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TikTok-Star Fiorella klärt über Typ-1-Diabetes-Warnzeichen und die Gefahren der diabetischen Ketoazidose auf
2 Minuten

TikTok-Star Fiorella kennt die Warnzeichen von Typ-1-Diabetes aus eigener Erfahrung. Ihre Erkrankung wurde zunächst übersehen, später kam es zu einer diabetischen Ketoazidose. Heute klärt sie über die Symptome auf und will Eltern für den Notfall sensibilisieren.
Typ-1-Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter: Etwa 32.500 junge Menschen bis 20 Jahre leben hierzulande damit. Auch die heute 21-jährige Influencerin Fiorella Eickhoff erkrankte mit zehn Jahren daran. Obwohl sie die vier typischen Symptome wie Gewichtsabnahme, ständigen Durst, häufiges Wasserlassen sowie starke Müdigkeit aufwies, wurde der Typ-1-Diabetes zunächst nicht erkannt.
Nachdem der angeblich bei ihr vorliegende Infekt sich nicht besserte, kam die damals Zehnjährige kaum noch ansprechbar mit einer schweren diabetischen Ketoazidose (DKA) als Notfall ins Krankenhaus. Drei Tage lag sie im Koma, bevor die behandelnden Ärzte ihren Eltern Entwarnung geben konnten.
Video von Fiorella über Diabetes-Warnzeichen und das Risiko einer DKA
Heute lebt die Influencerin gut mit ihrer chronischen Erkrankung. Die Sport- und Fitnesskauffrau veröffentlicht auf ihrem TikTok-Account @fiorella_t1d Videos aus ihrem Alltag mit Typ-1-Diabetes. Sie zeigt ihren mehr als 170.000 Followern zum Beispiel, wie sie sich einen neuen Glukosesensor setzt oder den Katheter ihrer Insulinpumpe wechselt. Damit macht sie anderen jungen Betroffenen und ihren Familien Mut.
In einem neuen Video im Rahmen einer Ketoazidose-Aufklärungskampagne stellt Fiorella anlässlich des Weltkindertags am 20. September 2022 die typischen vier Anzeichen für Typ-1-Diabetes und das Risiko einer DKA in den Mittelpunkt:
Kampagne macht auf die Warnzeichen und Gefahren aufmerksam
Fiorella ist kein Einzelfall: Immer wieder erfahren betroffene Kinder und ihre Eltern erst durch einen solchen Notfall von einer Diabetes-Erkrankung. Während der Lockdowns in der Corona-Pandemie haben sich die Ketoazidose-Fallzahlen sogar verdoppelt.
Daher läuft seit mehr als zwei Jahren eine Aufklärungskampagne zur Früherkennung des Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen. Initiiert wurde die Aktion von der Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD) der Deutschen Diabetes Gesellschaft e. V. (DDG) und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ).
Ziel ist es, Eltern aktiv über Typ-1-Diabetes zu informieren, die Erkrankung bei Kindern früh zu erkennen und damit eine DKA zu verhindern. Anlässlich des Weltkindertags am 20. September 2022 klärt Fiorella Eickhoff in einem kurzen Video über die vier Warnzeichen auf.
„Ein Verlauf wie bei Fiorella kommt leider immer wieder vor“, sagt DDG-Präsident Professor Dr. med. Andreas Neu. „Daher ist es wichtig, dass wir Eltern über die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindesalter aktiv informieren, um sie für das Thema mehr zu sensibilisieren“, betont der Kommissarische Ärztliche Direktor der Abteilung Neuropädiatrie, Entwicklungsneurologie und Sozialpädiatrie an der Kinderklinik Tübingen. Das entsprechende Infomaterial dazu erhalten die Eltern während der kinderärztlichen Aufklärungsgespräche im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen U6 und U7a sowie der Schuleingangsuntersuchungen.
- Informationen zur Kampagne unter: https://diabetes-kinder.de/
- Informationen zu den vier Warnzeichen von Typ-1-Diabetes: www.diabetesde.org/warnzeichen
- Beitrag „Experten fordern Gesundheitsfachkräfte für deutsche Schulen“
Eine DKA äußert sich durch verstärkten Harndrang, Übelkeit oder Erbrechen, beschleunigte Atmung und einen säuerlichen Azetongeruch des Atems. „Ohne sofortige ärztliche Behandlung kann es wie bei Fiorella zu einem diabetischen Koma kommen. Im schlimmsten Fall können betroffene Kinder daran sterben“, warnt auch Dr. med. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender der gemeinnützigen Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und niedergelassener Diabetologe aus Hamburg.
diabetesDE und die Initiatorinnen und Initiatoren der Kampagne rufen weiterhin dazu auf, Eltern vermehrt über die Ursachen und Gefahren eines Diabetes im Kindesalter zu informieren. „Je früher ein Diabetes erkannt wird, desto geringer ist die Gefährdung eines Kindes und desto einfacher gelingt der Start in ein Leben mit Diabetes,“, sind sich die beiden Experten einig.
mit Materialien der Deutschen Diabetes Gesellschaft und von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
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kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
- moira antwortete vor 5 Tagen, 11 Stunden
Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen
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In dieser Podcast-Sonderfolge geht es um Gürtelrose bei Diabetes. Dr. Katrin Kraatz spricht mit Diabetologe Dr. Dietrich Tews über Risiken, Symptome u …mr postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?



