- Ernährung
Das beste Essen bei Diabetes Typ 2
2 Minuten

Low Carb, vegan oder mediterran – das ist hier die Frage. Forscher haben diese drei Essvarianten genauer unter die Lupe genommen und empfehlen bei Diabetes eine davon ganz besonders.
Es gibt nicht die eine „Diät“, welche universell auf jeden Menschen passt. Eigentlich spricht man auch nicht mehr von Diät. Denn Essen bei Diabetes, nach bestimmten Gesichtspunkten, ist als Dauerkost gedacht und nicht als kurzfristige Einheit.
Amerikanische Wissenschaftler analysierten in einer Studie, welche der drei Kostformen den höchsten Nutzen brachte. Wichtig: Mit allen drei konnten Stoffwechseleinstellung und Körpergewicht verbessert werden. Allerdings zeigte sich, dass mediterrane Ernährung langfristig am besten zu praktizieren ist und damit verbunden die besten Erfolge zu verbuchen sind.
Mediterrane Ernährung schnitt am besten ab
Im Hinblick auf die Prinzipien der einzelnen Kostformen kamen die Wissenschaftler zum Schluss, dass es bei Low-Carb- oder ketogenen Diäten auf Dauer schwierig sein kann, nur wenige Kohlenhydrate täglich zu essen. Bei veganer Kost kann es langfristig zu einem Mangel an bestimmten Vitalstoffen kommen, wie Eisen und Vitamin B12. Zudem erfordert veganes Essen eine sehr detaillierte Kenntnis über Lebensmittel und was in ihnen steckt.
Mediterran zu essen mit frischem Gemüse und Obst, Nüssen, Olivenöl, Fisch und Vollkornprodukten schnitt am besten ab. Der Fokus liegt auf einer betont pflanzlichen, jedoch nicht veganen Kost, bei der keine Lebensmittel ausgeschlossen werden. Mediterran zu essen, heißt nicht, dass es nur in Olivenöl gebratenes Gemüse und Fetakäse gibt. Vielmehr ist Abwechslung angesagt, und dazu bieten sich Produkte in ihrer jeweiligen Saison ideal an.
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von Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE, Redaktion Essen und Trinken,
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf, Tel.: 0 22 34/91 65 41,
E-Mail: info@metternich24.de
Website: www.metternich24.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (10) Seite 9
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße