- Eltern und Kind
Nachgefragt | Medizin: Warum nochmals gegen Pneumokokken impfen?
2 Minuten
Sie haben medizinische und/oder psychosoziale Fragen bezüglich Kindern und Jugendlichen mit Diabetes? Die Experten des Diabetes-Eltern-Journals geben Ihnen in der Rubrik Nachgefragt Antwort!
Die Frage
Meine Tochter Jana (12 Jahre) hat seit drei Jahren Diabetes. Jetzt hat mir unsere Kinderärztin gesagt, sie solle wegen des Diabetes noch zweimal eine Pneumokokken-Impfung bekommen. Sie hat diese Impfung aber schon als Baby bekommen, das steht alles im Impfpass. Sollten wir das tun? Ich bin verunsichert.
Silvia H.
Die Antwort von PD Dr. Torben Biester
Die in Deutschland empfohlenen Impfungen unterliegen einem ständigen Kontrollprozess im Robert Koch-Institut (RKI). In diesem Bundesinstitut werden von der Ständigen Impfkommission aktuelle wissenschaftliche Informationen ausgewertet und der Impfkalender daran angepasst. Das betrifft die regulären Schutzimpfungen, aber auch den Grippeimpfstoff. Aktuell wurde die Empfehlung für die HPV-Impfung, die vor genitalen Krebserkrankungen schützt, auch auf Jungen ausgeweitet.
Bei den Pneumokokken (Bakterien, die u. a. schwere Hirnhautentzündungen und Lungenentzündungen verursachen können) hat sich in den letzten Jahren der Impfstoff rasch weiterentwickelt. Als ihre Tochter klein war, gab es nur einen Impfstoff gegen 10 verschiedene Bakterienstämme, der aktuelle Impfstoff für Säuglinge und Kleinkinder wirkt gegen 13 Stämme.
Die Impfkommission empfiehlt, dass auch Kinder mit chronischen Erkrankungen (explizit Diabetes) auf den 13-fach wirksamen Impfstoff aktualisiert werden. Zusätzlich sollte dann nach 6 bis 12 Monaten in einer weiteren Impfung ein 23-fach wirksamer Impfstoff verwendet werden. Dieser ist für Kleinkinder nicht geeignet und sollte bei größeren Kindern auch erst nach dem 13-fachen Impfstoff eingesetzt werden. Daher gilt: erst den Impfschutz aktualisieren, dann die neue Version verwenden.
Ob mit Typ-1-Diabetes ein höheres Risiko für eine Pneumokokken-Infektion verbunden ist, ist eher umstritten. Sicher ist jedoch, dass die Verläufe einer solchen Infektion bei vorhandenem Diabetes wegen der starken Blutzuckerentgleisungen schwer sein können.
Übrigens gibt es ja immer wieder die Diskussion, ob Impfungen mit schuld sind an der Entstehung des Diabetes. Eine Studie aus den USA hat gezeigt, dass es bei Kindern, die gegen die Grippe geimpft worden sind, weniger Fälle von Typ-1-Diabetes gab.
Kinderärzte in eigener Praxis haben meist zu allen Impfungen die neuesten Informationen. Die KollegInnen sind bei allen Impffragen kompetente Ansprechpartner. Den aktuellen Impfkalender und viele Informationen zu Impfungen finden Sie unter www.impfen-info.de.
von PD Dr. med. Torben Biester
Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2018; 10 (3) Seite 19
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renrew postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 6 Tagen, 13 Stunden
gibt es Tips oder Ratschläge dieser Pumpe betreffend?
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moira antwortete vor 3 Tagen, 7 Stunden
Das kommt sehr darauf an – in welchem Bereich?
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renrew postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 6 Tagen, 13 Stunden
Hallo..bin neuer Ypso Pumpenträger..seid 3 Monaten dabei..
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renrew postete ein Update vor 6 Tagen, 13 Stunden
Bin Neu hier..frischer Ypso Pumpenträger..möchte mich gerne austauschen mit anderen..wenn möglich
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lena-schmidt antwortete vor 6 Tagen, 13 Stunden
Huhuuu, super, herzlich willkommen 🙂 Hast du auch unsere Gruppen Funktion gesehen? Welche Themen interessieren dich? Liebe Grüße Lena
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moira antwortete vor 5 Tagen, 10 Stunden
Ich habe die ypsopump jetzt ein Jahr.
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