Diabetes-Anker-Podcast: Wie gelingt es, blutzuckerfreundlich zu kochen, Kirsten Metternich von Wolff?

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Diabetes-Anker-Podcast: Wie gelingt es, blutzuckerfreundlich zu kochen, Kirsten Metternich von Wolff? | Foto: Picture People/MedTriX
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Diabetes-Anker-Podcast: Wie gelingt es, blutzuckerfreundlich zu kochen, Kirsten Metternich von Wolff?

Blutzuckerfreundlich kochen – aber wie? Ernährungsexpertin Kirsten Metternich von Wolff stellt in dieser Podcast-Folge ihr neues Kochbuch vor. Sie erklärt, welche Lebensmittel wirklich helfen und welche Ernährungstrends bei Diabetes wenig bringen.

In dieser Folge von „Höhen & Tiefen”, dem Community-Format des Diabetes-Anker-Podcasts, spricht Host Lena Schmidt mit Kirsten Metternich von Wolff – staatlich diplomierte Diätassistentin, langjährige Autorin beim Diabetes-Anker und Expertin für Ernährung, Diabetes und Frauengesundheit.

Im Mittelpunkt steht ihr neues Kochbuch mit blutzuckerfreundlichen Rezepten. Dieses richtet sich zwar an Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes, aber auch an alle, die mit zunehmendem Alter bewusster essen möchten – etwa bei Prädiabetes oder in den Wechseljahren. Kirsten erklärt, worauf es beim blutzuckerfreundlichen Kochen wirklich ankommt. Ballaststoffe spielen die Schlüsselrolle und frisches Gemüse, Beerenfrüchte und Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder rote Linsen stehen im Fokus.

Aktuelle Podcast-Folge mit Kirsten Metternich von Wolff hier anhören

Doch wie verhält es sich mit weitverbreiteten Ernährungstipps bei Diabetes? Apfelessig-Shots oder komplizierte Nährstoffreihenfolgen z.B. hat sie im Selbstversuch mit einem Glukosesensor getestet und als wirkungslos erlebt. Auch mit anderen kursierenden Missverständnisse rund um „natürliche” Süßungsmittel wie Datteln oder Kokosblütenzucker räumt sie sachlich aus, denn auf den Blutzucker wirken sie wie konventioneller Zucker.

Abschließend gibt sie praktische Küchentipps, vom Kochen mit der Heißluftfritteuse bis zum Verwenden eines Öl-Sprühers, die zeigen, wie sich fettarmes und geschmackvolles Kochen auch ohne großen Aufwand umsetzen lässt.

Einen kleinen Einblick in das Buch gibt Kirsten Metternich von Wolff auch in einem kurzen Video-Interview, das wir auf dem Diabetes Kongress mit ihr geführt haben:

Weiterführende Informationen 

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von Lena Schmidt

Lena Schmidt hat einen Bachelor in Bioinformatik und einen Master in Biomedizin. Zum Projekt- und Community-Management beim Diabetes-Anker ist sie durch ihr großes Interesse am Thema Diabetes gekommen. Gelegentlich kommt es auch noch vor, dass sie an einem Bericht, Podcast oder Video für den Diabetes-Anker mitarbeitet.

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  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 4 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße