zur Verbesserung der Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes bei.


Quelle: Pressemeldung des Universitätsklinikums Tübingen

Mehr über die Insulindosierung bei fett- und eiweißreichen Mahlzeiten
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  • uho1 postete ein Update vor 3 Tagen, 13 Stunden

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂