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Chia Samen! – Hält das Produkt, was es verspricht?
5 Minuten


Hallo liebe Ernährungsexperten, oder einfach ein „Hey und herzlich Willkommen“ an dich als Leser. ☺
Einen Beitrag über „Chia Samen“ – danach habe ich leider lange und vergeblich gesucht. Ich habe immer nur gehört, wie toll und wie gut sie sein sollen, aber so wirklich einen ausführlichen Bericht findet man darüber nicht. Also habe ich kurzerhand beschlossen, einfach selbst einen Beitrag darüber zu schreiben. Dafür brauchte ich natürlich erst einmal eins → Chia Samen.

1.) Was sind denn überhaupt Chia Samen?
Chia Samen gab es schon vor 5000 Jahren – wer hätte das gedacht? Aber es braucht eben immer seine Zeit, bis auch andere Völker merken, dass man diese kleinen Samen essen kann. Den Ursprung haben die Chia Samen in Mexiko und Südamerika und dort wurden sie auch schon vor Ewigkeiten fleißig von den Maya und den Azteken verputzt. Dort waren die Chia Samen nämlich fester Bestandteil im Ernährungsplan.
Im 15. Jahrhundert wurden dann erstmals die Samen von den Spaniern nach Europa verschifft, doch damals hat sich noch nicht wirklich jemand für die sattmachenden Samen interessiert und so gerieten sie wieder in Vergessenheit.
Doch was muss passieren, damit so ein Trend entsteht und ein paar kleine schwarze Samen zum „Super Food“ werden? – Richtig! – Amerika gibt wie immer den Anstoß dazu und das sogar schon im Jahr 2009. Doch bis es bei uns in Deutschland dann so richtig ankam und wir mit auf die Welle „Chia Samen = Super Food“ sprangen, vergingen ganze 5 Jahre. Trotz social media und den neusten kommunikativen Wegen. Da seht ihr mal, wie lange so Informationen brauchen, bis sie über den großen Teich kommen. 😉

Nun ja, der Hype um die Chia Samen hat Deutschland letztes Jahr erst so richtig erreicht und zwar 2014. Doch der Hype hält weiterhin an, da freuen sich die die Produzenten und Verkäufer natürlich ganz besonders drüber.
2.) Was steckt in den kleinen Samenkörnern?
Sehr viel und das kann man nicht verleugnen, auch wenn man dazu erst einmal eine ganz neutrale Stellung beziehen will. Die kleinen Samen enthalten nämlich 15x mehr Magnesium als Brokkoli, 4x mehr Eisen als Spinat und 10x mehr Omega-3-Fettsäuren als Lachs. Und das war noch nicht alles, sie sind nämlich sehr reich an Proteinen, Ballaststoffen, Antioxidantien,Vitaminen und Mineralstoffen. Außerdem haben Chia Samen auf 110g gerade einmal 0,7g Kohlenhydrate, wer hätte das gedacht. Jo, soweit die harten Fakten.
Genau wegen der oben genannten Inhaltsstoffe standen die Samen auch ganz oben auf dem Ernährungsplan der Maya und Azteken. Sie wären ja schön blöd gewesen, hätten sie sich ihre Vitamine und Nährstoffe nicht über die Samen geholt.
3.) Wo kann man überhaupt Chia Samen kaufen?
Chia Samen gibt es mittlerweile „fast“ überall. Während sie letztes Jahr erst vereinzelt in einigen Bio Läden zu finden waren, gibt es sie jetzt auch bei DM im dauerhaften Sortiment oder bei größeren Supermarkt Ketten. Ich habe meine letztens bei einer Angebots Woche im Penny Markt gekauft und auch bei Lidl & Co. habe ich sie schon einmal im Angebot gesehen. Also einfach die Augen stets offen halten und dann kann man da einen ganz guten Deal machen. ☺
Denn eins sei gesagt: Diese kleinen Samen sind nicht gerade billig. Aber so ist das ja bekanntlich mit allen Produkten, die aktuell ihren „Hype“ haben und gleichzeitig noch gute Qualität versprechen.
Meine 500g Chia Samen Tüte habe ich für – 3,99 € erstanden. Das fand ich einen ganz fairen Deal, um diese „wundersamen“ Körner erst einmal für mich auszuprobieren.
(Im Internet gibt es auch unfassbar viele Anbieter und gute Preis Leistungs Verhältnisse. Also für alle Online Shopper unter uns → für euch ist auch etwas dabei und ihr müsst nicht extra vor die Tür gehen, um bei dem „Hype“ mitmachen zu können. ;-))
4.) Aussehen und Geschmack!
Einer meiner liebsten Punkte, DENN ich bin anscheinend anderer Meinung als viele andere Menschen im Internet. Man liest meist, dass Chia Samen einen neutralen Geschmack haben und einfach kleine schwarze Körnchen sind, die sich super mit Flüssigkeiten verbinden können.
So sehe ich das nicht. Also, wenn man einmal ganz genau hinschaut, dann sieht man, dass die Chia Samen nicht nur schwarz sind. Nein, sie sind braun schwarz, beige oder hell und sehen meiner Meinung nach aus, wie (bitte nicht erschrecken) kleine Dinosaurier Eier. Also, eben wie aus der Urzeit, so klein oval förmig und meist mit diesen kleinen Rissen auf der Oberfläche.
Und auch bei dem Geschmack bin ich anderer Meinung. Ich finde nicht, dass sie neutral schmecken. Egal ob ich sie jetzt „roh“ aus der Packung esse oder aber erst einmal in einer Flüssigkeit oder Joghurt quellen lasse. Ich finde eher, sie haben etwas Nussiges/Erdiges.
FAZIT:
Doch genug mit den heißen Fakten und der neutralen Meinung, denn schließlich ist hier meine Meinung gefragt. Also, diese kleinen, vom Aussehen her Dinosaurier Eier ähnlichen Samen, mit nuss-erdig/neutralem Geschmack haben mich überzeugt. Nicht wegen der vielen guten Vitamine und Mineralien und auch nicht, weil es gerade ein „Hype“ ist. Nein, viel mehr, weil man mit so einer in Wasser, Joghurt o.ä. aufgequollenen Masse unfassbar viel anstellen kann. (Ich rede jetzt lediglich vom Verzehr.)

Am liebsten weiche ich meine Chia Samen in Wasser ein, da ich mir somit eine Rohmasse bilde und sie x-beliebig verwenden kann. Ich kann sie in meinen Joghurt rühren, morgens mit zu meinem Müsli geben oder einen Pudding daraus machen. Besonders gut und lange halten sich die Chia Samen im Kühlschrank. Im fest verschlossenen Einmachglas mindestens für eine gute Woche. (Allerdings kann ich das nur über die Rohmasse „Wasser + Chia Samen“ sagen. Wie sich das mit anderen Flüssigkeiten oder Lebensmitteln wie Joghurt, Pudding… verhält, das weiß ich leider nicht.)
Eine kleine Anmerkung noch, bevor ich euch eins meiner Chia Rezepte empfehle: Bitte immer auf die Verzehr Menge achten. Aktuell ist ein EL Chia Samen (ungequollen) als Tagesverzehr Menge in Ordnung. Jedoch wird es nicht empfohlen, die halbe oder ganze Tüte oder mehr als einen Esslöffel täglich (ungeqoullen) davon zu verspeisen.
Rezept-Idee für Chia Samen!
Und hier kommt auch schon die Rezept Idee, von mir für euch. So, wie ich aktuell meine Chia Samen ganz gerne esse und verwende.
Ihr braucht dafür:
– 50g Apfelmus
– Naturjoghurt, nach Belieben
– evtl. etwas Honig zum Süßen
– 2 EL Chia Rohmasse
(einfach am Vorabend ein paar EL Chia Samen mit Wasser vermengen und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.)

Und so geht’s:
1.) Eine beliebige Menge Naturjoghurt in ein Gefäß (Schüssel) füllen. (Abwiegen der KH nicht vergessen.)
2.) Ca. 2-3 EL der Chia Rohmasse darübergeben.
3.) 50g Apfelmus, oder mehr, über die Chia Samen geben.
4.) Nach Belieben mit Mandel Splittern oder Schoko Stückchen dekorieren und mit Honig etwas süßen.
5.) Umrühren und essen! ☺
Na, wenn das mal kein einfaches, leckeres und sehr sattmachendes Rezept ist, dass auch noch viele Mineralstoffe mit sich bringt. Zwei in Eins sozusagen.
Und, konnte ich dich überzeugen, dir auch einmal die kleinen Chia Samen nach Hause zu holen und sie zu probieren? Oder hast du sie vielleicht schon einmal probiert und noch viel mehr tolle Rezepte auf Lager, die du mit uns teilen möchtest?
Dann gerne immer her damit – wir freuen uns darüber! ☺
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße