Das beste Essen bei Diabetes Typ 2

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Das beste Essen bei Diabetes Typ 2

Low Carb, vegan oder mediterran – das ist hier die Frage. Forscher haben diese drei Essvarianten genauer unter die Lupe genommen und empfehlen bei Diabetes eine davon ganz besonders.

Es gibt nicht die eine „Diät“, welche universell auf jeden Menschen passt. Eigentlich spricht man auch nicht mehr von Diät. Denn Essen bei Diabetes, nach bestimmten Gesichtspunkten, ist als Dauerkost gedacht und nicht als kurzfristige Einheit.

Amerikanische Wissenschaftler analysierten in einer Studie, welche der drei Kostformen den höchsten Nutzen brachte. Wichtig: Mit allen drei konnten Stoffwechseleinstellung und Körpergewicht verbessert werden. Allerdings zeigte sich, dass mediterrane Ernährung langfristig am besten zu praktizieren ist und damit verbunden die besten Erfolge zu verbuchen sind.

Mediterrane Ernährung schnitt am besten ab

Im Hinblick auf die Prinzipien der einzelnen Kostformen kamen die Wissenschaftler zum Schluss, dass es bei Low-Carb- oder ketogenen Diäten auf Dauer schwierig sein kann, nur wenige Kohlenhydrate täglich zu essen. Bei veganer Kost kann es langfristig zu einem Mangel an bestimmten Vitalstoffen kommen, wie Eisen und Vitamin B12. Zudem erfordert veganes Essen eine sehr detaillierte Kenntnis über Lebensmittel und was in ihnen steckt.

Mediterran zu essen mit frischem Gemüse und Obst, Nüssen, Olivenöl, Fisch und Vollkornprodukten schnitt am besten ab. Der Fokus liegt auf einer betont pflanzlichen, jedoch nicht veganen Kost, bei der keine Lebensmittel ausgeschlossen werden. Mediterran zu essen, heißt nicht, dass es nur in Olivenöl gebratenes Gemüse und Fetakäse gibt. Vielmehr ist Abwechslung angesagt, und dazu bieten sich Produkte in ihrer jeweiligen Saison ideal an.

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inspirieren. Es gibt regelmäßig Leckeres mit wenigen Kohlenhydraten, in vegetarischer oder veganer Variante und der Löwenanteil entspricht den Prinzipien einer mediterranen Kost – und die kann jedes Familienmitglied essen. In diesem Sinne: Guten Appetit!


von Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE, Redaktion Essen und Trinken,
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf, Tel.: 0 22 34/91 65 41,
E-Mail: info@metternich24.de

Website: www.metternich24.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (10) Seite 9

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  • kety22 postete ein Update vor 6 Tagen, 7 Stunden

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
      Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
      Vielleicht hilft das etwas – viel Glück

  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 1 Woche, 5 Tagen

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  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?