Swiss Diabetes Kids

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Swiss Diabetes Kids

An wen wendet sich eine Schweizer Familie, wenn ein Kind Diabetes hat? Neben dem Diabetesteam in der Klinik ist z.B. die Selbsthilfegruppe „Swiss Diabetes Kids“ eine gute Anlaufstelle.

Als mein Sohn Tim vor zehn Jahren Diabetes bekam, habe ich gemerkt, dass mir andere Eltern bei Alltagsherausforderungen besser helfen können als der Arzt”, erzählt Claudia Maurer. Sie hat dann den Diabetes-Elterntreff in Winterthur übernommen, aber schnell festgestellt, dass an den Bedürfnissen der Eltern vorbei gearbeitet wurde.

Statt sich auf die Eltern als Zielgruppe zu beschränken, hat sie ein Weekend für die ganze Familie angeboten – und hatte damit auf Anhieb Erfolg. “Der Diabetes betrifft die ganze Familie”, sagt sie, “dann sollte auch die ganze Familie zusammen etwas erleben können, auch die Geschwister oder der Mann.” Schnell kamen über 70 Personen zu einem Grillnachmittag.

Die Idee, einen Verein zu gründen, kam von Dr. Udo Meinhardt, Kinderdiabetologe am Pädiatrisch-Endokrinologischen Zentrum Zürich (PEZZ), der dem Verein heute mit seiner Fachkompetenz zur Seite steht. Claudia Maurer hat sich schließlich doch überzeugen lassen, und im März 2012 wurde Swiss Diabetes Kids gegründet.

Gemeinsam aktiv sein

Den Eltern mehr bieten zu können und auch: besser Sponsoren finden zu können – das waren zwei ausschlaggebende Argumente für die Gründung des Vereins. Am wichtigsten aber ist Claudia Maurer, “dass man sich wirklich mal verstanden fühlt.” Inzwischen gehören dem Verein 75 Familien an, insgesamt 290 Menschen. Wichtig sind die gemeinsamen Aktivitäten wie die Weekends, die Grillabende, das Gokart-Fahren, der Bowling- und Spaghettiplausch.

Aber es gibt auch Elterntreffs in Zürich und Winterthur, und die Internetseite bietet auch immer mehr Möglichkeiten (s. Kasten). Zudem hat der Verein seinen Radius bis in die Innerschweiz erweitert, zum Teil bis nach Basel. Swiss Diabetes Kids will in Zukunft noch mehr mit anderen Elterntreffs zusammenarbeiten, die Aktivitäten vernetzen.

Eine Frau mit Visionen

“Ein Netz, in dem Eltern und Kinder die Hilfe bekommen, die sie brauchen und auf alles Zugriff haben, was im Alltag wichtig ist”, das ist Claudia Maurers Vision von Swiss Diabetes Kids.

Derzeit verfolgen sie und ihr Mann Tom (im Verein u. a. für die Finanzen zuständig) täglich etwa fünf Stunden lang dieses Ziel. “Ich habe die Visionen, und er muss sie umsetzen”, erzählt sie lachend.

Angebote im Internet

Auf http://www.swissdiabeteskids.ch
können Nutzer z.B.

  • sich zu einer festen Zeit im Chatraum treffen
  • Fragen stellen
  • in den Rezepten stöbern
  • ins Fotobuch schauen

von Redaktion Diabetes-Eltern-Journal

Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2013; 6 (2) Seite 27

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
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