- Ernährung
DGEM: Auch an Weihnachten auf die Ernährung achten!
2 Minuten
Lebkuchen, Weihnachtsgans und Glühwein – nach den Feiertagen machen sich Schlemmereien nicht nur auf der Waage, sondern häufig auch bei den Cholesterin- und Blutzuckerwerten bemerkbar. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) empfiehlt daher, auch am Jahresende auf eine bewusste und gesunde Ernährung zu achten.
Die Weihnachtssüßigkeiten stapeln sich in den Supermärkten, abends gibt es Glühwein zum Weihnachtsfilm und das große Festessen mit der Familie wird ebenfalls geplant. In der Advents- und Weihnachtszeit lassen es sich viele Menschen kulinarisch gut gehen. Auf die Zusammensetzung sowie Menge der verzehrten Lebensmittel wird dabei häufig nicht geachtet. Üppiges Essen und fehlende Bewegung in der Vorweihnachtszeit sowie während der Feiertage bleiben jedoch nicht ohne Auswirkung auf den Stoffwechsel:
Verzicht nicht notwendig – dann aber mehr Bewegung!
Laut einer dänischen Studie, die den Gesundheitszustand von 25.764 Dänen im Alter von 20 bis 100 Jahren untersucht hat, sind die Cholesterinwerte nach Weihnachten und Neujahr oft erhöht. Der Gesamt-Cholesterol-Wert lag nach Weihnachten um 15 Prozent höher als im Sommer, der LDL-Wert – das schlechte Cholesterin – sogar um 20 Prozent. „Das sind beachtliche Werte – vor allem wenn man bedenkt, dass hohe Cholesterinwerte ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt sind“, sagt Professor Dr. oec. troph. Dr. med. Anja Bosy-Westphal, Präsidentin der DGEM.
Auf das Schlemmen an Weihnachten verzichten müsse man nicht, ausreichend körperliche Aktivität sei dann jedoch besonders wichtig. Neben den kulinarischen Genüssen sollte daher zur Weihnachtszeit unbedingt ausgiebig Bewegung dazugehören, zum Beispiel in Form langer Spaziergänge nach dem Essen. Risikofaktoren wie ein hoher Blutzuckerspiegel nach den Mahlzeiten werden dadurch gesenkt, und Bewegung ist auch für das psychische Wohlbefinden förderlich.
Es muss nicht immer Fleisch und Wurst sein …
In vielen Haushalten wird zu den Feiertagen Fleisch serviert – Gans, Ente, Wild oder ganz klassisch Würstchen mit Kartoffelsalat. Laut dem 14. DGE-Ernährungsbericht hat der Konsum von Rind-, Kalbs- und Geflügelfleisch in Deutschland in den letzten Jahren zugenommen. Im Jahr 2018 wurden pro Kopf 60 Kilogramm Fleisch verzehrt. Zum Vergleich: Gemüse wurde in einer Menge von 100 Kilogramm verzehrt. „Auf dem Speiseplan sollte deutlich mehr Gemüse und dafür weniger Wurstwaren und Fleisch stehen“, so Bosy-Westphal.
Da Fleisch und vor allem Wurstwaren reich an gesättigten Fettsäuren sind, sollten sie nur in kleinen Mengen von maximal 300 bis 600 g pro Woche gegessen werden. „Ein geringerer Verzehr tierischer Produkte wirkt sich nicht nur positiv auf die Gesundheit aus, sondern ist auch förderlich für Umwelt und Klima“, betont die Expertin. Viele Festtagsgerichte kommen sehr gut ohne Fleisch aus. Besonders Vorspeisen wie Suppen und Gemüsegerichte lassen sich gut fleischlos zubereiten. Auch Fischgerichte wie gebratene Forelle oder gedünsteter Lachs sind eine schöne Alternative zur Weihnachtsgans – dazu reichlich Salat und Gemüsebeilagen.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM)
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann? -
uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 3 Wochen
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 1 Woche, 1 Tag
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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Hallo hexle,
ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”
Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.
Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.
Beste Grüße
PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.
Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.
@ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.
@schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….