Ylvie ist die 100. Teilnehmerin an Diabetes-Präventionsstudie in Sachsen

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© Holger Ostermeyer/UKD
Ylvie ist die 100. Teilnehmerin an Diabetes-Präventionsstudie in Sachsen

Ein weiterer Meilenstein der europaweiten Kooperation zur Prävention von Typ-1-Diabetes, GPPAD („Globale Plattform zur Prävention von Autoimmun-Diabetes“) ist erreicht: 100 Kinder nehmen nun an der Studie in Sachsen teil. Mit der 5 Monate alten Ylvie aus Oderwitz begrüßte das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden heute seine 100. Teilnehmerin im Studienzentrum.

„Wir setzen unsere Studie unter Berücksichtigung größtmöglicher Sicherheitsmaßnahmen und behördlicher Anordnungen trotz der Coronakrise fort – geht es doch um die Verhinderung dieser chronischen lebenslangen Erkrankung bei kleinen Kindern“, betont Prof. Dr. Ezio Bonifacio, Gruppenleiter am Zentrum für Regenerative Therapien TU Dresden (CRTD), einer der Initiatoren der Studie in Sachsen. „Von 188 Plätzen, die wir in Dresden anbieten, haben wir nun bereits 100 füllen können. Mit unserer Arbeit wollen wir Typ-1-Diabetes, die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern, früh erkennen und möglichst verhindern.“

Zusammen mit Prof. Dr. med. Reinhard Berner, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum, wurde das POInT-Studienzentrum 2018 in Dresden als eines von sieben in Europa etabliert: „POInT, das steht für Primäre orale Insulin Studie, eine Untersuchung, mit der wir prüfen möchten, ob die orale Gabe von Insulin vor der Entwicklung von Typ-1-Diabetes schützen kann“, erklärt Prof. Dr. Berner das Studienkonzept. „Gerade jetzt wird uns bewusst, wie wichtig es ist, chronische Erkrankungen möglichst zu verhindern, gelten doch Typ-1-Diabetes Patienten zu den Hochrisikopersonen der aktuellen Pandemie.“

Durch eine genetische Testung nach der Geburt innerhalb der Freder1k-Studie werden Kinder bis zu einem Alter von vier Monaten entdeckt, die ein erhöhtes Risiko haben, Typ-1-Diabetes zu entwickeln. Sie können dann an der POInT-Studie teilnehmen.

GPPAD ist eine der größten Forschungszusammenschlüsse in Europa mit dem Ziel, Typ-1-Diabetes bei Kindern zu verhindern. Das Immunsystem der Kinder mit einem erhöhten genetischen Risiko soll durch die orale Gabe von Insulin trainiert werden, wodurch Typ-1-Diabetes verhindert werden könnte. Studienzentren in fünf europäischen Ländern (Deutschland, Belgien, Polen, Schweden und Großbritannien) haben im November 2017 mit dieser innovativen klinischen Studie begonnen. Bis zum Jahr 2021 sollen insgesamt 1.040 Säuglinge mit einem erhöhten genetischen Diabetesrisiko in die Studie eingeschlossen werden.


Quelle: Technische Universität Dresden

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  • uho1 postete ein Update vor 3 Tagen, 5 Stunden

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
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