Lea Fix: Was macht sie heute?

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© Cristian Pérez
Lea Fix: Was macht sie heute?

Vor drei Jahren hat Lea Fix, damals 11 Jahre alt, den Diabetes Voice Kids Contest gewonnen. Währen der Diabetes Charity Gala von diabeteDE – Deutsche Diabetes Hilfe in Berlin hatte sie ihren großen Auftritt auf der Bühne. Wie geht es ihr heute?

Als 2015 die E-Mail mit der entscheidenden Nachricht kam, dass sie denDiabetes Voice Kids Contest gewonnen hat, konnte Lea es zuerst nicht glauben. Hat sie dann aber doch – und stand wenig später schon auf der großen Bühne des TIPIs am Kanzleramt und sang „People, help the people“. Den Song hatte ihre Gesangslehrerin für sie ausgesucht, weil er so gut zu Leas Stimme passte. War sie damals sehr aufgeregt? Nein, und deshalb musste sie auch ihre Therapie nicht anpassen.

Inzwischen ist Lea 14 Jahre alt und geht in die 9. Klasse eines Gymnasiums. Damals wie heute trägt sie eine Patch-Pumpe (OmniPod), hat aber vom FreeStyle Libre zum Dexcom G5 Mobile gewechselt. Lea wünscht sich, dass die Pumpen noch kleiner werden, so dass sie noch weniger sichtbar sind.

Und welche Rolle spielt der Diabetes in Leas Leben? „Der Diabetes nimmt immer noch eine große Rolle im Familienleben ein. Auch ist es nicht leichter geworden, ganz im Gegenteil. Die Pubertät ist eine schwierige Zeit für alle Kids, und wenn noch der Diabetes dazukommt erst recht“, schreibt dazu Leas Mutter. Lea hat noch zwei jüngere Geschwister, und für die und auch für Lea hätte sich Martina Fix Auszeiten gewünscht, denn: „Geschwister von Kindern mit Diabetes haben es auch nicht leicht. Sie stehen immer im Schatten der Krankheit.“

Lea durfte allein nach Finnland

Anderen Eltern einen Rat geben möchte sie nicht. „Vielleicht nur sagen: Die Wahrheit ist, es tut weh, und es wird immer wehtun, wenn ein Kind so krank ist. Das begleitet dich immer. Es gab Jahre, da war meine Laune von Leas Blutzucker abhängig. Das würde ich so nicht mehr zulassen.“

Und: „Für Leas Entwicklung war es wichtig, ihr viel zu zutrauen. Wir haben immer früh mit Kindergarten und Schulen das Gespräch gesucht, waren immer telefonisch erreichbar. Auch haben wir immer Danke gesagt, denn was Erzieherinnen und Grundschullehrerinnen für Lea getan haben, war viel mehr als Selbstverständlichkeit. Wir haben Lea nicht eingesperrt, sie durfte zum Beispiel alleine nach Finnland zu Freunden fliegen, da haben viele gesagt: ‚Das würden wir nicht mal unserem gesunden Kind erlauben.‘ Es hat alles immer gut geklappt, wir sind wirklich sehr stolz auf Lea.“

Eines hat sich seit dem Jahr 2015 übrigens nicht geändert: Leas Wunsch, einmal ein Jahr ohne den Diabetes zu leben, der bei ihr im Jahr 2006 festgestellt worden ist. „Ich weiß halt nicht, wie es ohne Diabetes ist – und würde es gerne einmal probieren.“


von Redaktion Diabetes-Eltern-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2018; 10 (3) Seite 23

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  • uho1 postete ein Update vor 3 Tagen, 11 Stunden

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂