Die (Un-)Berechenbaren – Genuss oder Frust beim Essen mit Diabetes?

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Community-Beitrag
Die (Un-)Berechenbaren – Genuss oder Frust beim Essen mit Diabetes?

So unterschiedlich die Ernährungsweisen innerhalb der Community auch sein können – eines ist bei allen, die  einen insulinpflichtigen Diabetes haben, gleich: Essen wird zur Matheaufgabe! Und manchmal ist genau das der Grund, wenn Glukosewerte Achterbahn fahren und die Freude an Restaurantbesuchen und Co. sinkt.

Darum wollen wir uns in der #BSLounge endlich mal wieder dem Thema „Essen und Diabetes“ widmen, dieses Mal mit dem Hauptaugenmerk auf die (Un-)Berechenbarkeit bestimmter Lebensmittel und Speisen.

Die (Un-)Berechenbaren – Genuss oder Frust beim Essen mit Diabetes?

Jetzt, wo gerade eine neue Jahreszeit hereinbricht, kommt bei saisonalen Lebensmitteln wieder die Frage aller Fragen auf: Was habe ich dafür nochmal berechnet? Doch nicht nur bei Rezepten, die man länger nicht gekocht hat, fällt das Berechnen der enthaltenen Kohlenhydrate und gegebenenfalls des Fetts und Proteins immer wieder schwer. Manchmal ist es schlichtweg nicht möglich, genau nachzuvollziehen, was in welcher Menge in einem Essen enthalten ist – wie bei einem Restaurantbesuch.

Insbesondere für diejenigen, die noch nicht lange Diabetes haben, wirken all die Parameter, die Teil der zu berechnenden Insulindosis sind, überfordernd. Wenn das Ergebnis dann nach dem Essen auch noch ein viel zu hoher oder viel zu niedriger Glukosewert ist, frustriert das natürlich zusätzlich. Das kennen alle von uns. Umso wichtiger, sich bewusst zu machen: Das ist alles völlig normal! Lasst uns also herausfinden, welche Erfahrungen es rund um die (Un-)Berechenbarkeit von Lebensmitteln innerhalb der #BSLounge-Autorenschaft gibt, welche Rezepte bei wem immer wieder gut funktionieren und welches Essen die Glukosekurve jedes Mal Achterbahn fahren lässt.

Das #wirsindviele-Ernährungsquiz

Was bedeutet die Abkürzung „BE“, welche Nahrungsmittel sind für Menschen mit Diabetes eher ungünstig und warum lässt fettiges Fleisch den Glukosewert ansteigen? Bestimmt habt ihr euch die ein oder andere dieser Fragen irgendwann schon einmal selbst gestellt – Zeit, sie auch anderen zu stellen! In unserer Monatsaktion wollen wir eure Fragen für ein Community-Ernährungsquiz sammeln! Wie ihr eure Fragen (und Antwortmöglichkeiten) einreichen könnt, erfahrt ihr hier.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße