- Ernährung
diabetesDE unterstützt gesunde Challenge „Zucker is(s) nicht“
3 Minuten
Im dritten Jahr in Folge ruft TV-Moderatorin Andrea Ballschuh gemeinsam mit Mental-Coach Fabienne Bill zu einer 90 Tage-Challenge auf, in der man ausprobieren kann, ohne Zucker – insbesondere zugesetzten „Industriezucker“ – auszukommen. diabetesDE unterstützt die Challenge und ruft zum Mitmachen auf.
Auch dieses Weihnachten lockte wie jedes Jahr mit Marzipanstollen, selbstgebackenen Keksen und Schokoprinten im Überfluss. Viele Menschen möchten daher gesundheitsbewusst ins neue Jahr starten, mit guten Vorsätzen für eine bessere Ernährung. Immer mehr wollen dabei möglichst zuckerfrei leben, denn zugesetzter Zucker ist nachweislich einer der Hauptrisikofaktoren für Übergewicht und die Entstehung von Typ-2-Diabetes.
Die TV-Moderatorin Andrea Ballschuh ruft zusammen mit Mental-Coach Fabienne Bill nun schon im dritten Jahr in der Facebook-Gruppe „Zucker is(s) nicht!“ zu einer 90 Tage-Challenge auf, in der man ausprobieren kann, ohne Zucker auszukommen. Dabei kann jeder frei für sich entscheiden, wie breit oder eng er den Begriff „zuckerfrei“ für sich auslegen will. Vor allem aber geht es darum, den zugesetzten „Industriezucker“ zu umgehen. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe unterstützt diese Challenge und ruft zum Mitmachen auf.
„Industriezucker ist eine Teufelsdroge, insbesondere in Getränken“
Nach Empfehlung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) sollten pro Tag nicht mehr als 25 Gramm Zucker verzehrt werden. Ein dauerhaft zu hoher Zuckerkonsum erhöht das Risiko für Übergewicht und Typ-2-Diabetes. Allein in einem Glas (250ml) Coca Cola stecken aber bereits 26,5 Gramm.
„Industriezucker ist eine Teufelsdroge, insbesondere, wenn er durch Getränke konsumiert wird. Softdrinks sind leere, nicht sättigende Kalorien, die Übergewicht und Diabetes Typ 2 fördern. Meine Erfahrung ist, sie erhöhen auch das Verlangen nach noch mehr Süßem“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Zucker gibt zwar kurzzeitig einen Energieschub, bewirkt aber oftmals große Blutzuckerschwankungen, was auch zu Stimmungsschwankungen führen kann.
Wer viele leere Kalorien isst, ist häufig längerfristig auch müde, launisch, träge und unkonzentriert. Ein hoher Zuckerverzehr begünstigt Heißhungerattacken, fördert das Überessen und damit Übergewicht, und beschleunigt vermutlich den Alterungsprozess der Zellen. Auch die Zahngesundheit (Karies) ist häufig in Mitleidenschaft gezogen.
Versteckter zugesetzter Zucker: Phantasienamen auf Zutatenlisten
Dass Zucker in Limonaden, Eistees, Energy Drinks und Süßigkeiten wie Bonbons, Gummibärchen oder Schokolade steckt, ist den meisten Verbrauchern bekannt. „Den Verbrauchern ist aber nicht bewusst, dass Zucker in vielen verpackten Lebensmitteln wie Müsli, Pizza oder Fertigsaucen steckt. Die meisten meinen, sich mit einem Glas Apfelrotkohl etwas besonders Gesundes zu kaufen – dabei ist er eine Zuckerbombe!“
Da die Lebensmittelindustrie für versteckten zugesetzten Zucker in der Zutatenliste immer neue Namen erfindet, rät Mattig-Fabian, sich die Nährwerttabelle auf der Rückseite der Verpackungen anzusehen. Hier muss der Zuckergehalt in Gramm pro 100 Gramm Lebensmittel seit letztem Jahr deklariert sein.
Ballschuh: „Ich war Sklave meiner Zuckergelüste“
Andrea Ballschuh, Moderatorin und Fabienne Bill, Mental-Coach, unterzogen sich vor zwei Jahren erstmals einem Selbstversuch „90 Tage zuckerfrei“ und tauschten ihre Erfahrungen in einer Facebook-Gruppe mit anderen Challenge-Teilnehmern. „Ich hatte vor zwei Jahren das Gefühl, ich sei Sklave meiner Zuckergelüste. Ich war regelrecht süchtig danach und aß oft unkontrolliert wie von einer fremden Macht geführt“, erzählt Andrea Ballschuh.
„Als eine Ärztin mir attestierte, dass ich, die so gut wie nie Alkohol trinkt, auf dem besten Wege zu einer Fettleber war, wollte ich mich endlich von der ‚Droge Zucker‘ befreien. Seitdem fühle ich mich einfach nur gut. Der Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten hilft mir beim Durchhalten.“
Keine straffen Regeln: Teilnehmer können „zuckerfrei“ selbst definieren
Dies ist keine wissenschaftliche Studie – bei der Facebook-Challenge darf jeder für sich selbst entscheiden, wie er den Begriff zuckerfrei für sich auslegen möchte. Kein raffinierter Zucker, kein Weißmehl, kein Alkohol, kein Nutellabrot, kein Honig – jeder darf sich seine eigenen Ziele setzen.
„Wir wollten das so zwanglos wie möglich machen und einfach schauen, was mit unserem Körper und Geist passiert, wenn wir auf leere Kalorien, speziell Zucker, verzichten. Und wir waren erstaunt, wie sehr es uns verändert hat“, ergänzt Fabienne Bill. „Ein Leben mit Zucker ist für mich in der alten Form gar nicht mehr vorstellbar.“
„Zucker is(s) nicht!“ – bald auch in Buchform
Die beiden Freundinnen haben auf der Grundlage ihrer Erfahrung nun ein Buch geschrieben, „Zucker is(s) nicht!“, das Ende Februar 2018 im PLASSEN-Buchverlag erscheint. Ihre Facebookgruppe wird unter dem gleichen Namen regelmäßig mit Infos, Rezepten und Tipps von Experten gefüllt.
„Wir finden den Ansatz von Andrea und Fabienne toll: Das ist praktische Lebenshilfe! Jeder kann für sich austesten, wie oft und wie lange er dem Zucker die Stirn bieten will. Wir unterstützen das Projekt gerne“, erläutert Nicole Mattig-Fabian das Engagement von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe für das Projekt.
Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 5 Tagen, 9 Stunden
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann? -
uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 2 Wochen
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 2 Wochen
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 6 Tagen, 1 Stunde
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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Hallo hexle,
ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”
Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.
Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.
Beste Grüße
PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.
Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.
@ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.
@schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….