Nüsse und Obst statt zu viel Schokolade

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Nüsse und Obst statt zu viel Schokolade

Am kommenden Sonntag ist es wieder soweit: Kinder in ganz Deutschland laufen am frühen Morgen in den Flur, um zu sehen, was der Nikolaus ihnen dieses Jahr in den Stiefel gesteckt hat. Natürlich dürfen auch Kinder mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 in der Weihnachtszeit naschen. Eltern sollten jedoch Vorbild sein und die Stiefel nicht mit zu vielen Leckereien und Zuckerbomben in XXL befüllen.

Sie sollten außerdem die enthaltenen Kohlenhydrat- oder Broteinheiten (BE) sowie den Blutzuckerspiegel ihrer Kids im Auge behalten. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe gibt Tipps, wie Eltern ihren Kindern auch mit weniger Fett und Zucker eine Nikolaus-Überraschung bereiten können.

Überfluss an Süßigkeiten in vielen Kinderstiefeln

Fünfzehn Prozent der 3- bis 17-jährigen Kindern in Deutschland sind zu dick, sechs Prozent haben bereits Adipositas und der Trend steigt weiter. Anlässlich des bevorstehenden Nikolaustages macht diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe auf den Überfluss an Süßigkeiten in vielen Kinderstiefeln aufmerksam.

Der Appell der gemeinnützigen Organisation an die Verantwortung der Eltern lautet daher, beim Inhalt etwas Neues auszuprobieren: „Überraschen Sie Ihre Kinder in diesem Jahr doch einmal mit etwas mehr Nüssen und Clementinen und weniger Schokolade und Keksen“, sagt die Geschäftsführerin Nicole Mattig-Fabian. Alternativ können Eltern auch kleine Spielzeuge oder Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen wie Rodeln und Eislaufen in die Stiefel der Kinder stecken.

Auch Kinder mit Diabetes sollen am Nikolaus einen prall gefüllten Stiefel vorfinden.

In Deutschland sind mehr als 30.000 Kinder und Jugendliche im Alter unter 19 Jahren von Diabetes Typ 1 und schätzungsweise 5.000 von Diabetes Typ 2 betroffen. Gerade in der Weihnachtszeit locken an jeder Ecke süße Leckereien, auf die auch Kinder mit Diabetes nicht verzichten wollen und sollen. Kinder mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 und ihre Eltern sollten dabei jedoch nicht vergessen, dass die Naschereien viel Zucker beinhalten und den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben.

Kohlenhydraten und Kalorien im Blick

„Kinder mit Diabetes müssen nicht auf Süßigkeiten verzichten“, sagt auch Dr. rer. medic. Nicola Haller, Diätassistentin, Diabetesberaterin und studierte Dip. Medizinpädagogin (HUB), Mering. Die stellvertretende Vorsitzende von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe erklärt: „Für insulinpflichtige Kinder mit Diabetes Typ 1 ist jedoch wichtig, die Menge an Kohlenhydraten der verschiedenen Süßigkeiten zu kennen, um die richtige Insulindosis zu errechnen und zu spritzen.“

Übergewichtige Kinder mit Diabetes Typ 2 sollten außerdem die Kalorien im Blick behalten. Generell gilt, dass auch Kinder ohne Diabetes nicht zu viel zucker- und fetthaltige Weihnachtsleckereien essen sollten. Tabu sind Schokolade, Weihnachtsgebäck und Marzipan aber grundsätzlich nicht.


Quelle: Pressemitteilung diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

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    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

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