- Eltern und Kind
Lea Fix: Was macht sie heute?
2 Minuten

Vor drei Jahren hat Lea Fix, damals 11 Jahre alt, den Diabetes Voice Kids Contest gewonnen. Währen der Diabetes Charity Gala von diabeteDE – Deutsche Diabetes Hilfe in Berlin hatte sie ihren großen Auftritt auf der Bühne. Wie geht es ihr heute?
Als 2015 die E-Mail mit der entscheidenden Nachricht kam, dass sie denDiabetes Voice Kids Contest gewonnen hat, konnte Lea es zuerst nicht glauben. Hat sie dann aber doch – und stand wenig später schon auf der großen Bühne des TIPIs am Kanzleramt und sang „People, help the people“. Den Song hatte ihre Gesangslehrerin für sie ausgesucht, weil er so gut zu Leas Stimme passte. War sie damals sehr aufgeregt? Nein, und deshalb musste sie auch ihre Therapie nicht anpassen.
Inzwischen ist Lea 14 Jahre alt und geht in die 9. Klasse eines Gymnasiums. Damals wie heute trägt sie eine Patch-Pumpe (OmniPod), hat aber vom FreeStyle Libre zum Dexcom G5 Mobile gewechselt. Lea wünscht sich, dass die Pumpen noch kleiner werden, so dass sie noch weniger sichtbar sind.
Und welche Rolle spielt der Diabetes in Leas Leben? „Der Diabetes nimmt immer noch eine große Rolle im Familienleben ein. Auch ist es nicht leichter geworden, ganz im Gegenteil. Die Pubertät ist eine schwierige Zeit für alle Kids, und wenn noch der Diabetes dazukommt erst recht“, schreibt dazu Leas Mutter. Lea hat noch zwei jüngere Geschwister, und für die und auch für Lea hätte sich Martina Fix Auszeiten gewünscht, denn: „Geschwister von Kindern mit Diabetes haben es auch nicht leicht. Sie stehen immer im Schatten der Krankheit.“
Lea durfte allein nach Finnland
Anderen Eltern einen Rat geben möchte sie nicht. „Vielleicht nur sagen: Die Wahrheit ist, es tut weh, und es wird immer wehtun, wenn ein Kind so krank ist. Das begleitet dich immer. Es gab Jahre, da war meine Laune von Leas Blutzucker abhängig. Das würde ich so nicht mehr zulassen.“
Und: „Für Leas Entwicklung war es wichtig, ihr viel zu zutrauen. Wir haben immer früh mit Kindergarten und Schulen das Gespräch gesucht, waren immer telefonisch erreichbar. Auch haben wir immer Danke gesagt, denn was Erzieherinnen und Grundschullehrerinnen für Lea getan haben, war viel mehr als Selbstverständlichkeit. Wir haben Lea nicht eingesperrt, sie durfte zum Beispiel alleine nach Finnland zu Freunden fliegen, da haben viele gesagt: ‚Das würden wir nicht mal unserem gesunden Kind erlauben.‘ Es hat alles immer gut geklappt, wir sind wirklich sehr stolz auf Lea.“
Eines hat sich seit dem Jahr 2015 übrigens nicht geändert: Leas Wunsch, einmal ein Jahr ohne den Diabetes zu leben, der bei ihr im Jahr 2006 festgestellt worden ist. „Ich weiß halt nicht, wie es ohne Diabetes ist – und würde es gerne einmal probieren.“
von Redaktion Diabetes-Eltern-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2018; 10 (3) Seite 23
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße