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Kinder und Jugendliche mit Diabetes: Informationen, Austausch und gute Laune bei der Con-T1 2026
3 Minuten

Am 12. September fand in Frankfurt am Main die Con-T1 2026 statt. Die vom BdKJ e.V. organisierte Veranstaltung zog auch in diesem Jahr ca. 2.000 Besucherinnen und Besucher an, um sich rund um das Thema Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen. Auch das Diabetes-Anker-Team war vor Ort und hat einige Stimmen eingeholt.
Zum zweiten Mal veranstaltete der Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher e.V. (BdKJ) am gestrigen Samstag die Con-T1 – die Convention für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Typ-1-Diabetes. Die Veranstaltung im Kap Europa auf dem Messegelände in Frankfurt am Main bot von 9 bis 17 Uhr ein Programm aus Fachvorträgen, Workshops, einer Industrieausstellung und Mitmach-Aktionen für Familien, Fachberater und Lehrkräfte.
Zwei Ebenen für mehr Übersicht
Gegenüber der Veranstaltung im Vorjahr haben die Veranstalter die Ausstellungsfläche in diesem Jahr auf zwei Ebenen verteilt. BdKJ-Präsidentin Jutta Bürger-Büsing erläuterte den Hintergrund: Die Aufteilung habe die Wege übersichtlicher gemacht, sodass Besucherinnen und Besucher die Stände besser einsehen und sich freier zwischen ihnen bewegen konnten, ohne gedrängt zu werden. Aussteller wie Besucher hätten diese Änderung als deutlich angenehmer empfunden.
Auch aus Sicht der Aussteller war die zusätzliche Ebene notwendig geworden. Als Ansprechpartnerin für die Presse berichtete Elke Spaeth, dass die Zahl der Aussteller in diesem Jahr gestiegen ist. Dadurch habe sich die Verteilung auf zwei Stockwerke angeboten. In Gesprächen mit einzelnen Ausstellern habe sie durchgehend positive Rückmeldungen erhalten: viele Kontakte, gute Gespräche und Familien, die vor Ort die gesuchten Informationen fanden.

Diskussionsrunde zu Kita und Schule als Ausgangspunkt
Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Tages lag auf dem Thema Diabetes im Bildungsalltag. Monika Haas vom Con-T1-Organisationteam hob die gut besuchte Diskussionsrunde zu Kita, Schule und Diabetes als besonderes Highlight des Programms hervor. Die Runde solle nicht mit dem Con-T1-Termin enden, sondern der Auftakt für eine Webinarreihe sein. Ziel sei eine nachhaltige Weiterarbeit an dem Thema, deren Ergebnisse im kommenden Jahr vorgestellt werden sollen.
Die Diskussion über schulische Rahmenbedingungen setzte sich auch im weiteren Programm fort. Luisa Pelz, diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, die erstmals selbst auf dem Podium saß, sprach über notwendige Veränderungen im schulischen Umgang mit Diabetes und brachte dabei aus eigener Sicht neue Perspektiven ein. Als weiteren Höhepunkt nannte sie den Vortrag von Michelle Schmidt zum Thema Reisen mit Diabetes. Dieser habe gezeigt, dass die Erkrankung kein Hindernis für Reisen darstellt, sofern man sich traut, Dinge auszuprobieren.
Vorträge zu Pubertät, Sport und mentaler Gesundheit
Das Vortragsprogramm deckte ein breites Themenspektrum ab. Dazu zählten der Umgang mit schwankenden Blutzuckerwerten in der Pubertät, Motivation im Alltag mit Diabetes, praktische Tipps zu Sport und Hobbys sowie Fragen zu Ausbildung, Beruf, Kita und Schule. Ergänzt wurde das Programm um rechtliche Themen wie den Versicherungsschutz mit Diabetes, aktuelle Forschungsergebnisse sowie Angebote zu Achtsamkeit und mentaler Stärke.
Für jüngere Besucher gab es spielerische Formate wie eine interaktive Teddy-OP. Die begleitende Industrieausstellung präsentierte neue Produkte und Services rund um den Alltag mit Typ-1-Diabetes. Zudem bestand die Gelegenheit, bekannte Sportler und Influencerinnen und Influencer aus der Diabetes-Community persönlich zu treffen.
Persönliche Begegnungen im Mittelpunkt
Für viele Teilnehmende stand neben den Fachinhalten vor allem der persönliche Austausch im Vordergrund. Nach dem Highlight des Tages gefragt, nannte Alexander Kikelj, auf Social Media unter dem Namen Sandys Diabetesloop bekannt, das Wiedersehen mit vertrauten Gesichtern und das Kennenlernen neuer Menschen. Er beschrieb es als bestätigend zu erleben, wie viele Neuentwicklungen es rund um Diabetes gebe und wie die Community insgesamt zusammenhalte.
Schirmherrinnen und Schirmherr der Con-T1 2026 waren in diesem Jahr die Achtsamkeitstrainerin Dr. Mirjam Eiswirth, der ehemalige Hockey-Nationalspieler und Olympiamedaillengewinner Timur Oruz, die mehrfache Vize-Welt- und Europameisterin im Hip-Hop-Tanz Megan Bartu-Walkowiak sowie Content-Creator Bastian Niemeier. Unter dem Motto „Mit Diabetes kann man alles machen“ stand die Veranstaltung erneut für den Anspruch, Diabetes nicht als Hindernis, sondern als Teil eines selbstbestimmten Alltags zu vermitteln.
von Lena Schmidt und Gregor Hess
Lena Schmidt hat einen Bachelor in Bioinformatik und einen Master in Biomedizin. Zum Projekt- und Community-Management beim Diabetes-Anker ist sie durch ihr großes Interesse am Thema Diabetes gekommen. Gelegentlich kommt es auch noch vor, dass sie an einem Bericht, Podcast oder Video für den Diabetes-Anker mitarbeitet.
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mr postete ein Update vor 1 Tag, 5 Stunden
Hallo,
Ich bin neu hier.
Seit gut zwei Jahren Typ 1 Diabetikerin.
Ich würde mich gerne austauschenmulti postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Doppel-Diabetes vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.
olivers postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo Zusammen!
Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
Liebe Grüße
Oliver- gunnar83 antwortete vor 4 Tagen, 11 Stunden
Hey Oliver, kannst mich gerne mal anschreiben. Viele Grüße
Gunnar - olivers antwortete vor 4 Tagen, 7 Stunden
@gunnar83: hallo, aktuell im Frankfurter Raum. Wir können aber gerne mal ein Treffen organisieren, zwecks Austausch.
Viele Grüße
Oliver - brandt antwortete vor 2 Tagen, 6 Stunden
Hallo Oliver, auch ich bin Typ 3c und würde mich gern mit dir ein wenig per Mail mit dir austauschen, wenn du magst. Bin vor 15 Jahren mit Kausch-Whipple auf “Verdacht” operiert worden – war aber kein Krebs, sondern “nur” eine Pankreatitis (AIP), also eine Fehldiagnose (hätte keiner OP bedurft, also kein Diabetes als Folge).





