ÖDV-Kindercamp

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© Österreichische Diabetikervereinigung
ÖDV-Kindercamp

Die ÖDV ist mit über 50 Selbsthilfegruppen, acht Beratungsstellen und mehr als 90 ehrenamtlichen Mitarbeitern aktiv. In enger Zusammenarbeit mit Diabetesexperten informiert und schult die ÖDV Diabetiker und Angehörige. Familienschulungen und Schulungscamps für Kinder und Jugendliche gehören zu den Hauptaufgaben.

Keine Reha für Kinder

Da es in Österreich bisher keine Rehabilitationsangebote für Kinder mit Diabetes gibt, bietet das ÖDV-Kindercamp eine der wenigen Möglichkeiten, eine strukturierte Gruppenschulung durchzuführen. Die Kinder werden in St. Gilgen am Wolfgangsee zum selbständigen Umgang mit dem Diabetes angeleitet.

Das Betreuerteam unter der ärztlichen Leitung der Universitätsklinik Wien besteht aus einem ständig anwesenden Arzt, Krankenschwestern, DiätologInnen und pädagogischen Betreuern sowie einer Psychologin. Diese schulen und betreuen die Kinder rund um die Uhr einschließlich eines nächtlichen Bereitschaftsdienstes.

Kontakt zum ÖDV

Das Camp ist für bis zu 37 Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahre aus ganz Österreich ausgelegt. Als einziges seiner Art wird es seit 61 Jahren einmal jährlich ausgerichtet. Durch den rapiden Anstieg der Dia-beteserkrankungen bei Kindern steigt die Nachfrage nach der Teilnahme am Camp kontinuierlich an.

Auf Spenden angewiesen

Kinder, die sich in ihrer Familie aufgrund ihrer Erkrankung in einer Sonderstellung befinden, machen im Camp Erfahrungen in einer Gruppe ebenfalls betroffener Kinder. Durch das Zusammensein mit Gleichaltrigen wird die Akzeptanz des Diabetes erleichtert und das Selbstvertrauen gestärkt.

Im Camp haben die Kinder mit Diabetes viel Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen oder auch einfach unbeschwerte Ferien zu verbringen. Auch für die Eltern erkrankter Kinder ist das Camp eine gute Gelegenheit, sich vom Alltag mit dem Diabetes zu erholen und Kraft zu schöpfen.

Der steigende Bedarf an Betreuung und Schulung sowie die steigenden Kosten für Personal und Unterkunft stellen die ÖDV immer wieder vor finanzielle Herausforderungen. Der gemeinnützige Verein ist deshalb auf Spenden angewiesen. Eine Basisfinanzierung für Selbsthilfeorganisationen gibt es in Österreich leider nicht.


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  • tako111 postete ein Update vor 6 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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