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Schwimmen MIT Baby, aber OHNE Pumpe
2 Minuten
Seit Mitte Januar gehe ich mit meiner 11 Monate alten Tochter Emilia zum Babyschwimmen ins Sanatorium Hochrum bei Innsbruck. Je früher Babys mit dem Schwimmen beginnen, desto schneller werden sie „wieder“ mit dem Element Wasser vertraut. Wasser ermöglicht schon den ganz Kleinen, sich fortzubewegen. Durch den engen Körperkontakt zu Mama oder Papa und durch das Zusammentreffen mit anderen „Wasserratten“ kann der Spaß im und am Wasser gut ausgelebt werden.
Pumpenlos schwimmen
Ich selbst habe eine Medtronic-Minimed-Insulinpumpe. Diese Pumpe ist mit einem Kabel mit dem Körper verbunden. Ich benutze ein sogenanntes QuickSet-Infusionsset. Damit kann ich das Kabel problemlos abkoppeln. Und diese Art von Pumpe ist – im Vergleich zum OmniPod – nicht wasserdicht! Daher darf ich meine Pumpe nicht im Wasser bei mir tragen. Ich kopple also während des Schwimmkurses meine Pumpe ab. Ich lege die Pumpe vor Kursbeginn in meine Schwimmtasche und lege diese in die Nähe des Schwimmbeckens auf einen Stuhl.
Das Abkoppeln oder das Training ohne Pumpe will im Vorfeld geplant sein. Unser Kurs beginnt immer gegen 11.30 Uhr und dauert eine Stunde. Zusammen mit meinem Spatz esse ich ca. 1,5 Stunden vorher immer noch eine Kleinigkeit, z.B. einen Apfel, etwas Brot oder einen Joghurt. Den Bolus für diese BEs erhöhe ich dann geringfügig, so dass ich nicht in eine Hypoglykämie gerate, aber auch nicht zu hoch beim Kurs starte. Ich benötige um diese Zeit 1 Einheit pro BE – also gebe ich mir dann statt 1 Einheit erhöht 1,2 Einheiten pro BE. Ideal beim Kursbeginn ist für mich ein Blutzucker zwischen 70 und 140 mg/dl. Wenn ich vor der Schwimmstunde die Pumpe ablege, erhöht sich mein Blutzucker innerhalb der „pumpenfreien Zeit“ nur minimal. Das Babyschwimmen ist nicht extrem anstrengend. Wir planschen viel und betreiben keinen Hochleistungssport! Meist beträgt mein Blutzucker nach dem Ende der Stunde dann um die 160 bis 200 mg/dl. Das ist nicht tragisch. Meist haben meine Kleine und ich nach dem Schwimmen großen Hunger und es gibt sofort etwas zum Mittagessen. Da wird mein etwas höherer Wert dann kompensiert. Übrigens haben die meisten Babys nach der Schwimmstunde immer großen Durst und auch Hunger! Also unbedingt beim Babyschwimmen immer eine Trinkflasche und einen Snack für die Kleinen mitnehmen!
ACHTUNG Notfall…
Was tun, wenn die ganze Planung danebengeht? Zum Beispiel, wenn der Blutzucker doch unerwartet absackt oder ich die Pumpe nicht mehr anstecken kann, weil die Kanüle herausgerissen wurde? Für solche Notfälle habe ich immer meine Badetasche mit dem „Notfallmaterial“ auf einem Stuhl in der Nähe des Beckens geparkt. Da sind das Badehandtuch, die Insulinpumpe, mein Messgerät und einige Süßigkeiten verstaut. Das Schwimmbad ist nur ca. 20 Minuten von mir zu Hause entfernt, so dass ich gleich nach Hause fahren könnte, falls ich mir eine neue Kanüle setzen muss. Unsere Schwimmtrainerin habe ich natürlich auch kurz informiert, dass ich ein Pumpi bin. Sie hat dann freundlicherweise gleich das tolle Schwimmfoto von uns zweien geschossen. Danke!
Also, gönnt euch und eurem Baby diese herrlichen Momente im warmen Wasser und erlebt, wie ihr durch dieses nasse Element auf eine wunderbare Art mit eurem Baby verbunden seid.
Viel Vergnügen beim Planschen wünschen Euch Heike und Emilia
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Monat
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Monat
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße