Apfel statt Vitamintablette

2 Minuten

© copyright
Apfel statt Vitamintablette

Mit Vitamintabletten versuchen viele Menschen, sich etwas Gutes zu tun. Dabei müssten die meisten nur öfter einmal herzhaft in einen Apfel beißen, denn darin findet sich eine einzigartige Kombination wertvoller Inhaltsstoffe.

Vitamine können nicht schaden, gesund sind sie sowieso – das glaubt anscheinend ein Viertel der Deutschen und nimmt regelmäßig Vitamintabletten ein. Dabei brauchen in Deutschland nur wenige Personengruppen neben einer ausgewogenen Ernährung zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe.

Außerdem, so Dr. Ulrike Roth, Gesundheitsexpertin beim TÜV Rheinland, können die vielfältigen wertvollen Inhaltsstoffe von Obst und Gemüse nicht in eine Tablette gepresst werden. Wer schlau ist, greift also lieber zum Apfel, gerne zu einem mit hohem Flavonoidgehalt. Denn der Pflanzenstoff, das haben australische Forscher herausgefunden, führt zu einer Entspannung der Blutgefäße, und das nützt dem Herz. Nun soll eine Apfelsorte gezüchtet werden, die besonders viele Flavonoide enthält.

Bis die Neuzüchtung Früchte trägt, können Sie z. B. auf den Roten Boskop oder Äpfel der Sorte Pink Lady zurückgreifen, in deren Schale besonders viele Flavonoide sitzen.

Äpfel tun der Seele gut: Ernährungsweise beeinflusst unsere Psyche

Äpfel sind also gesund und sparen sprichwörtlich so manchen Arztbesuch. Auch die Gesellschaft Deutscher Chemiker hat die Inhaltsstoffe des Apfels genau untersucht und herausgefunden: Bestimmte Stoffe im Apfel reparieren geschädigte Darmzellschichten.

Die Zellen schmiegen sich wieder dicht aneinander und die Zellzwischenräume schließen sich. So passieren schädliche Stoffe nicht die Darmwand und gelangen nicht ins Blut. Außerdem hemmen Apfelinhaltsstoffe Entzündungen und mobilisieren Enzyme, die für Entgiftungen zuständig sind.

Wie gut, dass im Herbst so viele Apfelsorten im Angebot sind – und wie gut, dass gesunde Ernährung glücklich macht. „Vielleicht werden wir in Zukunft psychiatrische Probleme nicht mehr nur im Gehirn, sondern auch im Verdauungstrakt behandeln“, sagt nämlich Emeram Mayer, Neurogastroenterologe von der University of California.

Äpfel selbst pflücken – beim Obstbauern

Wer Äpfel nicht nur selbst isst, sondern auch selbst pflückt, kommt in Bewegung. Selbst pflücken kann man bei vielen Obstbauern; oft gibt es feste Termine für bestimmte Sorten, und Sie können einen Apfel wählen, der sich hält.

Wer seine Äpfel doch lieber kauft, kann das z. B. auf einem Apfelfest tun. Eine Übersicht über Apfelfeste auf Bio-Höfen finden Sie auf www.bioland.de. Oft können Sie auch Äpfel mitbringen und bestimmen lassen.

Und wer sich einen besonderen Apfelgenuss gönnen möchte, probiert einfach unser Zimtapfelrezept aus!


von Nicole Finkenauer-Ganz
Redaktion Diabetes-Journal

Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Ähnliche Beiträge

Morgen geht’s los: Wieso machst du bei den Dialetics xApls 2026 mit und was erwartest du von der Tour, Matthias?
Matthias Föhring ist einer der acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Dialetics xAlps 2026 und wird live für den Diabetes-Anker von der Bergwanderung für Menschen mit Diabetes berichten. Vor dem Start haben wir ihn gefragt, wie seine Erwartungen sind und was ihn antreibt.
Morgen geht's los: Wieso machst du bei den Dialetics xApls 2026 mit und was erwartest Du von der Tour, Matthias? | Foto: Mike Fuchs / privat

3 Minuten

Kathy und Leonie Dalinger im Interview: Seinem Kind mit Diabetes vertrauen und es unterstützen
Als Vorsitzende der Stiftung Dianiño möchte Kathy Dalinger andere Diabetes-Familien unterstützen. Sie und ihr Mann haben es mit viel Offenheit und Vertrauen geschafft, ihrer Tochter Leonie als Kind mit Diabetes eine unbeschwerte Zeit zu ermöglichen.
Kathy und Leonie Dalinger im Interview: Seinem Kind mit Diabetes vertrauen und es unterstützen | Foto: privat

13 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Tagen, 13 Stunden

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

    Wer ist am Start?

    ( 2 von 2 )
    100%
    ( 0 von 2 )
    0%
    ( 0 von 2 )
    0%
  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/