- Aus der Community
Kommunikation mit meinem Körper
3 Minuten
Ich finde, es ist ein Prozess, herauszufinden, was meinem Körper gut tut. Genauso, wie jeder Diabetes unterschiedlich behandelt wird, braucht auch jeder individuelle Körper eine andere Ernährung. Ich habe mich schon sehr viel mit Nahrungsmitteln auseinandergesetzt, vielleicht auch gerade wegen des Diabetes. Wie mein Körper die verschiedensten Lebensmittel annimmt, erzähle ich dir in diesem Beitrag.
Nicht jeder Körper verträgt das Gleiche. Dem einen tut ein veganer Lebensstil gut, der andere ernährt sich vegetarisch oder der dritte braucht Fleisch. So sind wir Menschen eben – ganz unterschiedlich. Ich habe schon sehr viel ausprobiert, mal nur Rohkost, dann vegan, vegetarisch, ohne Kohlenhydrate, glutenfrei… ach, irgendwie hat mich das eine Zeitlang sehr gestresst, den für mich richtigen Ernährungsstil zu finden. Das Resultat daraus war dann: „Dann esse ich halt nichts.“ Das ist das Schlechteste, was du tun kannst, darüber bin ich mir jetzt auch im Klaren.
Signale meines Körpers

Es geht darum, sich die Zeit zu nehmen und zu spüren, was mein Körper gerade braucht. So habe ich jetzt für mich herausgefunden, dass Rohkost gar nichts für mich ist. Ich esse jetzt schon seit mehreren Wochen keinen Salat, kein kaltes bzw. rohes Gemüse und auch kein rohes Obst. Alles wird vorher gedünstet oder gekocht. Mein Körper kann die Lebensmittel so besser verdauen. Außerdem ernähre ich mich nach dem 16/8-Prinzip, das heißt, dass ich 8 Stunden lang etwas esse und dann 16 Stunden nichts. Das klingt lang, ist es aber nicht. Ein paar Stunden davon schlafe ich ja auch . 😉
Ich vertraue meinem Körper
Vergangenes Wochenende war ich unterwegs und habe Dinkel-Spaghetti gegessen. Es war zwar sehr lecker, aber mein Körper verdaut noch jetzt. Meine Verdauung war komplett durcheinander. Fazit: kann man machen, muss man aber nicht. Wie du merkst, probiere ich mich auch aus. Ich freue mich dann aber auch über ein weiteres Signal meines Körpers, was eben geht und was nicht.
Trotzdem kann ich dir aus meiner Erfahrung heraus sagen: Ein Ernährungsstil ist nicht für immer. Alles verändert sich, ständig. Es kann sein, dass ich im Sommer einen anderen Ernährungsstil habe als im Winter und das ist okay so. Ich probiere mich aus, spüre in mich hinein, vertraue und höre auf meinen Körper.
Ich bin gerade an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich mich sehr viel bewege. Ich tanze jeden Tag 1-2 Stunden Flamenco, gehe Fahrradfahren und liebe mein aktives Leben. Mein Körper sagt mir ganz deutlich, was er gerade braucht, und das bekommt er dann auch. Wie soll ein Körper auch funktionieren, wenn er nicht das bekommt, um funktionieren zu können – ein logischer Gedanke, oder?
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Es geht mir gerade so gut wie schon lange nicht mehr. Meine Bewegung in Kombination mit meinem Ernährungsstil bringt mir die besten Blutzuckerwerte und das treibt mich an, dabeizubleiben. Ein ausgewogener Ernährungs-/Lebensstil ist so wichtig und auch das braucht Zeit, bis man den gefunden hat. Bei mir hat es sehr lange gedauert, Beruf, Ernährung, Bewegung, Freizeit – alles so zu kombinieren, dass es meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele guttut.

Von mir, an dich…
Ich wünsche dir, dass du auch den Mut hast, in deinen Körper hineinzuhören. Um mir den Druck zu nehmen, sage ich mir: Alles ist immer im Wandel. Ich schaue, was JETZT gut für mich ist, was ich in diesem Moment brauche, und bin experimentierfreudig.
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 3 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
