Ernährungstrend „Fiber Maxxing“: Je mehr Ballaststoffe, desto besser?

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Eine Familie bereitet in der Küche gemeinsam ein ballaststoffreiches Frühstück zu. Ein Mann mixt grünes Blattgemüse und Karotten, während eine Frau und ein Mädchen mit Schalen voller Joghurt, Beeren und Haferflocken danebenstehen.
Foto: luckybusiness – stock.adobe.com
Ernährungstrend „Fiber Maxxing“: Je mehr Ballaststoffe, desto besser?

Das Karussell im Hinblick auf gesundes Essen und Trinken dreht sich immer schneller. Erst waren Kohlenhydrate, dann war Eiweiß im Fokus, jetzt sind unter dem Stichwort „Fiber Maxxing“ die Ballaststoffe an der Reihe. Was ist dran am Ernährungstrend, täglich so viele Pflanzen-Fasern wie möglich zu essen?

Insbesondere in den sozialen Medien wie Instagram, TikTok oder YouTube sind Ballaststoffe aktuell das Ernährungsthema Nummer eins. Häufig wird aber nicht kritisch hinterfragt, ob und wie der Trend Sinn ergeben kann. Für einen neuen Anstrich der ballaststoffreichen Ernährung wird für den Trend der englische Begriff „Fiber Maxxing“ verwendet statt der deutschen Bedeutung „Ballaststoffe maximieren“.

Zunächst einmal sind Ballaststoffe gesund – und das nicht nur für Menschen mit Diabetes, sondern für jeden. Wird Stoffwechselgesunden eine tägliche Ballaststoff-Menge von 30 Gramm empfohlen, dürfen es im Zuge einer gesunden Diabetes-Ernährung sogar noch 10 Gramm mehr sein, also 40 Gramm Ballaststoffe täglich. Allein diese leicht erhöhte Ballaststoff-Empfehlung bei Diabetes lässt sich praktisch schon als „Fiber Maxxing“ bezeichnen.

Gut für Darm, Herz und Gewicht

Die Empfehlung, regelmäßig ausreichend Ballaststoffe zu essen, ist vielen Menschen mit Diabetes bekannt. Ballaststoffe erfüllen vielfältige Aufgaben im Körper. Das faserreiche Essen hilft dabei, Blutzuckerverläufe im Gleichgewicht zu halten. Dank der Pflanzen-Fasern ist es einfacher, angenehm satt zu werden, was wiederum das Abnehmen erleichtern kann.

Auch der Darm profitiert in vielerlei Hinsicht von Ballaststoffen: Sie quellen im Darm und kurbeln so die Verdauung auf natürliche Art an. Des Weiteren fördern sie die Vielfalt gesunder Darmbakterien (Darm-Mikrobiom). Zudem können Ballaststoffe helfen, die Blutfettwerte und die Herz-Gesundheit zu verbessern. Auch das Risiko für verschiedene Krebs-Erkrankungen, allen voran Darmkrebs, lässt sich positiv beeinflussen.

Fakt ist, dass die meisten Menschen durch ihre herkömmliche Lebensmittel-Auswahl eine tägliche Ballaststoff-Menge von 18 bis 25 Gramm essen. Um auf 50 Gramm und mehr zu kommen, werden beim „Fiber Maxxing“ beispielsweise Fitness-Getränke oder Milch-Produkte mit Ballaststoff-Zusatz und andere hoch verarbeitete Lebensmittel mit extra Pflanzen-Fasern sowie spezielle, isolierte Ballaststoff-Pulver empfohlen.

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  • mr postete ein Update vor 1 Tag, 5 Stunden

    Hallo,
    Ich bin neu hier.
    Seit gut zwei Jahren Typ 1 Diabetikerin.
    Ich würde mich gerne austauschen

  • Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.

  • olivers postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag

    Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

    • Hey Oliver, kannst mich gerne mal anschreiben. Viele Grüße
      Gunnar

    • @gunnar83: hallo, aktuell im Frankfurter Raum. Wir können aber gerne mal ein Treffen organisieren, zwecks Austausch.
      Viele Grüße
      Oliver

    • Hallo Oliver, auch ich bin Typ 3c und würde mich gern mit dir ein wenig per Mail mit dir austauschen, wenn du magst. Bin vor 15 Jahren mit Kausch-Whipple auf “Verdacht” operiert worden – war aber kein Krebs, sondern “nur” eine Pankreatitis (AIP), also eine Fehldiagnose (hätte keiner OP bedurft, also kein Diabetes als Folge).